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Paolo Fresu

Dernière mise à jour : 23/11/2016

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Cette page consacrée à Paolo Fresu n'ambitionne évidemment pas de concurrencer son site paolofresu.it. De toutes façons, son activité est trop riche pour pouvoir être suivie de près !

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Novembre 2016

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Paolo Fresu: “Guardo oltre il jazz perché il dialogo parte dalla musica”

Il grande trombettista: “Amo i meticciati, mischio Bach a suoni d’oggi”
paolo
Paolo Fresu, il jazzista in tour europeo suona con giovani musicisti canzonette popolari
e con un quartetto d’archi rilegge Bach - Photo © Roberto Cifarelli

Michela Tamburrino - Pubblicato il 15/11/2016

I meticciati sono il pane di Paolo Fresu. Perché il grande trombettista non considera il jazz come un mondo incontaminabile, anzi, lo sottopone spesso a visite spurie che peraltro risultano vincenti. Ne è testimonianza il recentissimo concerto a Bologna dove ha incontrato sul palco le sonorità del pianista Uri Caine e del quartetto d’archi Alborada. Dunque Bach e contemporaneità, grande lirismo e balance di stampo cameristico unite al jazz e ai songs americani, suggestioni che hanno fruttato Two Minuettos, il cd che esce a febbraio ma che è stato presentato in anteprima in questo tour europeo appena passato per Milano. Oppure l’inaugurazione di una mostra, festeggiata in sound sulla scalinata della Gam a Roma. Così non stupisce che abbia accettato di partecipare a un progetto di giovani autori e musicisti di riprendere canzonette del Settecento veneziano, le classiche “canzoni di battello”, che ebbero all’epoca un grande successo tra i gondolieri e non solo, dando origine a una fortunata tradizione che sarebbe proseguita nei secoli a venire, fino a La biondina in gondoleta. Ecco allora che Raffaele Casarano ha affrontato in chiave jazzistica con Paolo Fresu, William Greco e Marco Bardoscia, questo materiale storico riportandolo alla luce reinterpretato in Venetian Ballads. Un successo il suo debutto alla Biennale Musica di Venezia che tramite il curatore Ivan Fedele, si era data il compito di ripercorrere la tradizione musicale romantica. Dice Casarano: «C’è un vissuto che mi accomuna a Fresu. Per me che ho 35 anni e per i giovani musicisti che ho radunato, è e resta un idolo. Paolo mi ha ascoltato e si è divertito anche se non gli ho raccontato subito quello che avremmo fatto. Grazie alla sua totale fiducia molto è accaduto, da buon jazzista ha letto con la sua sensibilità quanto ho scritto. Un onore per me che nasco nelle bande di paese, funerali, feste e processioni e pizzica. Sono un amante della tradizione musicale locale che purtroppo è completamente ignorata».

Fresu, recentemente lei predilige contesti nei quali ci si apre a diversi generi. È successo con la Biennale e con il Festival jazz di Bologna.

«In senso ampio vedo molto bene ogni genere di apertura. Soprattutto in questo momento storico laddove “apertura” è sinonimo di dialogo e di comunione. In particolare quella della musica che è spesso citata ma poche volte effettivamente realizzata. Oltretutto, nel caso della Biennale, sono stato felice di essere stato coinvolto in un progetto di giovani musicisti italiani. Questi artisti sono in buona parte prodotti dalla mia piccola etichetta discografica e dunque il tutto dà ancora di più un senso alla mia presenza».

Entro quali limiti e in che forma vede uno scambio tra jazz e musica colta? Auspica un dialogo più frequente e articolato?

«Sono soddisfatto di notare che esiste un evidente dialogo in continua crescita. Bisognerebbe però ridiscutere i termini per comprendere che cosa significhi colto e popolare. Il termine colto presuppone che esista qualcosa di incolto, quando a mio avviso, tutte le musiche sono sullo stesso piano. Ecco, fino a quando non sarà effettivamente così, quell’auspicio rischia di essere solo teoria».

Nel suo lavoro ha usato brani della tradizione sarda che le appartiene. Com’è stato avvicinare la musica popolare veneziana?

«É stato interessante scoprire una musica che non conoscevo. Inoltre, essendo ospite di un progetto non mio mi sono concesso il lusso di non approfondire la ricerca e ho soprattutto cercato di dare un contributo istintivo».

Juillet 2016

perugia

2. Juli 2016 | 07.05 Uhr

Der Sound des Meeres

Der sardische Trompeter Paolo Fresu gilt als stilles Genie im Jazz. Wieder hat er eine Platte seinem geliebten Meer gewidmet. Von Wolfram Goertz

Wenn es diesen Trompeter nicht gäbe, müsste man ihn erfinden. Einen, der seine Linien mit dem Silberstift zeichnet. Einen, der sich das Auftrumpfen verbietet, weil sein Instrument für die stillen Momente, für die Glasbläsereien gebaut ist. Einen, der wie ein Sänger atmet. Einen, der die ganze Welt in seinem Musikerherzen trägt, doch auch die Klänge seiner Heimat ehrt. Einen, der radikale Loops, kleine Melodieschleifen, geradezu intellektuell verbastelt und am nächsten Tag entspannte Einkäufe bei Claudio Monteverdi und Giacomo Puccini tätigt. Einen, der den Jazz zu einem Pfingstfest erhebt, bei dem alle Sprachen in einer Arena zusammenkommen, in der nicht gestritten, sondern geliebt wird.

Dieser Trompeter heißt Paolo Fresu, wurde 1961 in Sardinien geboren und gilt als einer der großen Versöhner des Jazz. Wo Fresu mit seiner Trompete und seinem Flügelhorn erscheint, verwandeln sich die bösen Tiere in Lämmer. So ging einem das beispielsweise im Jahr 2007, als Paolo Fresu mit der exzentrischen Jazz-Pianistin Carla Bley zusammenspielte und sie im Quintett das Album "The Lost Chords" aufnahmen: Das Enfant terrible Bley schien 70 Minuten lang gebändigt, zur Sanftheit bekehrt. Ihre Krallen lagen unter den Kissen, die Fresu mit unermüdlicher Friedlichkeit aufschüttelte.

Vielleicht wird man so, wenn man das Meer als Insulaner immerzu um sich weiß, diesen trostvollen und zugleich nachtschwarzen Abgrund, dem man opfern muss, will man nicht verloren gehen. Fresu opfert Balsam und wohlriechende Hölzer. Gelernt hat er das schon früh, als er in einer Band seiner Heimatstadt Berchidda spielte, einem Kaff im Norden Sardiniens. Dort fürchteten sie sich früher vor den Männern aus Korsika, bis sie begriffen, dass ihre Inseln nicht etwa verlorene Kinder ihrer französischen oder italienischen Stiefmütter sind, sondern Festungen, abgeschieden und unerreichbar. Berchidda war und ist nicht der Nabel des Jazz.

Trotzdem kam hier, am Finis terrae Sardiniens, eines Tages der große Jazz-Bassist Bruno Tommaso vorbei, hörte den jungen Paolo, wie wehmütig der Trompete spielte, und nahm ihn bei der Hand - er holte ihn einfach in seine Band. Und gab ihm die wertvollsten Tipps, wie er weiterkam. Zuerst blieb Fresu in Sardinien und studierte in Cagliari, dann wechselte er - es war das Jahr 1984 - nach Bologna, wo die Trompeten-Koryphäe Enrico Rava lehrte. Kaum war er dort, veröffentlichte Fresu sein erstes Album namens "Ostinato". Es zeigte uns schon damals, wie dieser Mann dachte: überzeitlich. Wie eine Boje im Strom. Und er klang wie einer, an dem sowieso kein Trompeter vorbeikam: der junge Miles Davis. Fresu wollte aber mehr sein als ein ferner Eleve, er wollte tief hinein in das Neue, in den Ausdruck, und er wollte Melodien spielen, deren Schönheit einen fesselte und entzückte. Er verstand sich sozusagen als die männliche Sirene der Mythologie, die Klänge von der Insel schickte, die einen umhauten. Als die schönste Form der Gefangennahme.

Können wir uns so das sardische Gemüt des Paolo Fresu vorstellen? Ein Künstler, der auch unversöhnliche Naturen zur Harmonie bringt, wie ein Schlangenbeschwörer oder auch Rattenfänger, der alle fängt und dann einlullt? Nein, Fresu versöhnt, aber er legt uns nicht schlafen. Er will, dass wir wach bleiben, dass wir mit ihm gemeinsam auf die Himmelsleiter klettern, mit der er seine Töne pflücken geht, und wie dieser Fruchtkorb gefüllt ist, hört man nirgendwo so faszinierend wie auf der genialen CD "Chiaroscuro" mit dem Gitarristen Ralph Tower (bei ECM Records). Dort gibt es das Stück "Punta Giara", das liegt im Südwesten Sardiniens, hinter dieser Landspitze liegt nur noch das weite, unerforschbare Meer, ein Ort, an dem man alle Sinne beisammen halten muss, damit man sich nicht verliert - und bei Fresu tritt dieser Moment irgendwann ein, dass er eine kleine mehrtönige Phrase gleichsam auf Repeat stellt. Das klingt wie eine Versammlung identischer Federn, die sich nebeneinander einreihen, vom thermischen Auftrieb der Trompetentöne in der Luft gehalten. Aber diese Federn sind nicht lahm, sondern sie blitzen, als spiegelten sie die Reflexe vom Meer.

Ja, das Meer - mit ihm hatte Fresu seinen größten Erfolg. Als er 2007 mit Bley spielte, ging er kurz darauf mit dem Akkordeonisten Richard Galliano und dem Pianisten Jan Lundgren ins Studio im italienischen Udine - und sie beschlossen, in 62 Minuten um die Welt zu reisen, immer die See vor Augen. Sie gelangten sogar zu Tom Jobim nach Brasilien und zu Charles Trênet nach Frankreich. Lundgrens Komposition "Mare Nostrum" (unser Meer) wurde natürlich zum Titel - und die CD zum Dreamliner des Jazz: Sie verkaufte sich sensationell, und die drei spielten das Programm fast in der ganzen Welt. Es war nur eine Frage der Zeit, dass "Mare Nostrum 2" auf den Markt kam.

È vero, in der Tat: Soeben rauschte die Platte aus einem kleinen Tonstudio in der Provence auf den Markt, und sie wird ihren Erfolg finden, weil sie die Poesie der Ozeane mit der Geschichte der Musik vereint, Erik Satie spielt mit und Monteverdi auch, wir reisen in norwegische Fjorde, deren Weite Lundgrens Klavier uns aufschließt, wieder weht uns Hörer der zutiefst menschliche Atem von Gallianos Akkordeon und Bandoneon an - und über allem liegen Fresus grandios leuchtende Töne, die ein Reinheitsgebot aufstellen, das außer ihm nur wenige erreichen, und die doch vom Atem eines Sängers getragen scheinen, vom Belcanto. Kein Wunder, dass Fresu sich so oft bei den großen Meistern der Oper bedient.

Auf der einen Seite die Welt, auf der anderen die Nachbarschaft: So kam es 2011 zum CD-Geniestreich "Mistico Mediterraneo". Dort tut sich Fresu mit Daniele di Bonaventura (Bandoneon) und dem korsischen Vokalensemble A Filetta zusammen. Das klingt ein bisschen wie die legendäre "Officium"-Ästhetik, an der das Hilliard-Ensemble und der Saxofonist Jan Garbarek woben, und ist doch völlig eigenständig. "Mistico" ist eben kein Esoterik-Scheibchen, sondern eine intensive Ideenreise zu den Leuchttürmen der Folklore, um die der Wind der Improvisation währt. Zugleich besingen die gottesfürchtigen Männer denjenigen, unter dessen Schutz sie ihre Insel stellen - ein Stück heißt "Rex tremendae", ein anderes "Gloria", ein drittes "Sanctus".

Und in allem und über allem ist er da, der Sound des Meeres - mächtig, zart, lockend, sinnlich -, wenn Paolo Fresu die Trompete hebt und seine Linien spielt, die nirgendwo anfangen und nirgendwo aufhören, sondern einfach da sind. Wie Grüße aus der Unendlichkeit.

Quelle: RP

J'ai tenté une traduction de ce texte difficile (et discutable sur certains points) :

Le son de la mer

Le trompettiste sarde Paolo Fresu est considéré dans le milieu du jazz comme un génie réservé. Une fois de plus, il a consacré un disque à sa mer bien aimée.

Par Wolfram Goertz

Si ce trompettiste n'existait pas, il faudrait l'inventer. Quelqu'un qui trace ses lignes avec un stylo d'argent. Quelqu'un qui s'interdit l'esbroufe parce que son instrument est fait pour les moments de calme, pour les verreries. Quelqu'un qui respire comme un chanteur. Quelqu'un qui emporte le monde entier dans son coeur de musicien, mais qui rend hommage aussi aux sons de son pays natal. Quelqu'un qui fait des boucles, de petites séquences mélodiques, aux ramifications carrément intellectuelles et le lendemain emprunte sans complexe à Claudio Monteverdi et Giacomo Puccini. Quelqu'un qui élève le Jazz au niveau d'une Pentecôte, qui rassemblerait toutes les langues dans une arène dans laquelle loin de se quereller, elles s'aimeraient.

Ce trompettiste s'appelle Paolo Fresu, il est né en 1961 en Sardaigne et est considéré comme l'un des grands réconciliateurs du jazz. Là où Fresu apparaît avec sa trompette et son bugle, les fauves se transforment en agneaux. Ainsi, quand en 2007 Paolo Fresu a joué avec l'excentrique pianiste de jazz Carla Bley pour l'album en quintet "The Lost Chords": pendant ces 70 minutes, Carla la tigresse semblait apprivoisée, apaisée. Ses griffes étaient sous les coussins que Fresu tapotait avec un calme infatigable.

C'est peut--être parce que, quand on est insulaire, on doit faire un sacrifice à ce gouffre à la fois réconfortant et sombre qu'est la mer, si l'on ne veut pas s'y perdre. Fresu fait une offrande de baume et de bois parfumé. Il l'a appris dès ses débuts, quand il jouait dans un groupe à Berchidda, une petite ville dans le nord de la Sardaigne, qui le vit naître. Là, avant, on craignait les hommes de Corse avant de réaliser que les deux îles n'étaient pas les enfants abandonnés par leur marâtre française ou italienne, mais des forteresses isolées et inaccessibles. Berchidda était et n'est pas le nombril du jazz.

Pourtant un jour le grand bassiste de jazz Bruno Tommaso vint dans ce Finis Terrae de Sardaigne, entendit le jeune Paolo jouer de la trompette avec mélancolie, et le prit en main - il l'engagea sans problème dans son groupe. Et lui donna de précieux conseils sur la façon de progresser. D'abord Fresu resta en Sardaigne pour étudier à Cagliari, puis en 1984 partit à Bologne suivre l'enseignement du lumineux trompettiste Enrico Rava. A peine arrivé, Fresu publia son premier album intitulé "Ostinato". Il nous montrait déjà comment il pensait : au delà du temps. Comme une bouée ballottée par le courant. Et il ressemblait à celui qu'aucun trompettiste ne peut ignorer : le jeune Miles Davis. Mais Fresu voulait être plus qu'un lointain apprenti, il voulait profondément innover dans l'expression, et voulait jouer des mélodies dont la beauté captive et enchante. Il se voyait comme une sorte de sirène mâle de la mythologie, envoyant depuis son l'île des notes qui ensorcellent ceux qui les entendent. La plus belle forme de capture, en somme.

Peut-on alors imaginer ainsi l'âme sarde de Paolo Fresu? Un artiste qui conduit des natures inconciliables vers l'harmonie, comme un charmeur de serpents ou comme le flûtiste charmeur de rats qui entraîne les gens à sa suite pour les endormir ? Non, Fresu apaise, mais ne nous fait pas dormir. Il veut que nous restions éveillés, que nous montions avec lui vers le ciel sur l'échelle avec laquelle il va cueillir sa sonorité. Rien de plus fascinant que le génial CD "Chiaroscuro" avec le guitariste Ralph Towner (chez ECM), pour savoir comment cette corbeille de fruits est remplie. C'est sur le morceau "Punta Giara", du nom du promontoire situé dans le sud-ouest de la Sardaigne. La mer est là, immense et insondable ; c'est un endroit où l'on doit rassembler tous ses sens pour ne pas se perdre- et à un moment Fresu joue pendant un certain temps une petite phrase polyphonique répétitive. Cela ressemble à un assemblage de plumes identiques alignées côte à côte, suspendues en l'air par l'effet thermique des sons sortant de la trompette, étincellant en reflétant la mer.

Oui, la mer - avec celle-ci Fresu connut ses plus grands succès. Après avoir joué avec Carla Bley en 2007, il alla peu de temps après au studio à Udine, Italie avec l'accordéoniste Richard Galliano et le pianiste Jan Lundgren. Ils décidèrent de voyager autour du monde en 62 minutes, avec toujours la mer à l'esprit. Ils passèrent même par le Brésil avec Tom Jobim et en France avec Charles Trenet. La composition de Lundgren "Mare Nostrum" donna bien sûr son titre à ce CD dont les ventes furent sensationnelles. Les trois musiciens ont joué ce programme presque partout dans le monde. Et il suffisait d'attendre qu'un "Mare Nostrum 2" soit aujourd'hui dans les bacs.

C'est vrai, en fait : dès que le disque sorti d'un petit studio d'enregistrement en Provence arriva sur le marché, il trouva le succès, car il combine la poésie des océans avec l'histoire de la musique : Erik Satie, Monteverdi aussi, on voyage dans l'ampleur des fjords norvégiens avec le piano de Lundgren, et de nouveau la respiration profondément humaine de l'accordéon et du bandonéon de Galliano emportent l'auditeur - et au-dessus de tout cela les notes grandioses et lumineuses de Fresu qui établissent une harmonie qu'à part lui peu de musiciens parviennent à atteindre, semblant portée par le souffle d'un chanteur de bel canto. Pas étonnant que Fresu ait souvent utilisé les grands maîtres de l'opéra...

D'un côté le monde, de l'autre la proximité: ce fut en 2011 le génial CD "Mistico Mediterraneo". Là, Fresu joue avec Daniele di Bonaventura (bandonéon) et l'ensemble vocal corse A Filetta. Cela sonne un peu comme l'esthétique du légendaire "Officium" où se rencontrent le Hilliard Ensemble et le saxophoniste Jan Garbarek, et pourtant c'est complètement différent. "Mistico" n'a absolument pas d'intention ésotérique ; c'est un voyage imaginaire éperdu autour des phares du folklore balayés par les vents de l'improvisation. Dans le même temps chantent ces hommes qui révèrent Dieu et placent leur île sous sa protection - un morceau s'appele "Rex tremendae", un autre "Gloria", un troisième "Sanctus".

Et dans tout cela, et dominant le tout, le bruit de la mer - puissant, délicat, séduisant, sensuel - quand Paolo Fresu lève la trompette et joue ses lignes, qui ne commencent nulle part et ne s'arrêtent nulle part, mais sont tout simplement là. Comme des saluts à l'infini.

Mai 2016

Paolo Fresu & Omar Sosa pour l'amour du jazz !

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Photo © Roberto Cifarelli

Le trompettiste italien et le pianiste cubain nous présentent un album exceptionnel.

Nous retrouvons donc les deux compères, quatre après leur album "Alma", pour un tout nouveau projet qui se veut centré sur leur amour et leur passion pour ce jazz multiculturel qui permet de voyager à travers le monde et les générations. Paolo Fresu et Omar Sosa composent certainement le duo le plus intéressant et le plus efficace de leur époque, grâce à deux univers qui sont en complète alchamie et une harmonie musicale qui n'est plus à contester.

Dévoilé le mois dernier, "Eros" est le dernier disque du duo et il est exceptionnel à tous les niveaux. Pendant près de douze morceaux, nous découvrons une complémentarité artistique oubliée, qui fait revivre un jazz envoûtant et chaleureux, le tout sublimer par deux invités de prestige, en la personne du violoncelliste brésilien Jacques Morelenbaum et la chanteuse Natacha Atlas.

Disponible depuis le 24 avril dernier, chez tous les revendeurs habituels.
Retrouvez les dates des concerts de Paolo Fresu et celles de Omar Sosa.

Source : http://www.jazzradio.fr/

Teardrop, deuxième extrait du magnifique album de Paolo Fresu et Omar Sosa.

Film réalisé par Marzia Mete avec l'apparition de Astrid Meloni, Paolo Fresu, Omar Sosa et Eleonora Tosto. Produit par Paolo Fresu, Omar Sosa et SAME same Factory

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Avril 2016

Premier extrait du nouvel album de Paolo Fresu et Omar Sosa feat. Natacha Atlas et Jacques Morelenbaum.
EROS sera édité par Tuk Music, le label de Paolo Fresu.
Disponible à partir du 29 avril.

Facebook https://www.facebook.com/paolofresuof...
Website https://www.tukmusic.com
Website https://www.paolofresu.it
iTunes https://itunes.apple.com/it/album/ero...

MUSICIANS:

PAOLO FRESU trumpet, flugelhorn, multi-effects, percussion
OMAR SOSA acoustic piano, Fender Rhodes, MicroKORG, samplers, multi-effects, percussion, vocals, programming
NATACHA ATLAS voice
JAQUES MORELENBAUM cello
and
QUARTETTO ALBORADA
Anton Berovski violin
Sonia Peana violin
Nico Ciricugno viola
Piero Salvatori cello.

quando

Sortie en Italie du DVD du film de Fabrizio Ferraro "Quando dal Cielo..." avec Paolo Fresu, Daniele di Bonaventura et Manfred Eicher (Ed.Derive Approdi)

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Fresu: “Torno a Parigi, l’antidoto al terrore è costruire ciò che si ama”


17 novembre 2015
Parigi è la città dove, da circa venti anni, Paolo Fresu ha scelto di avere una casa. La Parigi dei club, dei bistrot, della musica jazz: porta aperta sul mondo e vibrante teatro di incontri. Da venerdì scorso, Parigi non è più la stessa. La strage dei ragazzi, e ancor prima quella del 7 gennaio alla redazione di Charlie Hebdo, l’hanno mostrata al mondo intero più fragile. E più sola.

“Venerdì ero in viaggio per lavoro- racconta Fresu- direzione Conilhac, Francia. Avevamo un concerto in programma, ma all’ultimo momento è saltato tutto. Sono salito su un treno e ho raggiunto la mia famiglia a Bologna”. Le parole con cui ci racconta quella notte di buio, trascorsa a cercare notizie dei tanti amici francesi sulle pagine dei social, sono le stesse che ha affidato a un post su Facebook: “Cari tutti, nessuna paura. Solo rispetto per i morti, per i loro cari, per i parigini, per il popolo francese. Ci sono momenti in cui anche la musica deve tacere lasciando spazio ai pensieri e alle lacrime”.

Sono passati quattro giorni. Oggi, martedì 17 novembre, Fresu ritorna a casa, a Parigi. “Il quartiere dove abito è a pochi passi da Place de la Republique, l’epicentro della furia terrorista: è una casa grande, luminosa, con le finestre al primo piano che danno sulla strada. E’ da quelle finestre che a gennaio scorso con mia moglie abbiamo visto la Francia intera scendere in piazza e gridare Je suis Charlie. Ed è aprendo quelle finestre che voglio gridare ancora una volta tutta la mia solidarietà”.

Il palcoscenico scelto dagli uomini-bomba per quella che è stata battezzata la ‘strage della generazione Bataclan’, è quella più frequentata e meglio conosciuta da Fresu. “Hanno colpito i luoghi che amo, la sala da concerti in stile orientale dove si ascolta musica e si organizzano show case; il ristorante Le Petit Cambodge, luminoso e tranquillo con le ampie vetrine su rue Alibert; e Le Carillon, proprio a pochi passi, un bar punto d’incontro che consiglio spesso agli amici. Sono i luoghi a me cari, dove passeggio libero con la mia famiglia nelle ore di tranquillità e spensieratezza. Una violenza così gratuita lascia senza fiato, siamo abituati a percepire queste tragedie sempre un po’ distanti, come se non ci appartenessero, ma ora all’improvviso ce le ritroviamo addosso, le viviamo dentro casa. E’ per questo che oggi voglio essere lì. Per parlare con la gente della mia città, stringergli le mani, ascoltare il loro dolore”.

La solidarietà e la partecipazione come antidoto contro la paura, dunque, contro chi ha deciso che la satira, la creatività, la musica e la cultura debbano essere punite e cancellate. “Non riesco ancora a fare un’analisi lucida. Non so se esista una relazione tra l’attacco di gennaio e quello di venerdì scorso. Quello di cui sono certo è che la mia vita nella capitale francese non cambierà. Parigi oggi è una città coi nervi scoperti, più ruvida e violenta rispetto a quando l’ho conosciuta, ma poco importa: io torno per stare vicino ai francesi, perché quello che è accaduto a Parigi può accadere ovunque nel mondo. Perché la vita continua e la risposta alla distruzione e al terrore è la costruzione di ciò che si ama e in cui si crede”.

Donatella Percivale

Eléments biographiques

Paolo Fresu est né le 10 février 1961 à Berchidda, en Sardaigne. S'il a appris très tôt la trompette (dès l'âge de onze ans), Paolo Fresu a décidé de devenir musicien à la suite de la découverte d'un disque de Miles Davis et John Coltrane. Il abandonne alors son métier d'électronicien, rencontre Enrico Rava et commence à se produire en club.
Il enregistre en 1985 un premier album sous son nom, Ostinato. Une sonorité très cool, toute en sourdine et en contrastes ; des ballades jouant sur l'équilibre entre l'ombre et la lumière.

Paolo se produit par ailleurs régulièrement avec son quintet qui rassemble Tino Tracanna (sax), Roberto Cipelli (p), Attilo Zanchi (b) et Ettore Fioravanti (dms).

Il s'installe à Paris en 1986. Là, il rencontre Aldo Romano, Stefano Di Battista et Michel Benita. Il enchaîne alors les concerts et les disques, sans ne rien perdre de sa personnalité. Inner Voices , enregistré à cette époque aux côtés de Dave Liebman, en est la preuve. Avec lui, Paolo connaît la consécration internationale. Ses partenaires s'appellent désormais Dave Holland, Kenny Wheeler, Gerry Mulligan, John Zorn, Michel Portal, Daniel Humair, Joachin Kühn ; ses groupes réunissent des musiciens de toutes nationalités... Ainsi du quartet Palatino créé en 1995 qui rassemble Aldo Romano, italien, Glenn Ferris, américain et Michel Benita, français.

Fidèle à ses origines, le Sarde ne continue pas moins de jouer régulièrement avec son quintet italien à géométrie variable (très bel album Night on the City enregistré en 1994). Le jeu du trompettiste s'y révèle d'une simplicité déconcertante tout en recelant de trésors harmoniques. Ce CD reçoit d'ailleurs le Django d'Or et le prix de l'Académie du jazz.
Avec le même groupe il enregistre Wanderlust en 1996, Melos en 2000 et plus récemment P.A.R.T.E.

S'il délaisse un peu le classicisme, comme sur les albums avec Nguyen Lê (Angel et Metamorfosi) où le guitariste n'hésite pas à jouer saturé, il rend hommage à ses illustres inspirateurs Chet Baker (Shades of Chet, avec Enrico Rava) et Miles Davis (Kind of Porgy and Bess).

En redécouvrant de façon neuve une sonorité familière, il retrouve une fraîcheur et une profondeur jamais égalées.

Paolo Fresu est un homme de rencontres. Parmi ces dernières, celle avec l'oudiste Dhafer Youssef est particulièrement intéressante. Lorsque Paolo Fresu et Dhafer Youssef jouent ensemble, leur duo dégage un charme particulier rendu par la combinaison de deux instruments d'apparence si éloignée, l'oud et la trompette. La musique arabe et les improvisations jazz se rencontrent sans conflits.

Dans son abondante discographie, retenons les cinq disques de la série "5ET". Blue Note Italie a offert au groupe la possibilité d'enregistrer une série de disques, chacun dédié aux compositions de l'un des membres du quintet. Les disques, tous enregistrés dans le studio de La Buissonne à Pernes-les-Fontaines, ont été publiés à une cadence régulière : les compositions du pianiste Roberto Cipelli ("Kosmopolites") d'abord, puis celles du bassiste Attilio Zanchi ("P.a.r.t.e."), celles du saxophoniste Tino Tracanna ("Incantamento") et celles du batteur Ettore Fioravanti ("Thinking"), pour finir avec celles de Paolo, ("Rosso, verde, giallo e blu"). Citons également "Things", le disque en duo avec Uri Cane...

En octobre 2006, il rencontre André Jaume et A Filetta pour " Mistico mediterraneo" à l'Aghja pour quelques soirées. Mistico mediterraneo a remporté un grand succès le 14 septembre 2007 dans le cadre des Rencontres polyphoniques de Calvi.

Paolo Fresu a intégré en 2007 la formation de Carla Bley, "The Lost Chords", pour une série de concerts à Châlon-en-Champagne le 10/05, au Mans le 11/05, à Monte Carlo le 15/05 et à Coutances le 17/05, puis d'autres en automne, et un CD est paru chez ECM mi-octobre 2007.

Réunion des trois fortes personnalités que sont Paolo Fresu, Richard Galliano et Jan Lundgren, Mare Nostrum réserve de beaux moments avec un Galliano expansif face au jeu plus réservé du pianiste et à la sonorité toujours solaire de Paolo Fresu, qui est à son meilleur dans Sonia's Nightmare.

F. à Léo présente Paolo Fresu en compagnie de Gianmaria Testa, Philippe Garcia at Attilio Zanchi sur un projet du pianiste Roberto Cipelli d'hommage à Léo Ferré. On doit à Paolo (qui intervient sur la moitié des morceaux du disque) et à Gianmaria Testa les moments les plus intéressants d'un disque un peu trop sage.

Un disque en quartet de Paolo publié sous son nom, Stanley Music ! : un disque d'enfer selon J. Duclos-Arkilovitch de Jazzman !

Formations

Le Paolo Fresu Quintet, avec Tino Tracanna, Roberto Cipelli, Attilio Zanchi et Ettore Fioravanti, existe depuis trente ans. Paolo a joué et joue dans de nombreuses autres formations :

Il faut citer en outre plusieurs projets liés à la musique traditionnelle sarde :

- Sonos 'e memoria avec Elena Ledda, Luigi Lai, les choeurs Su Cuncordu et Su Rosariu di Santu Lussurgiu, Antonello Salis, Federico Sanesi.
- Ethnografie avec Dhafer Youssef, Elena Ledda, David Linx, Diederik Wissels, Eivind Aarset, Joël Allouche, et l'orchestre de chambre Gli Arconauti.
- Il Rito e la Memoria avec les trois communes sardes de Castelsardo, Oroseiet Santu Lussurgiu.

Il travaille également avec le groupe polyphonique corse A Filetta et le bandonéiste Daniele di Bonaventura, au projet "Mistico Mediterraneo", créé aux Rencontres polyphoniques de Calvi 2009, CD sorti en janvier 2011 (ECM). Un nouveau projet à vu le jour : "Danse mémoire danse". Plus d'informations sur les pages consacrées au groupe A Filetta, notamment celle-ci..


Paolo Fresu dans la presse

13 août 2015 : Un vol Jazz avec Paolo !

Paolo Fresu, jazz in volo per inaugurare il festival sardo

La star del jazz italiano ha scelto non a caso le note di "Nel blu dipinto di blu" per sorprendere i passeggeri e l'equipaggio del volo Bologna-Olbia, pronti a riprenderlo con smartphone e telecamere. Paolo Fresu, diretto nella sua Sardegna per l'annuale appuntamento di "Time in Jazz", ha anticipato tra le nuvole l'inaugurazione del festival. La rassegna, giunta alla 28° edizione, si terrà a Berchidda, in provincia di Olbia, e vedrà la partecipazione dei più noti jezzisti del panorama internazionale

4 août : Fresu, Di Bonaventura et la Méditerranée

Fresu, Di Bonaventura e il Mediterraneo

A Castel Sant'Angelo martedì sera il sassofonista e il bandeonista in un dialogo che tocca l'America Latina

di FELICE LIPERI

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Prosegue il viaggio di Paolo Fresu nelle musiche e nelle culture del Mediterraneo. Dopo aver incrociato i suoni della sua Sardegna in performance come "Sonos 'e memoria" e "Etnografie", oggi il musicista a Castel Sant'Angelo torna ad incontrare il bandoneonista Daniele Di Bonaventura nel progetto "In Maggiore". Un dialogo nel segno degli strumenti ad aria e di un lirismo dagli aromi mediterranei, ben rodato da due artisti attraverso numerosi concerti, fra cui spicca quello dedicato a Corto Maltese di Hugo Pratt.

Attratti dalla musica etnica, classica ed elettronica, i due jazzisti si sono resi protagonisti, nel 2011, di un progetto di contaminazione, affiancati dal celebre ensemble vocale corso "A Filetta". Il risultato di questo suggestivo viaggio musicale, che toccava corde ancestrali, è stato il disco "Mistico Mediterraneo", pubblicato dall'etichetta Ecm e poi seguito da "In Maggiore", secondo album con nuovo materiale musicale sempre per la Ecm, pubblicato nella scorsa primavera.

Nello straordinario eclettismo di Paolo Fresu, che l'ha portato a lavorare in ogni campo della musica improvvisata, questo progetto rappresenta la sua anima più intima che si trasforma in respiro e suggestione sonora. Privato dell'intervento di ritmica si alimenta con il dialogo con il bandoneon di Di Bonaventura, strumento che anch'esso evoca spazi e atmosfere lontane.

Tuttavia le comuni esperienze quasi decennali li hanno portati all'idea di incidere in duo per esplorare una dimensione espressiva profonda e sognante in cui il trombettista sardo e il bandoneonista marchigiano cercano e ritrovano la poesia dei piccoli suoni e di un gesto musicale attento ai silenzi e all'espressione acustica. Nella notte di Castel Sant'Angelo l'attenzione dovrà essere rivolta verso i colori generati dal soffio che scorre nei pistoni degli strumenti di Fresu e nel respiro del bandoneon di Di Bonaventura. Il percorso si dipana attraverso composizioni originali, improvvisazioni e melodie che invece fanno parte della nostra memoria musicale, a partire dagli echi classici della cadenza d'apertura che lasciano posto alla ninna nanna bretone che ha ispirato "Ton Kozh" di Fresu. Quindi, arriva l'incursione nella cultura musicale latino-americana con la malinconica "O Que Sera" di Chico Buarque de Hollanda a cui si aggiunge una coda basata sull'inno della resistenza cilena "El Pueblo Unido Jamas Sera Vencido" preludio alla struggente "Te Recuerdo Amanda" di Victor Jara.

Castel Sant'Angelo , Cortile di Alessandro VI, stasera alle 21, 10 euro (Info 06.32810).

Avril 2015

Bella ciao, la version de Paolo



Mars 2015

Un prix pour Paolo

Paolo ha vinto il premio per la miglior colonna sonora al Bari International Film Fest 2015, in relazione alle musiche di "Torneranno I Prati", l'ultimo lungometraggio diretto da Ermanno Olmi.

Wenn aus dem Himmel

J'étais hier soir 25 mars au Centre Pompidou pour assister à la projection du documentaire « Wenn aus dem Himmel » du jeune réalisateur italien Fabrizio Ferrao, dans le cadre du festival Cinéma du réel.

Film très intéressant malgré quelques longueurs. Fabrizio Ferraro a filmé la genèse de l'album en suivant d'abors les musiciens dans leurs parcours respectifs, Paolo à Paris et avec l'un des ses groupes, Daniele à Fermo dans le cadre de son joue du piano). Mais la partie centrale, la plus intéressante, se déroule à l'Auditorium de la RSI à Lugano. Là Paolo et Danièle, sous la supervision très présente de Manfred Eicher, font naître peu à peu leur musique. Cette création est restituée par la caméra très discrète de Fabrizio Ferraro, qui place le spectateur au centre du processus créatif.

A l'issue de la projection, réalisateur et musiciens ont répondu aux questions, puis Paolo et Daniele nous ont offert un mini-concert de 3 morceaux, dont un magnifique " O Que Será".

Voir ci-dessous la recension complète de "In maggiore" ainsi que quelques critiques parues dans la presse internationale.

In maggiore

inmaggiore

Après Mistico Mediterraneo, Paolo Fresu et Daniele Di Bonaventura se retrouvent !

In maggiore, le nouveau projet du trompettiste italien Paolo Fresu, est un dialogue musical entre la trompette et l’accordéon aux sonorités méditerranéennes.

A deux dans cette nouvelle aventure, ils explorent un large éventail de répertoire constitué de ballades originales de leur propre composition, d’improvisations, d’un air provenant de La Bohème de Puccini, de musique liturgique, de pièces du légendaire chansonnier chilien Victor Jara et de l’auteur-interprète uruguayen Jaime Roos, de musique du compositeur napolitain Ernesto de Curtis, ou encore de O que sera du brésilien Chico Buarque.

Durant sa carrière, Daniele di Bonaventura s’est beaucoup consacré au rapprochement entre le jazz et les traditions sud-américaines, tandis que Paolo Fresu est l’une des voix exceptionnelles de l’improvisation contemporaine.

La relation entre leurs deux instruments évolue constamment tout au long de ce programme fascinant, enregistré à l’auditorium RSI de Lugano.

La session a déjà atteint une certaine renommée, dont des scènes figurent dans le nouveau documentaire du réalisateur italien Fabrizio Ferrao intitulé Wenn aus dem Himmel, qui fait actuellement le tour des festivals de film (notamment le festival Cinéma du réel à Beaubourg, Paris, fin mars).

Paolo Fresu: con di Bonaventura su ECM

paolo_et_daniele

Foto Roberto Cifarelli

Gli americani Ralph Towner e Uri Caine, il cubano Omar Sosa, il tunisino Dhafer Youssef, gli italiani Antonello Salis, Furio Di Castri, Gavino Murgia, Gianluca Petrella, perfino l'organista classico Claudio Astronio e il danzatore Giorgio Rossi... La lista dei nomi con cui Paolo Fresu intreccia duetti con maggiore o minore frequenza (e chissà quanti ne ho dimenticati) diventa col tempo sempre più lunga. Evidentemente la dimensione del duo gli è congeniale, comportando l'esigenza di trovare di volta in volta sintonie e tensioni dialettiche, temi comuni su cui dialogare e rischiare in tempo reale.
Ogni incontro offre all'ascoltatore situazioni estremamente diversificate e coinvolgenti. Innanzi tutto per le peculiarità prettamente musicali che caratterizzano questa formazione, la sonorità e il fraseggio, oltre ai diversi repertori affrontati. Ma, soprattutto, per quel tipo di confronto, di tensione, di rapporto più o meno equilibrato o imponderabile che anima sempre ogni esibizione concertistica ancor più dell'incisione discografica, che rappresenta comunque una cristallizzazione, una definizione di un rapporto musicale cercato e ormai collaudato.

Il sodalizio fra il trombettista sardo e il banboneonista Daniele di Bonaventura, ormai consolidato e ascoltato in concerto numerose volte in Italia (lo abbiamo recensito in occasione dell'ultimo Umbria Jazz Winter), viene ora documentato da una prestigiosa produzione discografica: In maggiore, edito dalla ECM e distribuito in Italia dalla Ducale. Nell'intervista che segue, abbiamo avuto modo di approfondire con Fresu la genesi del disco, le intenzioni musicali che stanno alla base del rapporto con di Bonaventura e più in generale le dinamiche e gli equilibri che guidano un confronto in duo.

All About Jazz: Dove e quando è stato registrato In maggiore? Come hai trovato le condizioni ambientali e organizzative della seduta d'incisione?
Paolo Fresu: Il CD è stato registrato nel mese di maggio scorso negli studi della Radio di Lugano da Stefano Amerio, con il quale collaboro per molte altre cose (tra cui anche i progetti della Tuk Music) nel suo studio di Cavalicco alle porte di Udine. L'idea di Manfred Eicher, fin dall'origine, era quella di una registrazione molto sobria e completamente acustica, lavorando solo sui suoni naturali di tromba, flicorno e bandoneon. Questa è stata la cifra di partenza dell'intero lavoro discografico.

AAJ: Alcuni sostengono che nelle incisioni ECM ci sia sempre un condizionamento, più o meno rilevante, da parte di Manfred Eicher. Per altri si tratta di un valido aiuto tecnico. Altri ancora assicurano di aver goduto della più ampia libertà. Nella vostra esperienza che tipo di intervento ha esercitato il produttore?
P.F.: C'è da dire che Eicher è uno degli ultimi veri produttori rimasti. Almeno nel jazz. Per lui è impensabile non partecipare alla seduta di registrazione; dunque è normale non solo che dia dei consigli, ma anche che porti un po' la musica verso la sua idea, intesa non soltanto come l'impronta sonora che l'ha resa celebre.
Inoltre lavora moltissimo prima della registrazione alla presa del suono e alla sua spazialità, partendo dall'assunto che l'essenza della musica stia prima di tutto nel suono. Mi sembra questo un concetto molto importante che mi trova d'accordo. Se avessimo fatto un CD con l'utilizzo delle strumentazioni elettroniche, come ad esempio facciamo solitamente in concerto, la musica e il repertorio avrebbero assunto un significato diverso e l'inter disco sarebbe risultato diverso.
Tutto questo è ben raccontato in "Figure musicali in fuga," il bel film che uscirà nelle sale contemporaneamente al CD nel mese di marzo e che verrà presentato a Parigi al Centre Pompidou. Con la regia di Fabrizio Ferraro esso racconta non solo la seduta di registrazione, ma, attraverso un'ulteriore narrazione, tutto il percorso preparatorio tra Fermo (città di Daniele) e Parigi.

AAJ: Come avete concepito il repertorio?
P.F.: Ognuno di noi ha scritto delle cose appositamente, ma abbiamo poi inserito diversi materiali che già utilizziamo nei numerosi concerti che teniamo. Il mio brano "In maggiore," scritto e pensato appunto per il CD, è diventato il titolo dell'album.

AAJ: La collaborazione fra te e Daniele è ormai consolidata (eravate assieme anche in Mistico Mediterraneo con il coro corso A Filetta, sempre per l'etichetta tedesca). Quando e come avete avviato il duo?
P.F.: Può sembrare incredibile ma io e Daniele abbiamo iniziato a collaborare proprio grazie all'invito fattoci da A Filetta una decina di anni fa e l'incontro è avvenuto in Corsica... Sì, ci conoscevamo già ma non avevamo fatto praticamente quasi niente assieme. Lavorando con A Filetta nel progetto di Mistico Mediterraneo ci siamo ritagliati un paio di brani in duo. Da lì è nata l'idea di fare dei concerti con questa formazione scarna, ampliando il suono con una serie di effetti sia sulla tromba che sul bandoneon, anche se l'anima acustica è alla base del nostro incontro.

AAJ: Attraverso il repertorio e la vostra interpretazione, che messaggio cercate di far emergere in evidenza?
P.F.: Ciò che emerge secondo me è una passione per la musica a 360 gradi: una sorta di viaggio che, partendo dal Sudamerica (..."ma non suoniamo il tango," come dico sempre scherzosamente durante i nostri concerti!), va in giro per il mondo tra Bach, Puccini, la canzone italiana, il Brasile e le nostre composizioni. Fra queste, un mio brano scritto per l'ultimo film di Ermanno Olmi sulla Grande Guerra. Inoltre siamo particolarmente legati al famoso "Te recuerdo Amanda" di Victor Jara: lo abbiamo eseguito proprio in Cile un paio di anni fa davanti a seimila persone che, dopo le prime note della melodia, si sono tutte alzate in piedi...
Il viaggio che intraprendiamo è simile a quello del bandoneon, che (forse pochi lo sanno) nasce in Germania come organo portatile per le piccole chiese di campagna, per poi approdare in Argentina diventando, per così dire, lo strumento della perdizione.

AAJ: Sono ormai molti i musicisti che hai incontrato in duo. Mi pare che ogni volta si tratti sostanzialmente di affrontare con disponibilità e creatività un confronto/incontro fra diverse culture.
P.F.: È esattamente così. Quando si è in due non ci sono scuse: o funziona o non funziona. E non c'è nessuno che può dire "scusa vado in camerino a prendere aria." È un dialogo serrato che si mantiene vivo grazie alle parole di ognuno, una sorta di pallina da ping-pong che ci si passa sempre evitando di farla cadere per terra. Il duo è una bella lezione di vita e inoltre una lezione di silenzio misurato che porta al suono, in quanto non intervengono i suoni degli altri strumenti che mangiano le frequenze. Si è completamente a nudo e questo è l'aspetto interessante, costituendo una bella sfida.

AAJ: Come definiresti il polo culturale rappresentato da te, partito da una genuina e antica matrice sarda, che conservi, per poi cogliere vari stimoli dal mondo intero e proiettarti operativamente in varie direzioni?
P.F.: Una volta avevo una risposta precisa a questa domanda. Più si va avanti nel tempo e più credo che questa risposta debba divenire evasiva. La musica circola e si muove: se una volta il punto di partenza era chiaro e definito, questo diventa sempre più lontano quando si viaggia tanto. Pur volendo ritornare un giorno al punto di partenza... ovviamente diversi.
In poche parole credo che la Sardegna mi abbia offerto l'opportunità di vivere una differenza da condividere. E non solo quella musicale. Oggi questo divario è totalmente metabolizzato; forse risulterebbe sbagliato continuare a sentirsi diversi se si è passata una vita a condividere questa diversità ormai assorbita dalla pelle. Ovvio che su questo argomento, che meriterebbe più tempo, la mia è una risposta epidermica...

AAJ: Nella maggior parte delle collaborazioni sopra ricordate c'è comunque un'improvvisazione di matrice jazzistica come elemento unificante, come denominatore comune. Secondo la tua esperienza ci sono stati di volta in volta altri aspetti, anche extramusicali, che hanno alimentato e permesso il dialogo?
P.F.: Assolutamente sì. Il jazz è il linguaggio predominante, ma credo sia sbagliato pensarlo come unico attore. Oggi la musica si muove e va lontano; solamente alimentandosi attraverso l'altro e il nuovo è possibile andare avanti. Altrimenti si fanno solo operazioni di lifting. È ovvio che non sempre ci si riesce, ma questa è un'altra storia.
Del resto il messaggio storico del jazz è proprio questo: l'apertura totale! Non dimentichiamo che i grandi del passato, da Miles a Mingus passando per Coltrane, hanno sentito il bisogno, soprattutto verso la fine della loro carriera, di cercare altrove. E non solo nella musica ma negli altri linguaggi dell'arte, nel mistico, nel religioso, nel sociale...
Mi fanno sorridere quelli che credono che il jazz sia morto con Coltrane. Noi proviamo a prendere un sacco di medicine... non si sa mai che si debba dare ragione a Zappa quando diceva che "il jazz non è morto ma ha un odore curioso...." È l'aforisma che ho voluto usare nel CD della Brass Bang! pubblicato nel novembre scorso per la Tuk Music.

AAJ: Quanto t'interesserebbe misurarti in duo con esponenti di formazione totalmente diversa dalla tua, per esempio protagonisti del Pop, o della musica elettronica più impegnata, o del canto etnico più autentico?
P.F.: Mi interessa sì, ma dipende sempre da chi e come. Non sono per le cose da fare per forza, ma per le cose da fare se si accende una scintilla. Soprattutto in un duo è fondamentale che ci sia non solo la voglia ma la disposizione all'incontro e questa non può nascere a tavolino. Nessuno dei miei progetti è nato a tavolino. Anzi uno sì: la Brass Bang!, dove il tavolino era il tavolo di un ristorante tra una Wienerschnitzel e una pinta di birra.

AAJ: Ci sono duetti che avresti voluto sperimentare, ma che per varie ragioni non hanno mai avuto modo di realizzarsi? Ed altri che speri/prevedi che si possano praticare nel futuro?
P.F.: Boh!...

Source : http://www.allaboutjazz.com/

Traduction de l'interview :

All About Jazz: Où et quand a été enregistré In maggiore? Comment as-tu trouvé les conditions d'environnement et d'organisation pour cette session ?
Paolo Fresu: Le CD a été enregistré au mois de mai dernier dans les studios de la Radio de Lugano par Stefano Amerio, avec lequel je collabore pour beaucoup d'autres projets (notamment ceux de Tuk Music) dans son studio de Cavalicco p^rès d'Udine. L'idée de Manfred Eicher, depuis le début, était de faire un enregistrement très sobre et complètement acoustique, en travaillant seulement sur les sons originaux de la trompette, du bugle et du bandonéon. C'était les données de base de tout le travail discographique.

AAJ: Certains disent que dans les productions ECM il y aurait toujours un conditionnement plus ou moins pertinent de la part de Manfred Eicher. Pour d'autres c'est une aide technique significative. D'autres encore assurent avoir bénéficié de la plus grande liberté. Dans cette expérience, quel type d'intervention a exercé le producteur?
P.F.: Il faut dire que Eicher est un des derniers vrais producteurs restants, du moins dans le jazz. Pour lui il est impensable de ne pas participer à la session d'enregistrement; par conséquent il est normal non seulement qu'il donne des conseils, mais aussi qu'il porte un peu la musique vers son idée, entendue pas seulement comme l'empreinte sonore qui l'a rendu célèbre.
De plus il travaille beaucoup avant l'enregistrement sur la prise de son et sa spatialité, partant du principe que l'essence d ela musique c'est avant tout le son. Cela me semble une conception très importante, avec laquelle je suis d'accord. Si nous avions utilisé des instruments électroniques, comme nous le faisons d'habitude en concert, la musique et le répertoire auraient eu un sens très différent et tout le disque aurait été différent.
Tout cela est bien raconté dans "Figure musicali in fuga," le beau film qui sortira en salle en même temps que le CD au mois de mars et qui sera présenté à Paris au Centre Pompidou. Réalisé par Fabrizio Ferraro, il raconte non seulement la session d'enregistrement, mais aussi tout le parcours préparatoire entre Fermo (ville de Daniele) et Paris.

AAJ: Comment avez-vous conçu le répertoire?
P.F.: Chacun de nous a écrit des choses pour l'occasion, mais ensuite nous avons ajouté de nombreux morceaux que nous utilisions déjà en concert. Ma composition "In maggiore," écrite spécialement pour le CD, est devenue le titre de l'album.

AAJ: La collaboration entre Daniele et toi est à présent bien installée (vous étiez déjà ensemble sur Mistico Mediterraneo avec l'ensemble vocal corse A Filetta, toujours pour l'étiquette allemande). Quand et comment avez-vous pensé au duo?
P.F.: Cela peut paraître incroyable mais Daniele et moi avons commencé à collaboré justement grâce à l'invitation que nous avait fait le groupe A Filetta il y a une dizaine d'années, et la rencontre s'est passée en Corse... Nous nous connaisssions déjà mais nous n'avions pratiquement rien fait ensemble. En travaillant avec A Filetta dans le projet Mistico Mediterraneo nous nous sommes faits quelques morceaux en duo. De là est née l'idée de faire des concerts dans cette formation dépouillée, en amplifiant le son avec une série d'effets électroniques tant sur la trompette que sur le bandonéon, même si l'esprit acoustique est à la base de notre rencontre.

AAJ: A travers le répertoire et votre interprétation, quel message cherchez-vous à mettre en évidence ?
P.F.: Ce qui ressort selon moi c'est une passion pour la musique à 360 degrés : une sorte de voyage qui, partant de l'Amérique du Sud (..."mais nous ne jouons pas du tango," comme je le dis toujours en plaisantant durant nos concerts !), parcourt le monde entre Bach, Puccini, la chanson italienne, le Brésil et nos compositions. Parmi celles-ci, un morceau que j'ai composé pour le dernier film d'Ermanno Olmi sur la Grande Guerre. En outre nous sommes particulièrement attachés au fameux "Te recuerdo Amanda" de Victor Jara: nous l'avons joué au Chili, justement, il y a quelques années devant six mille personnes qui, dès les premières notes de la mélodie, se sont toutes levées...
Le voyage que nous entreprenons est semblables à celui du bandonéon, qui (probablement peu de gens le savent) est né en Allemagne comme orgue portatif pour les petites églises de campagne, pour se retrouver en Argentine en devenant, pour ainsi dire, l'instrument de la perdition.

AAJ: Ils sont maintenant très nombreux les musiciens que tu as rencontrés en duo. Il me semble qu'à chaque fois il s'agit essentiellement d'affronter avec disponibilité et créativité une confrontation/rencontre entre des cultures différentes.
P.F.: C'est exactement ça. Quand on est à deux il n'y a pas d'excuse: soit ça fonctionne, soit ça ne fonctionne pas. Personne ne peut dire "Excusez-moi, je vais en coulisse pour prendre l'air." C'est un dialogue étroit qui se maintient vivant grâce à la parole de chacun, une sorte de partie de ping-pong où l'on éviterait toujours que la balle tombe par terre. Le duo est une belle leçon de vie et aussi une leçon de silence mesuré qui coduit au son, dans la mesure où il n'y a pas les sons des autres instruments pour venir manger les harmoniques. On est complètement à nu et c'est cela l'aspect intéressant, qui constitue un beau défi.
AAJ: Comment définirais-tu le pôle culturel que tu représentes, parti d'une authentique matrice sarde ancestrale, que tu conserves, pour aller ensuite récolter des stimulations variées venant du monde entier et te projeter de façon opérationnelle en diverses directions ?
P.F.: Dans le passé j'avais une réponse précise à cette question. Mais plus j'avance dans le temps et plus je crois que la réponse doit devenir évasive. La musique circule et se transforme: si à un moment donné le point de départ était clair et défini, cela devient toujours plus lointain quand on voyage tellement. Même si l'on veut revenir un jour au point de départ... évidemment en ayant changé.
En bref, je crois que la Sardaigne m'a offert l'opportunité de vivre une différence à partager. Et je ne parle pas seulement de musique. Aujourd'hui cette spécificité est totalement digérée; il s'avèrerait probablement faux de continuer à se sentir différents si l'on a passé sa vie à partager cette différence maintenant complètement assimilée. Evidemment sur ce sujet, qui mériterait de plus amples développements, ma réponse est épidermique..

AAJ: Dans la plupart des collaborations que nous évoquions à l'instant il y a quand même une improvisation d'origine jazzistique comme élément unificateure, comme dénominateur commun. Selon ton expérience y a t-il eu quelquefois d'autres aspects, même extramusicaux, qui auraient alimenté et permis le dialogue ?
P.F.: Absolument. Le jazz est le langage prédominant, mais ce serait une erreur de le considérer comme unique acteur. Aujourd'hui la musique bouge et va loin; c'est seulement en se nourrissant à travers l'autre et le neuf que l'on peut avancer. Autrement on ferait seulement des opérations de lifting. Il est évident qu'on ne réussit pas à tous les coups, mais c'est une autre histoire.
Du reste le message historique du jazz est justement celui-là : l'ouverture totale ! N'oublions pas que les grands du passé, de Miles à Mingus en passant par Coltrane, ont ressenti le besoin, surtout à la fin de leur carrière, de chercher ailleurs. Et pas seulement dans la musique mais dans d'autres langages de l'art, dans le mysticisme, le religieux, le politique...
Ceux qui croient que le jazz est mort avec Coltrane me font sourire. Nous essayons de prendre tout un tas de médicaments... on ne sait jamais si on doit donner raison à Zappa quand il disait que "le jazz n'est pas mort mais il a une odeur bizarre...." C'est l'aphorisme que j'ai voulu utiliser dans le CD de la Brass Bang! publié en novembre dernier par Tuk Music.

AAJ: Est-ce que tu aimerais te mesurer en duo avec des musiciens de formation complètement différente de la tienne, par exemple des musiciens pop ou venant de la musique électronique la plus engagée ou du chant ethnique le plus authentique ?
P.F.: Oui, cela m'intéresserait, mais ça dépend toujours du qui et du comment. Je ne suis pas partisan des choses à faire par obligation, mais pour les choses à faire s'il y a une étincelle qui s'allume. Surtout dans un duo il est fondamental qu'il y ait non seulmement la volonté mais la disposition à la rencontre et celle-ci ne peut naître sur un coin de table. Aucun de mes prjets n'est né sur un coin de table. Heu, si, un: le Brass Bang!, c'était la table d'un restaurant entre une escalope viennoise et une bière

AAJ: Y a t-il des duos que tu aurais voulu expérimenter, mais qui pour diverses raisons non pu se réaliser ? E d'autres que tu espères/prévois de faire dans l'avenir ?
P.F.: Hum !...

Février 2015

Depuis le 18 février, en distribution exclusivement sur internet, les deux morceaux écrits par Paolo Fresu pour la bande son de "Torneranno I Prati", le dernier film de Ermanno Olmi. A écouter ici : https://embed.spotify.com/ et à télécharger sur les prinipales plate-formes musicales, de iTunes à Deezer, en passant par Spotify et Bandcamp.

Janvier 2015

Soutien à Paolo Fresu

Une méchante caballe dans quelques organes de presse italiens s'en prend à notre ami Paolo. En résumé, semble t-il après une déclaration de Paolo sur le contenu raciste de "Libero", torchon berlusconien, le co-directeur de Libero, un certain Bechis, a prétendu que Paolo s'était fait payer 20.000 euros par minute pour un concert... Et cette calomnie a été reprise par l'Unione Sarda.

Ci-dessous la réplique de Paolo :

Leggo da Ankara con tristezza e costernazione ciò che ha scritto e postato il vice-direttore di Libero Franco Bechis riguardo al mio concerto del 27 luglio scorso sull’altipiano di Folgaria in occasione dell’anniversario della Grande Guerra e sulla presunta affiliazione politica (?) con Matteo Renzi. 
Vedo inoltre un tristissimo video con il countdown della esecuzione del mio “Silenzio” dal quale si evincerebbe che ho guadagnato un tot al minuto.
Posto che, in quanto artista, ho la libertà di guadagnare ciò che mi pare purché paghi le tasse, è ovvio che le sue affermazioni non corrispondano al vero ma siano terribilmente false e soprattutto tendenziose.
Sarà direttamente la segreteria della Presidenza del Consiglio a rispondere sulla cifra e sul come è stata destinata. 
Da parte mia posso dire che si trattava di un concerto originale di 90 minuti, commissionato per l’importante occasione, con musiche tratte dal repertorio della Grande Guerra al quale ho lavorato sei mesi e che ha coinvolto, in una operazione complessa e unica nel suo genere, decine di persone e decine di Paesi in tutto il mondo con altrettanti musicisti che hanno eseguito la loro versione del “Silenzio” e grazie alle quali interpretazioni è stato concepito un lungo video trasmesso da Rai Storia che rimarrà negli archivi del nostro Paese assieme agli altri innumerevoli contributi di quell’importante commemorazione.
Ma il problema non è questo. 
E’ la cattiveria di un giornalista che si scaglia contro un artista noto (credo ci siano gli estremi per una querela…) che il 9 gennaio, da Parigi, ha dichiarato alla Nuova Sardegna di avere provato vergogna per la prima pagina di Libero che titolava con disarmante follia e irresponsabilità “Strage in un giornale a Parigi: Questo è l’Islam”.
Quel giorno, dalla Francia, mi sono vergognato di essere italiano mentre migliaia e migliaia di persone sfilavano sotto le mie finestre a due passi da Place de la République per gridare a favore della libertà di espressione e contro la violenza e il terrore.
Anche noi siamo scesi in piazza domenica con i nostri cartelli insieme ai Capi di Stato e a due milioni di uomini, donne e bambini. 
Cartelli in italiano e in sardo – i nostri – come quelli di tutti i Paesi del mondo, di tutte le etnie e di tutte le fedi religiose compresa quella dei musulmani.
La mia risposta, come recita il cartello che ha concepito mio figlio di sette anni, è “Io sono Charlie e sarò sempre Charlie”.
Non ci sarà nessuno che potrà chiudermi la bocca sui principi che appartengono a tutti noi e che sono quelli della libertà, del rispetto, della religione e dell’ambiente.
In quanto cittadino responsabile e in quanto artista, ho il diritto e il dovere di esprimere la mia opinione ma nessuno invece ha il diritto di attaccare il prossimo con armi vere o subdole. 
Questa è violenza quasi assoggettabile a quella dei fatti parigini, e un pessimo esempio di civiltà e di democrazia.
Pertanto una riflessione (a) e due risposte (1 e 2):
a. Libero si, ma di pensare e di vivere senza le armi e con la speranza di un futuro migliore che non sia atteso o sperato, ma conquistato giorno per giorno.
1. Ma…Bechis!!?!?!?!?!
2. JE SUIS CHARLIE ET JE SERAI TOUJOURS CHARLIE!
Paolo Fresu

parigi

Dernière minute (16/01/2015) : les journaux ont retiré les articles litigieux.

In seguito alla nostra diffida indirizzata a "Libero Quotidiano" e al il suo Vice-Direttore Franco Bechis ieri in tarda serata sono stati rimossi dal web tutti i post indicati nella stessa.
Un grazie anche a "L’Unione Sarda" che oggi ha rimosso la riproduzione degli articoli di cui sopra.

Resta in sospeso la seconda richiesta che abbiamo formulato: un formale atto di scuse con gli stessi mezzi utilizzati per la pubblicazione dell’articolo e del video.

Ma ovviamente esistono anche i conti:

il DPCM del 15 maggio 2014 nell’art. 2 (programma di iniziative culturali) affida al musicista Paolo Fresu un progetto chiamato “Lo squillo della Grande Guerra.Il Silenzio” (da un'idea dello scrittore giornalista Paolo Rumiz) assieme a numerosi altri progetti artistici e non solo (mostre, progetti didattici e di archiviazione e digitalizzazione), che coinvolgono figure di grande caratura artistica come quelle di Ermanno Olmi, Riccardo Muti e l’Orchestra di Piazza Vittorio per contribuire alla realizzazione di un programma commemorativo sulla Grande Guerra.
Il progetto di Paolo Fresu è quello tra tutti che percepisce la cifra minore, indicata in un massimo di € 50.000,00.

Il 20 maggio 2014 il Segretariato generale della Presidenza del Consiglio dei Ministri determina l’affidamento definitivo del progetto per un importo complessivo non superiore a € 40.000,00 al netto dell’Iva e delle ritenute fiscali e previdenziali.

Il 28 Luglio 2014 l’agenzia di Paolo Fresu emette la fattura n. 89 di € 30.000,00 più Iva al 22% (€ 6.600,00) per un totale di € 36.600,00.

Cifra che comprende:

1.L’ideazione e la direzione artistica del progetto suddiviso in tre parti:
a) individuazione e coinvolgimento di trombettisti della maggiore parte dei Paesi belligeranti (Italia, Portogallo, Romania, Stati Uniti, Grecia, Polonia, Brasile, Russia, Australia, Regno Unito, Montenegro, Albania, Bulgaria, Ungheria e Serbia) per l’esecuzione con tromba sola o con soli ottoni del “Silenzio” nella giornata del 27 luglio. Tutte queste esecuzioni faranno poi parte di un video che viene successivamente pubblicato su Rai Storia;
b) Ricerca di materiali musicali di repertorio sulle due guerre per l’esecuzione di un concerto originale;
c) Arrangiamento degli stessi per un duo di tromba e bandoneon.

2.Concerto della durata di oltre 90 minuti con introduzione del “Silenzio” per tromba sola sull’altipiano di Folgaria alla presenza di diverse migliaia di persone (https://www.youtube.com/watch?v=AO7GpbSnrcI).

3.Cachet degli artisti.

4.Compensi per le altre professionalità del management coinvolte (tecnico del suono, direttore di produzione, agenzia).

5.Spese di viaggio, vitto e alloggio per le professionalità e gli artisti per due giorni (il concerto si svolgeva in quota e si è dovuti arrivare il giorno prima, destinando all’evento più giorni pieni durante il periodo della tournée estiva).
Il costo complessivo è inferiore a quello dell’affidamento da parte della Presidenza del Consiglio dei Ministri e comunque inferiore a qualsiasi concerto di una festa paesana...

Non credo che la musica abbia un prezzo ma ha tuttavia una trasparenza che la rende universale…

Les précisions de la Mission pour les anniversaires d'intérêt national:
http://trentinocorrierealpi.gelocal.it/trento/cronaca/2015/01/19/news/fresu-concerto-e-direzione-artistica-1.10693355

Le 27 juillet 2014 à Forte Dossi Delle Somme, à la fin du concert dédié au centenaire de la Première Guerre Mondiale, Paolo Fresu et Daniele Di Bonaventura jouent "Del Soldato in Trincea", morceau composé pour le film d'Ermanno Olmi "Torneranno i prati".

 

 

Décembre 2014

Jazzy Christmas

xmas

Le cadeau de Noël de Paolo : "Jazzy Christmas", enregistré par le Paolo Fresu Quintet avec la participation de Daniele Di Bonaventura. Ce CD avait été publié l'an passé en tirage limité, mais Bonsai Music a décidé de le mettre sur le marché français.

Le site de Tük Music propose quatre extraits à l'écoute ainsi que la présentation par Paolo. C'est ici : http://tukmusic.paolofresu.it/2014/12/03/

Novembre 2014

Interview de Paolo Fresu

Sur Ziomusic.it, une longue et passionnante interview de Paolo (en italien)

Si racconta sulle nostre pagine uno dei più grandi jazzisti italiani, con oltre 350 dischi suonati, docente stimato e direttore del festival "Time in Jazz".
di Luca "Luker" Rossi
Pubblicato il 13/11/2014

Tra i musicisti italiani è tra i più apprezzati sia nella nostra penisola che all’estero. E’ Paolo Fresu, tra i musicisti che con il suo flicorno e la sua tromba hanno saputo interpretare nel modo più vasto e pieno il jazz nel nostro paese.
La sua fama ormai lo precede, e non avrebbe bisogno di molte presentazioni. Potremmo dire che è docente e responsabile di diverse importanti realtà didattiche nazionali e internazionali, che ha suonato in ogni continente e con i nomi più importanti della musica afroamericana degli ultimi 30 anni, che ha registrato oltre trecentocinquanta dischi di cui oltre ottanta a proprio nome o in leadership ed altri con collaborazioni internazionali, che nel 2010 ha aperto la sua etichetta discografica Tŭk Music o che dirige il Festival ‘Time in jazz’ di Berchidda, è direttore artistico e docente dei seminari jazz di Nuoro ed ha diretto il festival internazionale di Bergamo, solo per farne un breve ritratto.
Il resto lasciamo che siano le sue stesse parole a raccontarlo.

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Paolo Fresu 2013 (@Manuela Abis)

ZioMusic.it: Ciao Paolo, ti faccio subito una domanda a bruciapelo. Molti considerano il jazz un genere ‘tornato di moda’ in questi ultimi anni. Per alcuni jazzisti però essere definiti mainstream è interpretato quasi come una diminutio. Come vedi il jazz italiano oggi e all’interno del contesto internazionale?

Paolo Fresu: Essere definiti mainstream può essere interpretato come un diminutivo perché il jazz è per antonomasia una musica in perenne movimento. E qui mi allaccio alla domanda sul jazz italiano rispondendo che questo è in buona salute perché non ci sono solo molti musicisti (di cui parecchi giovani e giovanissimi) ma ci sono artisti che hanno voglia di cercare e di trovare. Credo che nel mondo non ci sia una proposta così variegata come quella italiana…

ZioMusic.it: Paolo Fresu è un nome che nel jazz invece, rappresentando al tempo stesso talento e successo, è anche sinonimo di sperimentazione. Ti ci ritrovi? Quanto conservatorismo esiste ancora nel jazz, e tu come hai coltivato questa attitudine musicale aperta?

Paolo Fresu: Il nostro, si sa, è un Paese conservatore e questo si vede anche nel jazz. Ma bisogna stare attenti a non fare di tutta l’erba un fascio per i motivi espressi poc’anzi. L’Italia è un Paese lungo e non si può fermare con una unica fotografia. Questo per l’arte è un bene. La diversità del nostro Paese fa sì che i pensieri siano molti e dunque anche i modi di vedere le cose.
Ciò che accade nel Sud è diverso da ciò che accade nel Nord. C’è un popolo di conservatori ma ci sono nel medesimo tempo anche molti che si guardano attorno e che hanno voglia di rischiare.

ZioMusic.it: Il caso forse più famoso nel jazz di artista che ha stravolto schemi e superato barriere, come il rock, che sembravano invalicabili è Miles Davis. Un altro innovatore come Coltrane ammise che fu Miles Davis a fargli desiderare di andare verso territori inesplorati della sua musica.
E’ un artista con cui i musicisti hanno un approccio di amore/odio. C’è stato per te un momento che hai sentito come svolta una musicale radicale alla Miles Davis?

Paolo Fresu: La svolta radicale è stata quando, a casa da solo e molto giovane, ho emesso un suono che finalmente mi ha riempito dentro. L’impressione è stata quella di una finestra che si è aperta. Da quel momento non ci sono state svolte radicali se non un inanellarsi di pensieri, incontri, situazioni, scambi.
Ma la svolta primaria è stata quella di non accettare, nel lontano 1981, un posto sicuro alla SIP per buttarmi a capofitto nel jazz senza paracadute…

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Paolo Fresu 2013 (@Laurent Leduc)

ZioMusic.it: Il tuo rapporto con l’elettronica ed il mondo dell’effettistica sembra molto naturale. La tromba ed il flicorno non sono certo strumenti con una lunga tradizione di questo tipo. Quali sono stati i tuoi ispiratori e come ti sei avvicinato a queste sonorità nuove?

Paolo Fresu: Ho iniziato a lavorare con l’elettronica perché ero stanco di avere sul palco un brutto suono che non mi rappresentava e non mi ispirava. Usandole ho poi capito che queste potevano fare molte altre cose e ho iniziato a sentire musicisti come Mask Isham e Jon Hassell dai quali ho appreso molte cose.
Altre le ho sviluppate da solo facendo e, a volte, lasciandomi trasportare dalle stesse macchine per poter capire ed evitare che loro conducano il gioco.
Per questo non ho mai lavorato con il MIDI ma sempre con gli effetti in cascata. Perché questo mi offre la possibilità di miscelare molti più suoni e di usare le macchine elettroniche come un vero strumento creativo e di ricerca.

ZioMusic.it: Quali effetti usi più di frequente e quali ti piacerebbe usare per cercare qualcosa di nuovo?

Paolo Fresu: Ora uso due TC Electronics ma a volte anche una vecchia macchina analogica della Digitech. Sono principalmente una unità di riverbero e un multieffetto per chitarra che crea harmonizer, delay, distorsioni ed altro.
Sto seriamente pensando di passare al computer con una scheda audio e un programma apposito ma non riesco a sciogliere i dubbi sul principio creativo e anche sulla qualità del suono.

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Paolo Fresu 2013 (@Lorenzo di Nozzi)

ZioMusic.it: Nella tua città natale, Berchidda in Sardegna, hai creato e dirigi tuttora uno dei festival jazz più famosi ed apprezzati in Italia ed in Europa. Come scegli i temi e gli artisti? Si riesce a coniugare il favore del grande pubblico di oggi con il desiderio di proporre artisti che osano maggiormente?

Paolo Fresu: Berchidda ha uno specifico tema ogni anno. Intorno a questo si sviluppa la partitura artistica del festival e tutti i progetti debbono rientrare nella stessa.
Così Time in Jazz diviene una sorta di viaggio da seguire dal primo giorno fino all’ultimo. Non ha senso venire per sentire un concerto o il concerto del musicista famoso sul palco grande perché il festival è impostato in un’altra maniera e da noi non ci sono le “Têtes d’affiche”.
Proviamo a coniugare il favore del grande pubblico con le proposte coraggiose inserendo queste in contesti ambientali e umani speciali.
Se il contenitore è interessante lo sarà anche la musica purché questa sia interessante di suo.
Tuttavia se la proposta è buona ma il contesto è sbagliato si rischia di fare un buco nell’acqua allontanando così il pubblico.

ZioMusic.it: Sempre a Berchidda, poco più che bambino, hai iniziato ad imparare lo strumento nella banda locale. Molti compositori come Giuseppe Verdi o Luciano Berio hanno esaltato e sviluppato nella musica colta il repertorio folk e bandistico. Luciano Berio volle persino che il suo corteo funebre fosse accompagnato da una banda.
Gli ottoni sono la parte più importante del corpo di una banda. Come ti sei posto negli anni rispetto a questo tipo di musica che ora, con il ritorno in auge della musica folk, sembra visto con interesse da molti musicisti?

Paolo Fresu: Ovviamente devo molto alla Banda. Non ci fosse stata la Banda a Berchidda non sarei diventato musicista.
La Banda è una straordinaria scuola per apprendere la musica e per vivere e lo era ancora di più quarant’anni fa.
In seno al festival ci sono molti progetti che coinvolgono la Banda ed è giusto che sia così. Progetti speciali pensati apposta o semplicemente progetti laddove la Banda si inserisce nel viaggio festivaliero.
Molti anni fa commissionammo una opera al sassofonista Eugenio Colombo dal titolo “Sa ‘Ena sonora” con un trio di jazz e la Banda e fu una esperienza esaltante per tutti.
Oggi è nata una Street Band che si sta dando molto da fare e che infonde linfa nuova negli elementi della Banda e nella cultura musicale del Paese.
Non dimentico però che il primo concerto del tour dei mie 50 anni è partito proprio da Berchidda con il mio Quintetto storico e la Banda Bernardo De Muro di Berchidda.
Del resto non poteva essere diversamente…

ZioMusic.it: Noi di ZioMusic.it abbiamo negli anni cercato di stimolare una discussione seria e anche severa sulle difficoltà della musica in Italia causate anche da caste, burocrazia ed una politica fiscale non certo a favore dell’arte.
Sempre parlando attraverso le parole di Berio: “I bambini, i ragazzi, i giovani sono un materiale aperto, flessibile, vivace, affascinante, il problema sono i vecchi, i cattivi direttori artistici, i burocrati romani, quelli che non hanno mai avuto un’educazione musicale e che non capiscono una cosa come la musica, che non si può toccare, vendere, comprare, appendere al muro”.
Qual’è la tua opinione su questo tema e cosa faresti per sbloccare il settore?

Paolo Fresu: Smetterei di lamentarci e di leccarci le ferite e proverei a fare. Semplicemente fare facendo ovviamente bene e con coscienza. Nel piccolo del quotidiano ma anche bussando alle porte dei privati e della politica.
Tutto inizia dal mondo dell’infanzia. Per questo assieme a mia moglie Sonia abbiamo creato il progetto Nidi di Note dedicato alla musica nelle scuole dell’infanzia. Da genitori e da musicisti ci siamo resi conto che la musica è lasciata al caso quando invece dovrebbe essere uno dei linguaggi capaci di formare le persone e di portarle per mano verso il concetto del bello.
Ovvio che è necessario un lavoro di squadra e che tutti, realtà private e pubbliche, possano contribuire non solo con economie ma cambiando il modo di pensare l’arte.
In fondo l’Italia “è” il Paese dell’arte. O almeno lo era…

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Paolo Fresu 100 © Roberto Cifarelli

ZioMusic.it: Per la tua etichetta Tǔk Music nel 2014 sono usciti due tuoi dischi “¡30!” e la soundtrack “Vinodentro”. E’ inevitabile chiederti a cosa ti stai interessando ora e su cosa stai lavorando per il prossimo futuro.

Paolo Fresu: Intanto l’undici novembre è uscito, sempre per la mia etichetta, il cd della “Brass Bang” con Gianluca Petrella, Steve Bernstein e Marcus Rojas.
In primavera invece uscirà il nuovo lavoro per la ECM in duo con Daniele di Bonaventura parallelamente a un film di Fabrizio Ferraro su quella seduta di registrazione; infine andremo in studio a Parigi con David Linx e Diederik Wissels a fine novembre per registrate il seguito di Heartland di quasi quindici anni fa.
Proprio ieri (oggi sono a Koln e domani a Saragozza) è stato presentato a Roma il nuovo film sulla Grande Guerra di Ermanno Olmi per il quale ho fatto le musiche e a breve uscirà un altro film con le mie musiche prodotto da Roberto Minini Merot con Stefania Rocca dal titolo “Calcolo Infinitesimale”. Ovviamente inizierò a preparare la ventottesima edizione di Time in Jazz che, come sempre, si svolgerà nel mese di agosto del prossimo anno e stiamo mettendo anche in cantiere quattro nuovi lavori discografici di talenti italiani per la Tǔk Music.
Insomma, non ci si annoia…

Luca “Luker” Rossi
Redazione ZioMusic.it

Brass Bang! :
Le nouveau proget Bernstein/Fresu/Petrella/Rojas sur Tǔk Music

brassbang

Un disque rien qu'avec des cuivres... Ce n'est pas une totale innovation, même si la distribution deux trompettes-trombone-tuba n'a pas d'antécédents.
Né quasiment par jeu, ce quartet merveilleux réussit à conjuguer de façon magistrale le mariage difficile d'une musique sérieuse vraiment intelligente avec le côté ludique e divertissant du métier de musicien.

Octobre 2014

Paolo était à Paris pour deux concerts au New Morning, l'un avec son quartet, l'autre le lendemain avec le quintet. Compte-rendu et photos sur la page Jazz Live.

Le quintet de Paolo Fresu sera sur la scène du Grand Studio pour le RTL Jazz Festival  dimanche 12 octobre, à 23h00.

"Dans le jazz, peu de groupes peuvent célébrer leur trentième anniversaire, surtout lorsque les musiciens qui le forment sont les mêmes qu’à l’origine. Paolo Fresu explique cette longévité par le fait que les cinq membres de son quintet « italien » ne se voient pas trop souvent. Chacun a ses projets, ses tournées, ses propres groupes, mais depuis trente ans, jamais les cinq n’ont renoncé à jouer tous ensemble de temps en temps. Voilà comment on achève trente ans d’une vie commune sans aucune lassitude.

De tous les cinq, Paolo est le plus célèbre et le plus demandé.

Il est sur scène quelque part dans le monde environ 200 soirs chaque année. Il est un des trompettistes les plus brillants du jazz d’aujourd’hui, toujours prêt à une nouvelle aventure musicale. C’est une raison supplémentaire de saluer sa fidélité : Les succès, les expériences et sollicitations n’affectent pas l’attachement de Paolo à cette entreprise collégiale et historique du quintet italien, qui fut le premier groupe régulier à l’accompagner, alors qu’il avait à peine plus de 20 ans. 

A les voir sur scène, on saisit bien les effets de cette longévité

Les musiciens habitués à jouer ensemble communiquent souvent avec un seul regard, un geste. Eux n’en ont même pas besoin. Un fil invisible et intuitif les relie en permanence. Aucune hésitation, aucune attente, aucun automatisme non plus. La musique se déroule dans un climat d’apaisement qui l’enrichit. Et ils se chambrent sur scène comme de vieux copains de régiment ! Ils ne s'en sont pas privés lors de ce concert exceptionnel, le 3ème de notre RTL Jazz Festival, millésime 2014".

Serge Mariani

A cette occasion RTL diffuse des extraits du concert donné le 9 mars 2014 :

Go Go B :

Sono andati ? (Puccini) :



Gufo :



Septembre 2014

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Paolo Fresu, linguaggi del futuro

di Danilo Boriati e Paolo Federico, 30.8.2014

ll jazz è senza dubbio un documento sonoro, una vera e propria fonte per la comprensione della contemporaneità e della sua storia. È il linguaggio artistico che per tutto il Novecento ha custodito e tramandato lasciando intatti — pur attraverso innumerevoli trasformazioni — i contenuti antichi e profondi dei ritmi afroa­me­ri­cani e non solo; eppure è la musica che ancora oggi è in grado di evo­care il «futuro»: una impalpabile, quasi incomprensibile, modernità. Con la sua tromba e il suo jazz, frutto di profondi suoni e altrettanto incisivi silenzi, ma anche con le tante iniziative di cui è protagonista — a cominciare da un docu­film che narra la sua personale vicenda artistica, per continuare con la celebre rassegna Time in Jazz — Paolo Fresu sembra stigmatizzare questo legame a doppio filo tra il passato e il futuro, le radici e le ali della musica jazz e del suo messaggio. E di riportarci al presente, fornendoci qualche prezioso elemento di comprensione in più.

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Paolo Fresu (foto Roberto Cifarelli)

Il recentissimo docufilm «365. Paolo Fresu, il tempo di un viaggio» del regista Roberto Minini Merot, produzione, che sta girando le principali arene estive ed è disponibile online, ci racconta delle tue radici e della Sardegna come palcoscenico di una prestigiosa e avveniristica scena internazionale. Il recupero dei legami con la terra si coniuga con una proiezione del jazz che diventa musica protagonista del Novecento?

Questo film racconta l’esperienza di un musicista che nasce in Sardegna, in un luogo dove il jazz non esisteva, da un papà che faceva il pastore e non aveva nessun rapporto con il jazz né tantomeno con le grandi metropoli americane. Scopro il jazz alla fine anni Settanta in un piccolo paese — Berchidda — che era un’isola nell’isola, con una civiltà corale e agropastorale. Quando negli anni Ottanta ho iniziato a sperimentare con la musica sarda avevo molte remore: pensavo che una tradizione arcaica, primitiva, ma anche molto fragile come quella sarda potesse essere sconvolta dal linguaggio prepotente della musica afroamericana. Poi, invece, ho scoperto che c’erano tante relazioni tra questi due mondi apparentemente lontanissimi e che questo travaso di conoscenza, di scambio, di comunione portava a una musica nuova. Il jazz italiano penso sia un linguaggio che prende spunto da mille mondi e linguaggi diversi che creano un nuovo colore, come un pittore che usa un verde, un rosso e un blu, e mettendoli assieme con arte riesce a creare un colore completamente diverso che non è uno di questi tre, ma ne è la rappresentazione. È poi un film che racconta cos’è il jazz in Italia, in un momento in cui è profondamente cambiato. I musicisti italiani oggi non copiano più meramente la musica afroamericana degli Stati Uniti del sud. Il jazz italiano si sporca le mani con la musica mediterranea, con l’opera italiana, con la musica partenopea, con le canzoni di Sanremo, con la musica della Mitteleuropa, con la musica africana. Il jazz italiano fotografa l’Italia di oggi. Se il jazz era passato da una dimensione popolare — quella degli inizi del secolo scorso — a musica elitaria, oggi riacquista la dimensione popolare delle sue origini. Per questi motivi credo che il jazz italiano sia oggi uno dei più interessanti in Europa, e derivi da una ricchezza storica di un paese che ha una straordinaria diversità. La ricchezza del jazz, se supportata, sarà la pietra su cui posare un palazzo grande della nostra contemporaneità e del futuro.

I media di Stato negli anni del regime fascista, ma anche la Rai democristiana del secondo dopoguerra, hanno estirpato dialetti e culture locali nel bisogno di creare una nazione. Sembrerebbe che sia stata proprio la musica jazz a riconsegnare la profondità di tradizioni locali in una chiave moderna…

Penso che il jazz italiano sia la rappresentazione di un mondo contemporaneo e ancestrale, di un passato e di un presente che il jazz riesce a metabolizzare e riportare attraverso un suono che è la radice di tutto. Il pensiero sonoro è la metafora di un mondo fatto di relazioni che vanno molto oltre la parola stessa. Esiste una relazione diretta tra melodia e geografia: il jazz è riuscito a dimostrare quanto sia capace di radicarsi nel territorio in cui si trova che sia l’Italia o la Francia, che sia l’Europa o l’America del sud o l’Asia. Il ruolo degli italiani poi nella nascita di questo linguaggio è stato fondamentale. Ne ho avuto la conferma quando ho visto due anni fa a New York, all’Istituto italiano di cultura, il docufilm di Renzo Arbore (Da Palermo a New Orleans… e fu subito jazz, ndr) che raccontava la storia di Nick La Rocca e dell’incisione del primo disco jazz. Il fatto che oggi in Italia si faccia un jazz che è ricco, dinamico, creativo deriva dal fatto che il nostro paese è un paese ricco di usanze, di lingue, di gastronomia. Se in politica e se in economia questa grande divisione è vista come un handicap, in arte è una ricchezza straordinaria: l’arte è in grado di fotografare le diversità e di farle proprie riuscendo a raccontare con un suono, con un gesto, con una linea un paese più di quanto possa fare chiunque altro.

La tua vita artistica ha origini lontane, sin da bambino, con l’esperienza nella banda locale di Berchidda. Quanto jazz era già presente nella ritualità bandistica di allora?

Le relazioni esistono, innanzi tutto le marching band di New Orleans del secolo scorso. Ovviamente la banda di Berchidda non aveva lo swing che avevano le marching band di quegli anni, però la dinamica musicale e il rapporto musica e società è esattamente lo stesso: attraverso il suono della banda la società si riconosce e celebra se stessa nei momenti importanti, in occasione di un avvenimento, di un funerale, di un matrimonio. La banda accoglie i giovani, i bambini che vi entrano e che si relazionano con gli adulti, e si offre come luogo dal quale vedere il resto del mondo da un’altra prospettiva. La banda è la metafora del fatto che tutti possono suonare la stessa partitura ma ognuno la interpreterà in modo diverso. Se tanti giovani rendono prestigioso il jazz italiano suonando strumenti a fiato come tromba, trombone, sassofono è grazie alla tradizione delle bande musicali. La banda è una scuola molto importante proprio di crescita e di scoperta. Personalmente sono cresciuto nella banda non solo musicalmente, ma umanamente.

Quand’è che per Paolo Fresu è avvenuto il passaggio da suoni e silenzi della campagna, a rumori e ritmi metropolitani?

Non lo so. So che quando ho ascoltato Miles Davis ho scoperto questa bellissima filosofia, questa relazione tra suono e silenzio, questo peso dei vuoti, che mi ha molto colpito. Io sono nato in Sardegna dove ho vissuto tutta la mia infanzia, lì i suoni che percepivo erano i suoni del vento, della natura, degli animali che mio padre pascolava in campagna, non certo quelli della Fifth Avenue di New York. Forse, dunque, quando ho potuto scegliere la mia idea di jazz sono andato più verso quella di Miles Davis. Tuttavia, io credo che ognuno trovi la propria dimensione di silenzio, nel senso che la dimensione del rapporto tra suono e silenzio non è necessariamente quello che sentiamo, quello che vediamo: anche nel grande chiasso si trova il momento del silenzio, anzi forse lo si trova ancora di più in alcuni casi. Il suono dell’anima, che poi si rapporta con l’esterno ha origine dentro se stessi. Probabilmente il jazz è bello proprio perché ha questa grande capacità di riuscire a raccontare esattamente quello che siamo, perché siamo improvvisatori ancor prima che esecutori. E non è facile, ovviamente, ma è una sfida; ogni giorno la sfida è quella di provare a raccontare esattamente quello che stiamo vivendo e quello che stiamo pensando.

Anche quest’agosto si è svolto a Berchidda il Festival da te creato «Time in Jazz» e come ogni anno la rassegna ha riscosso un grande successo, questa volta proponendo come tema un filo conduttore tanto suggestivo quanto ancestrale e avveniristico allo stesso tempo: «I piedi». Quanto questa iniziativa e questo tema si legano all’attività del centro Laber, palestra importante di formazione per giovani musicisti?

Il mio ruolo di «stimolatore culturale», oltre che di musicista, nasce dall’esigenza di vivere la musica da un altro punto di vista e di cercare attraverso l’organizzazione di un festival in genere a tema, attraverso un seminario, attraverso una serie di esperienze che non sono lo stare sul palcoscenico ma il portare sul palcoscenico gli altri, di capire cosa si può inventare di nuovo all’interno di questo jazz, che è una parola corta corta ma che oggi è troppo breve per raccontare tutto quello che vi è all’interno. Organizzare un festival è come creare una nuova sinfonia composta da tanti piccoli pezzi: musicisti, seminari, progetti specifici. Tutti strumenti, con l’etichetta discografica Tuk Music che gestisco da cinque anni e si occupa soprattutto di progetti dei giovani musicisti, che rendono la musica una realtà più vasta e contribuiscono a crescere. Ciò che impari in questa crescita lo porti in seno alla musica che fai, al tuo suono, alla tua idea. La musica diventa così il volano intorno al quale si muovono tanti elementi diversi, senza i quali quel volano gira da solo e poi a un certo punto si ferma perché non ha più l’energia per continuare a girare. Nel programma che ho scritto quest’anno per Time in Jazz cito una frase di Frida Kahlo: «Perché volere i piedi se ho ali per volare?». I piedi sono attaccamento alle cose ma allo stesso tempo forniscono la capacità di muoversi pian piano, tastando quello che sta intorno per non cadere. È un tema affascinante: significa danza, rapporto con la terra, rapporto con l’Oriente; significa slancio e concretezza.

Août 2014

En avant première, la bande-annonce en BD (signée Emanuele Barison, dessinateur de Diabolik, Zagor, Tex... - de "Vinodentro", le film de Ferdinando Vicentini Orgnani qui sortira en Italie le 11 septembre. La musique originale est signée Paolo Fresu.

Mai 2014

Paolo Fresu, l'onda lunga del jazz italiano finisce sul grande schermo

onda

di PAOLO RUSSO

Pubblicato il 26 maggio 2014

Arriva "365 Paolo Fresu", il docufilm sul jazzista sardo che il regista Roberto Minimi-Meròt ha seguito per un anno. Un'attività frenetica, tante testimonianze preziose, da Bollani a Celestini alla Vanoni. E il 31 maggio a Cagliari va in scena "Sardegna chi_ama", uno spettacolo per gli alluvionati del nuorese

Paolo Fresu o del viaggio. Duecento concerti l’anno in tutto il globo, un mare di registrazioni sue e con legioni d’altri. E 365 Paolo Fresu, il primo film sul trombettista, flicornista, compositore, arrangiatore, didatta (i Seminari di Nuoro, che ha fondato nel 1989 e guidati fino al 2013), ideatore-direttore artistico (il festival Time in Jazz, che ospita dal 1988 ogni agosto nella sua Berchidda) e discografico (con la sua Tuk), non poteva che pedinarne il sereno turbinare fra i cinque continenti.
Si intitola "365 Paolo Fresu", è il docu-film di Roberto Minini-Meròt che racconta le imprese dell'inarrestabile artista sardo: trombettista, flicornista, compositore, arrangiatore, didatta, direttore artistico del festival Time in Jazz, discografico

"Paolo è per me uno dei più grandi musicisti viventi", racconta Roberto Minini-Meròt, documentarista musicomane e sceneggiatore-regista del film, "e quando, dopo molte perplessità, a inizio 2011 ha detto 'ok, ma mi devi seguire per un anno', mi ha fatto felice. Il titolo nasce da lì, è stato un itinerario in progress giorno per giorno che la perfetta sintonia col suo manager Vittorio Albani e la squadra Fresu ha fatto scivolare via alla perfezione. Solo al montaggio ho sofferto: tagliare il tanto girato è stato duro". Cento minuti in b/n e colore, che Minini-Meròt ha ben ritmato fra musica, parole e silenzi, ripreso con seducente fluidità. E prodotto con la Myro e la Radiotelevisione della Svizzera Italiana. Un docufilm che è anche una sorta di biografia cronologica di un artista, con Rava e Bollani tra i più noti e amati del jazz italiano nel mondo, che si sviluppa pure lungo una rotta narrativa: i sogni del giovane sassofonista Raffaele Casarano, oggi alla Tuk, che rispecchiano quelli del giovane Fresu quando, ragazzino di campagna, suonava sugli alberi, nella banda, alle feste di piazza, cercando solitario quel suono oggi proverbiale.

La suite sur le site de la Reppublica : http://www.repubblica.it/

Interview de Paolo

A l'occasion du Torino Jazz Festival, Paolo répond à quelques questions :

Mars 2014

"Io, Robin Hood della tromba nell'Italia che trascura il jazz"

Paolo Fresu al ritorno dal tour mondiale: "Voglio condividere le note con tutti". E svela il suo segreto: "Fondere i vecchi suoni afroamericani con tanti altri stili"
Antonio Lodetti - Lun, 31/03/2014 - ilgiornale.it

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Per un artista creativo come Paolo Fresu ogni scusa è buona per festeggiare in musica. La sua tromba è la più premiata e conosciuta nel mondo, ha inciso oltre 350 dischi (una ottantina a suo nome), ha collaborato con tutte le stelle del jazz, da Ralph Towner a Uri Caine.

Nel 2011, per festeggiare i 50 anni, ha tenuto 50 concerti per 50 giorni consecutivi in 50 località importanti della sua Sardegna. Oggi Paolo Fresu festeggia un altro record, i trent'anni del suo quintetto (con Roberto Cipelli al pianoforte, Tino Tracanna al sax, Attilio Zanchi al contrabbasso e Ettore Fioravanti alla batteria) e lo celebra con l'album 30 e con una tournée che l'ha portato persino in Asia dove, manco a dirlo, ha riscosso un enorme successo.

Come è andata in Giappone e Corea?
«Benissimo, laggiù c'è un pubblico caldo e molto competente. Il Blue Note di Tokio è uno dei locali migliori al mondo e i giapponesi sono divoratori di dischi e concerti e sono gente molto creativa. Abbiamo fatto una splendida session con dei tap dancers, dei ballerini locali».

Di questi trent'anni col quintetto - il gruppo jazz più longevo d'Italia e uno dei più longevi al mondo - cosa ci racconta?
«Solo ora ho realizzato che trent'anni di quintetto corrispondono ai miei primi trent'anni di musica. La band è la mia famiglia, dopo tanto tempo ci divertiamo sempre e cerchiamo di stupirci l'un l'altro. Io spesso li tradisco con altre avventure musicali, che portano nuova linfa vitale al quintetto e gli permettono di evolversi continuamente. Il nostro collante ideologico è la ricerca unita alla curiosità».

La curiosità infatti è sempre stata una costante della sua musica.
«Arrivo da Berchidda, piccolo paese nel cuore della Sardegna e la prima volta ho suonato con la banda locale. Ad esempio a volte, dopo un concerto, arriva qualcuno e mi dice “si sentiva il sapore di Sardegna”, ma io non me ne accorgo. Non dimentico le radici ma continuo ad abbeverarmi alle fonti del jazz».

Quali sono i suoi punti di riferimento?
«Cerco di muovermi attraverso due direttrici apparentemente lontane tra loro, ovvero lo stile di Miles Davis e quello di Chet Baker. Amo la bulimia con cui Miles costruisce le architetture musicali ma amo anche la poetica, il lirismo e il melodismo di Chet Baker».

Quindi come ha sviluppato il suo stile?
«Fondendo il suono afroamericano con una pletora di stili. In Europa, in ogni luogo dove il jazz attecchisce, si fonda ora con il folklore, ora con i suoni classici creando un meraviglioso meticciato. Il bello del jazz è che a volte ha un aspetto un po' folle».

A proposito di tradimenti, recentemente ha inciso un disco con il Devil Quartet...
«Si, un'altra delle mie emanazioni musicali. Il disco rappresenta la voglia di raccontare in studio l'esperienza maturata in cinque anni di concerti dal vivo»:

Ha già nuovi progetti?
«Comincerò presto a registrare un nuovo album per la Ecm, in duo con il bandoneon di Daniele Di Bonaventura».

Come vede il jazz in Italia oggi?
«Certo è una musica di nicchia ma con grandi potenzialità. Il jazz soffre la crisi come tutto il mondo della musica, ma gli appassionati sono più fedeli al disco, acquistano il prodotto e riempiono le sale da concerto. Manca un'educazione al jazz e migliori rapporti con le istituzioni. Ho iniziato un discorso sul jazz con il ministro Bray, ora speriamo che le cose riprendano con Franceschini».

Lei comunque continua a darsi da fare...
«Sì, tanti giovani si rivolgono a me per chiedermi consigli così ho fondato una casa discografica, la Tûk Records, perché diventi una specie di famiglia artistica. Anche col mio Festival estivo, Jazz in Time, a Berchidda, cerco di unire ai grandi nomi la valorizzazione di giovani talenti. Ritengo che siano importanti anche i seminari che tengo da 25 anni».

Lei una volta si è definito un Robin Hood del jazz.
«Beh, sì, nel senso di prendere qualcosa per dividerla e condividerla con gli altri».

Janvier 2014

Paolo Fresu, la tromba del jazz a Fermo. "Con Di Bonaventura suono ovunque, anche sugli alberi"

Source : http://www.laprovinciadifermo.com

Pubblicato: 24 Gennaio 2014

"Abbiamo suonato sugli alberi, sulle barche, ma di certo quello con Daniele, sulle rotaie della piccola stazione ferroviaria di Belvì, un paesino abbarbicato nella Barbagia, difficile da raggiungere, è un concerto che ricordo con particolare affetto, è stato uno dei primi e quello più strano, più impossibile".

 Paolo Fresu Ibk

di Chiara Fermani

FERMO - Geniale, creativo, icona della contaminazione sonora, Paolo Fresu, trombettista e flicornista noto in tutto il mondo, non ha bisogno di molte presentazioni. In occasione della sua esibizione di lunedì sera assieme all’amico Daniele Di Bonaventura al Teatro dell’Aquila (15 euro il biglietto, ancora posti disponibili), il jazzista di Berchidda parla dei suoi ultimi progetti, dei suoi luoghi preferiti e di Daniele, il compagno di musica con cui è impegnato in un progetto regionale e nella raccolta fondi per beneficenza.

Fresu, come nasce il progetto “Figure musicali in fuga”?

“L’idea di Fabrizio Ferraro, un giovane e talentuoso regista italiano, era quella di fare un film nella musica e raccontare la gestazione di un disco, quello che registreremo con Daniele Di Bonaventura a maggio per la prestigiosissima ECM, attraverso la storia di Bach, che sarà il filo conduttore del film. Ma non sarà un film su Bach né tantomeno suoneremo musiche di Bach. Diciamo che la serata al Teatro dell’Aquila sarà l’incontro, il sunto, di tante esperienze, faremo una parte in duo con Daniele, ma al centro ci saranno i brani del suo bellissimo doppio cd, Nadir, che è uscito per la mia etichetta, del quale sono onoratissimo e che sta avendo un bellissimo riscontro dal punto di vista critico”.

La emoziona di più il Di Bonaventura pianista o bandoneonista?

“Difficile dirlo, c’è un terzo aspetto di Daniele che va aldilà degli strumenti, ed è quello compositivo. Io amo moltissimo un suo brano che si chiama Sanctus, per me il brano più bello che abbia mai scritto. Naturalmente io conosco il Daniele bandoneonista che è molto in sintonia con me, che non è il bandoneonista classico, tanto che ai concerti scherziamo sempre sul fatto che il pubblico non si deve aspettare che suoniamo il tango. Però mi ha colpito molto il Daniele pianista e nel momento in cui affronta i due strumenti lo fa sempre con quella sua personalità molto precisa, rigorosa e assolutamente riconoscibile”.  

Vinodentro, il suo ultimo disco, contiene le musiche dell’omonimo film in uscita a marzo. Come fa una musica improvvisata come quella jazz ad avere affinità con i tempi cinematografici?

“Col regista, Ferdinanado Vicentini Orgnani, non ci siamo proprio posti il problema dello stile, anche perché il disco ha uno stampo molto classico, ci sono anche dei pezzi di Mozart, io collaboro con lui da trent’anni, avevamo già fatto un film assieme su Ilaria Alpi nel 2002, Ferdinando poi è anche un musicista e appassionato di jazz, quindi è stato un lavoro di compenetrazione tra musica e immagini, io ho scritto sul film e Ferdinando ha montato sulla musica”.

Nel 2011 in occasione dei 50 concerti consecutivi per la Sardegna l’abbiamo vista suonare nei luoghi più insoliti. Qual è il suo set preferito, quello che la ispira maggiormente?

“Tutti quelli dove siamo stati. Li abbiamo scelti funzionalmente alla nostra idea di spettacolo, luoghi legati al territorio e nel rispetto dell’ambiente, per cui è difficile dire quale luogo mi sia rimasto più impresso. Abbiamo suonato sugli alberi, sulle barche, ma di certo quello con Daniele, sulle rotaie della piccola stazione ferroviaria di Belvì, un paesino abbarbicato nella Barbagia, difficile da raggiungere, è un concerto che ricordo con particolare affetto, è stato uno dei primi e quello più strano, più impossibile, abbiamo fatto anche spostare un treno che era lì da anni. La sera quando siamo arrivati c’erano pochi curiosi, poi mi hanno chiamato in camerino e mi hanno detto che c’erano 1500 persone! Per la prima volta abbiamo toccato con mano il fatto che l’impossibile poteva diventare possibile”.

E delle Marche, quale luogo ricorda in particolare?

“Molto bello è stato il concerto dell’estate scorsa, sempre con Daniele, sui monti Sibillini, a 1800 metri. Un duo come questo ha una sua magia particolare, per la forma, per il suono, è poco impattante e si presta bene a posti come questi, molto particolari e intimi. E poi tutte le volte che gli propongo qualcosa di strano Daniele non dice mai di no”.

Fermo vanta un conservatorio molto importante. Sacrificio, passione, studio: quanto c’è di tutto questo dietro uno strumento? E quanto serve una buona scuola?

“Lo scorso anno ho avuto un incontro molto bello con i ragazzi del conservatorio di Fermo. Di certo una buona scuola e buona preparazione sono necessarie, bisogna conoscere i linguaggi e la storia dei linguaggi che si affrontano e d’altra parte bisogna avere molta passione e molta volontà. Il successo delle cose, che non è per forza andare in tv, ma piuttosto quello che ognuno crede di poter realizzare con le proprie forze, con le proprie idee, con la propria passione, dipende da un buon mix di tutti questi elementi”.

Una cosa che colpisce è la sua originale postura, seduto e con una gamba piagata. Come mai?

“Ah non lo so! Credo che un insegnante di conservatorio probabilmente inorridirebbe davanti a questa posizione. E’ una cosa che è nata casualmente, cercavo la mia posizione ideale, ho trovato questa ed è semplicemente quella che mi fa stare meglio, più rilassato, non è una cosa ne studiata, ne voluta, ognuno cerca il proprio spazio, il proprio modo di rapportarsi con lo strumento e non ci si chiede il perché, anzi ci si chiede il perché quando questo non succede, allora c’è qualcosa che non sta funzionando. Alla fine l’importante è che ognuno si senta bene con se stesso e quando questo accade, la musica fluisce in maniera naturale e in armonia, con chi ti sta al fianco sul palco, con il pubblico stesso”.

Le 10 février, jour de son anniversaire, Paolo fêtera la naissance de son nouveau site.

sito

Ce nouveau site apportera, outre un graphisme renouvelé, une visualisation complète sur tablettes et smartphones, de nouveaux contenus et une meilleure interaction avec les réseaux sociaux et les plateformes audio et vidéo.

Septembre 2013

Un bel article sur "Sardiniafashion" :
http://www.sardiniafashion.com/events/fresu/index.asp

Juillet 2013

Paolo Fresu : le trompettiste sarde qui célèbre le Jazz

Par Nicolas Vidal - BSCNEWS.FR / Juillet 2013

Lorsqu’on pose la question de la création musicale au trompettiste sarde, Paolo Fresu, il nous parle d’amitiés, de rencontres, d’échanges et de diversités. Cet artiste revient avec un nouvel album sorti tout droit de la frénétique création musicale de son Devil Quartet. C’est aussi l’occasion de célébrer en 50 moments le passage à la quinquangénèse de Paolo Fresu lors de la sortie d’un DVD événement autour de 50 concerts donnés en Sardaigne.

Pouvez-vous nous expliquer la genèse du titre de votre album " Desertico " ?
Après le précédent CD que nous avions enregistré pour EMI-Blue Note nous avions en tête de retourner en studio. Après avoir donné de nombreux concerts dans le monde, il nous est apparu opportun de le faire. Nous avons donc enregistré une partie des titres que nous jouons sur scène ainsi que des nouvelles compositions lesquelles, comme à l’habitude au sein de notre groupe, écrit à quatre. L’esprit des enregistrements est très « live » comme les nombreux concerts que nous avons donnés et nous avons également rajouté une version de “Satisfaction”, laquelle à l’origine avait déjà été enregistrée par le trio de Bebo Ferra sur son album “Specs People” publié par mon label Tǔk Music et qu’il avait arrangé.

Vous évoquez souvent l'amitié qui lie les membres de votre quartet comme un gage de qualité musicale. Pouvez-vous nous présenter ainsi en quelques mots votre quartet ?
En quelques mots, j’ai commencé à jouer avec Bebo Ferra, sarde également, dans les années 80. Et puis nous nous sommes perdus de vue, car j’ai commencé à parcourir le monde. De son côté, il était parti s’installer à Milan, mais j’entendais toujours parler de lui en bien. J’avais écouté certains de ses très beaux enregistrements. Quand j’ai décidé de créer le Devil Quartet qui était une continuation du groupe Angel Quartet avec le guitariste Nguyên Lê, je ne pouvais pas ne pas penser à Bebo avec lequel j’avais envie à nouveau de jouer.
Même chose avec Paolino Dalla Porta que je connais depuis longtemps et qui est l’un des meilleurs contrebassistes européens autant qu’il est également un bon compositeur. En réalité, à l’origine du groupe il y avait un batteur danois qui s’appelle Morten Lund et avec lequel j’avais joué au sein de la formation du pianiste suédois Lars Jannsen. Morten n’étant pas très disponible nous l’avons remplacé par Stefano Bagnoli dont de nombreuses personnes depuis longtemps m’en avaient parlé en bien. Il se trouve que ce dernier a du remplacer le batteur officiel au sein de la formation all’Italian Trumpet Summit et ce fut pour moi un véritable coup de tonnerre. Nous avions fait alors quelques concerts en Colombie et immédiatement dans la foulée, à l’occasion d’un dîner à Naples, nous lui avons demandé s’il voulait intégrer le groupe. C’est ça le Devil. Un véritable groupe avec un vrai “son” de groupe.

Ce nouvel album est un mélange de genres qui dégage une belle unité musicale. Comment parvient-on à un tel résultat ?
Je pense que nous sommes parvenus à ce résultat parce que nous jouons beaucoup ensemble qu’il existe entre nous un grand respect mutuel. Cela peut paraître simple, mais ce n’est pas si facile, car cela suppose une grande capacité d’écoute et un respect réciproque tout d’abord humain avant d’être musical. C’est une caractéristique de toutes mes formations. C’est le cas en premier et parmi tous du Quintetto storico (celui que les Français appellent le Quintet Italien) qui fêtera en 2014 son 30e anniversaire avec les mêmes musiciens. Je pense que pour faire une belle musique ensemble et surtout faire une musique de groupe intéressante, avec une signature artistique originale, tous ces éléments sont fondamentaux et ils existent au sein du Devil Quartet.

D'où est venue cette idée de reprendre ce morceau des Rolling Stones qui est tout à fait admirable ?
Ce morceau avait déjà été arrangé par Bebo pour son trio. Il m’avait plu et nous avons commencé à le jouer ensemble, mais beaucoup plus rapidement, avec le Devil. Puis je lui ai dit que nous souhaitions l’enregistrer et nous l’avons fait.

Pensez-vous que la force de votre quartet se trouve dans cette faculté de jouer n'importe quel genre musical sans rien s'interdire : rock, jazz musique du monde ?
Je ne sais pas si c’est sa force, mais c’est une de nos prérogatives. Je pense que l’histoire du jazz enseigne la curiosité et l’ouverture aux musiques. Chacun d’entre nous a sa propre personnalité et chacun aime tellement de choses différentes. Il me paraîtrait dommage de se réunir dans un seul et même monde musical. Cela vaut vraiment donc la peine de jouer tout ce que nous aimons.

Vous avez récemment déclaré à l'un de nos confrères ( espace.mu - Mars 2013 ) "L'architecture de la musique est cette idée de travailler ensemble pendant un certain nombre d'années pour accéder à la liberté" . Ce nouvel album du Paolo Fresu Devil Quartet marque-t-il une nouvelle étape vers cette liberté justement ?
Le Devil Quartet n’est rien d’autre que la continuation d’un parcours. Bien entendu j’ai conscience de la chance d’avoir trouvé ce genre de musiciens, car les idées seules ne suffisent pas. Il est ensuite nécessaire de les réaliser et pour cela nous avons besoin de l’aide de tous. C’est en ce sens que je parle d’architecture. C’est la nécessité de poser la première pierre sur laquelle chacun doit construire quelque chose.

Si vous deviez définir votre album en deux mots seulement, que diriez-vous ?
Poétique, métissé et solaire. Je viens de me rendre compte que je l’ai défini en trois mots, mais il m’en venait à l’esprit encore d’autres …

Vous définissez votre jazz comme "une musique des confins". Pouvez-vous nous en dire plus à ce sujet ? À quoi correspondent ces confins ?
Musique de frontière signifie de ne pas avoir de frontières. Elles sont dictées par notre esprit principalement quand la musique voyage dans l’air et franchit n’importe quelle frontière. Imaginaire ou réelle. C’est là toute la beauté de la musique et de l’art en général qui sont capables de dépasser les frontières et les barrières.
La musique, en l’occurrence, est une belle métaphore en réponse à cette période historique difficile et le jazz, en particulier, naît du métissage de la rencontre de la culture européenne et africaine. Cela nous ne pouvons pas l’oublier !

On vous sent frénétique dans la création musicale. Préparez-vous déjà un autre album ? Quelles couleurs aura-t-il ?
J’ai enregistré avec le “Brass Bang!” (Fresu, Steven Berntein, Gianluca Petrella et Marcus Rojas) un projet de brass exclusivement et je rentre en studio en duo avec Daniele di Bonaventura pour la ECM de Manfred Eicher. Entre-temps j’ai enregistré la musique d’un film sur le vin (dans lequel on retrouve l’acteur français Lambert Wilson) avec Daniele Di Bonaventura et un orchestre de musique de chambre. Enfin la musique d’un documentaire sur l’histoire de la Sardaigne dans les années 40/50 avec le quartet de cordes Alborada et Bebo Ferra ainsi que le poly-instrumentiste sarde Gavino Murgia… Il est possible également que nous publiions l’année prochaine un nouveau travail du Quintetto Italiano pour notre trentième anniversaire, mais nous devons encore l’enregistrer.

Est-ce que votre identité sarde apporte quelque chose à votre musique ?
C’est une question que l’on me pose fréquemment. Je réponds que je ne sais pas, mais que, si je suis sincère avec moi-même, il est certain qu’une musique n’est rien d’autre que la représentation da sa propre intériorité. Moi, je suis sarde à tous les niveaux. Si je joue comme je suis, je ne pourrais être rien d’autre et ne pourrais jouer rien d’autre.

Où pourra-t-on vous voir prochainement en concert ?
- Le 19 juillet - Paolo Fresu / bojan Z / Philip Catherine
Junas ( 30 ) - Les Carrières à Junas 21 heures
- Le 20 juillet - Paolo Fresu / Daniel Humair/ Jon Hassell
Junas ( 30 ) Les Carrières à Junas
- Le 19 juillet - Paolo Fresu / bojan Z / Philip Catherine
Junas ( 30 ) - Les Carrières à Junas 21 heures
- Le 20 juillet - Paolo Fresu / Daniel Humair/ Jon Hassell
Junas ( 30 ) Les Carrières à Junas 21 heures

herald

Miles apart with his double take

Rob Adams

Wednesday 20 February 2013

Paolo Fresu tours Scotland with two very different orchestras over the coming weeks.

This weekend the Sardinian trumpeter guests with the Scottish National Jazz Orchestra on its latest project, interpreting two of Miles Davis's collaborations with arranger Gil Evans, Miles Ahead and Birth of the Cool. Then in late April, Fresu returns with Cuban pianist Omar Sosa and Indian percussionist Trilok Gurtu for the new J-Word initiative.

The second grouping is a trio but for Fresu it's a bigger sound, texturally if not necessarily in terms of volume, than would normally be expected of three musicians. 

"Trilok is an orchestra by himself," he says with a laugh down the line from a snowy Bologna. "He plays percussion but there's so much more to his music. He's a vocalist, a tabla master, a sound sculptor and he can really kick the music along with his drum kit. So if you add Omar, with his amazing piano playing and electronic samples and me on top, we can have many different orchestrations and colours." 

The very 21st century sound of the trio is something that Fresu, one of the most distinctive-sounding musicians in European jazz, enjoys immensely. He also, however, feels it's important to go back to the great landmark recordings of jazz, such as Birth of the Cool and Miles Ahead, from the 1940s and 1950s, and understand the music that played such a major part in jazz's development. 

As a young trumpeter growing up on Sardinia he had few opportunities to play with jazz musicians of any kind, let alone an orchestra such as the one Evans placed behind Davis on Miles Ahead, although Fresu did run a band in his teens that played weddings and would regale bride, groom and guests with numbers from the jazz fusion repertoire of trumpeter Ian Carr's Nucleus. 

"Listening to records was really my school as far as learning to play jazz was concerned, and Miles Davis and Chet Baker were my first masters," he says. "They taught me so much. I liked the way they left silences in their solos. They chose their notes with such care and it never felt like they were just playing fast licks to impress. It was from the heart." 

Davis's albums with Gil Evans were particular favourites and in 2002 Fresu paid homage to one of them, Porgy & Bess, with a recording that reimagined Edwin Dubose Heyward's original storyline far away from its South Carolina origins by pitching French-Vietnamese guitarist Nguyên Lê alongside Tunisian sufi singer Dhafer Youssef and a Mediterranean rhythm section. 

There'll be no such exotic diversions in the SNJO's interpretations of Birth of the Cool and Miles Ahead. "No, and I'm fine with that because Gil Evans' arrangements were so imaginative," he says. "The combination of instruments and the way they were voiced was very special. He really drew jazz and the great classical composers of the 20th century, like Ravel, together. "It's a terrible admission, I know, but I'm not a big fan of the big band repertoire generally," he says. "A lot of it can be a bit too busy. That's why I like the music I'm going to be playing with the SNJO. It leaves the soloist space to think, to be expressive, like a singer. The way I hear it, there are two different approaches involved: on Miles Ahead I'll play quite close to what Miles played on the original and on Birth of the Cool, I can be freer, be more like myself. " 

Fresu has appeared in Scotland before when he toured his Porgy & Bess sextet for the late visionary promoter Billy Kelly and more recently when he and classical and 12-string guitar specialist Ralph Towner performed music from their Chosen as Tutor of the Year in the 2012 Scots Trad Music Awards, ECM Records album, Chiaroscuro, at the Queen's Hall in Edinburgh. 

His relationship with Omar Sosa, which has produced the duo CD Alma as well as the imminent trio tour with Trilok Gurtu, is typical of an international approach to making music that has seen Fresu create working partnerships with flamenco, African, Macedonian, Scandinavian, French, British, and American musicians as well as the Corsican choir La Filetta, with whom he's recorded one album for ECM Records, Mistico Méditerraneo, and is about to record another. 

He says: "Mistico Méditerraneo was quite a challenge but I like a challenge. We had the choir and Daniele di Bonaventura on bandoneon and myself and although I loved the choral arrangements it was difficult to know where to play. Then Daniele and I realised that we just had to think of ourselves as two more voices. It's a long way from Miles Davis and yet, maybe it's not so far after all because it's all music and I enjoy playing it all."

The Scottish National Jazz Orchestra with Paolo Fresu play Caird Hall, Dundee, tonight; Queen's Hall, Edinburgh, tomorrow; Royal Conservatoire of Scotland, Saturday; MacRobert Arts Centre, Stirling, Sunday. Fresu-Sosa-Gurtu tours Scotland from April 29-May 4.

Herald Scotland-19 févr. 2013

«L’insularità, una provocazione per cambiare»

All’università di Milano è stata attribuita la laurea ad honorem a Paolo Fresu

di Walter Porcedda

doctor

La lectio doctoralis di Paolo Fresu

L'impossibile è davvero possibile. Parafrasando il titolo della Lectio Doctoralis con la quale ieri mattina Paolo Fresu nell'aula magna dell'Università milanese della Bicocca ha conseguito la laurea ad honorem, può essere lecito affermare che sono le grandi sfide a muovere il mondo. Quella del musicista che giovanissimo suonava in una banda del paese e un giorno diventò uno dei più celebrati trombettisti d'Europa. Come l'altra del festival, Time in jazz, inventato dal jazzista nel borgo logudorese e diventato negli anni manifestazione di richiamo internazionale. Sfide impossibili se non si è in grado di trasformare l'insularità e la propria cultura come risorsa e occasione per confrontarsi alla pari con il mondo. Così un'isola, la Sardegna, al centro del Mediterraneo, può essere terra di incontro e scambi. Luogo per altre ripartenze e sviluppo. Oasi di comunicazione e accoglienza. E' questo il senso del messaggio di Fresu, raccontato nelle vesti togate di laureando, come viaggio di andata e ritorno, tra il globale e il locale, il piccolo e il grande.

«Il punto di partenza per me _ racconta Fresu, dopo la cerimonia _ è che la Sardegna non sia luogo chiuso ma aperto. Da qui discendono tutte le considerazioni successive. Dal rapporto tra macro e micro a quelle tra globale e locale. In mezzo c'è la mia storia, come quella del festival con le architetture e i significati legati alla condivisione culturale e all'economia. Dal mio punto di vista l'impossibile possibile sta proprio nella sfida. In questo senso leggo l'importanza di questa laurea da condividere con quanti a Berchidda hanno lavorato perché si realizzasse un festival in grado di raccontare la stessa isola al resto del mondo. E’ possibile ribaltare il concetto di insularità come barriera in occasione di riscatto e cambiamento. Ampliando il discorso da Berchidda al Mediterraneo, la Sardegna può diventare server di raccordo per le culture di questa area. Dalla musica popolare all'arte in generale ».

Una sfida in cui è stata centrale la comunità d'origine. E la famiglia che con grande emozione ha ricevuto la notizia di questa cerimonia.

«I miei genitori hanno capito immediatamente quanto questo fosse un evento fortemente simbolico e davvero speciale. E' quasi come se si fosse celebrato il matrimonio tra l'irrazionalità dell'arte e la razionalità cartesiana di un'accademia. Una bella metafora sul rapporto tra cielo e terra: non accade tutti i giorni che un'Università dia una laurea ad honorem ad un artista».

Nel frattempo Fresu gira l'Italia con la Brass Bang in concerto anche a Cagliari, il 19 aprile.

«Il gruppo nacque tre anni fa in occasione di un incontro con Steven Bernstein. Lui suggerì il basso tuba di Rojas io il trombonista Petrella. Quattro fiati assieme. Ebbi l'idea di battezzarla Brass Bang, come qualcosa di festoso e scoppiettante. All'Aquila e alla Sapienza di Roma abbiamo sperimentato anche un concerto barocco con Cristina Zavalloni. Entreremo presto in studio. Sempre in studio per la Ecm registrerò a maggio un album in tandem con il bandoneonista Daniele Di Bonaventura»

Per l’etichetta tedesca Ecm, due anni fa l'ultimo album con le voci corse di A Filetta. Prosegue ancora la collaborazione?

«Con loro stiamo montando un progetto legato al tema dell'acqua. Faremo delle prove e dei concerti. Un’opera alla quale lavora anche Di Bonaventura con cui stiamo scrivendo un repertorio ad hoc, completamente inedito. Una volta rodato non è improbabile proporlo all’Ecm per un nuovo album».

Ma come si tengono assieme due progetti, quello di Brass Bang e con A Filetta, apparentemente agli antipodi?

«Per me è facile. E' ciò che amo di più. Stare più di dieci giorni con un gruppo mi annoia. Ci sono musicisti capaci di suonare con lo stesso gruppo per anni e altri che ogni settimana modificherebbero formazione. Quando ho fatto il tour dei 50 anni in tanti mi hanno chiesto come riuscissi a cambiare ogni giorno i compagni di viaggio. Per me significava sentirmi vivo: quanto è bello cambiare ogni giorno. Il mio sogno è di essere impegnato in un mese con cinque gruppi differenti. La chiave per aprire tutte le porte penso sia il suono. Se questo non è facilmente condivisibile è faticoso trovare un'intesa».

Per molti di questi progetti, la scintilla nasce a Berchidda. La vita musicale stessa di Fresu è intrecciata saldamente con il festival e la comunità d'origine.

«Ne sono consapevole. E' quasi una sorta di incongruenza. Tendo a dire sempre che la mia vita d'artista è separata da quella del festival, ma a pensarci bene è piuttosto una separazione di tipo politico, netta ma importante. Credo al festival non come scelte che riguardano la mia vita artistica ma a prescindere. Scrivo il suo programma come una partitura. Il suo percorso, il tema da sviluppare sono come le note: non si mettono a caso ma devono avere un senso compiuto. Così mi sento compositore di una realtà creativa. Inevitabilmente porto a Time in jazz il mio vissuto maturato altrove in giro per il pianeta. Se così non fosse mi sentirei un burocrate. Accade poi che alcune cose di questa rassegna diventino scintille verso il mondo, perché questa è un laboratorio produttivo. Quello che accade qui diventa come un sasso gettato in uno stagno: i suoi cerchi concentrici possono toccare le sponde del Mediterraneo, dalla Catalogna alla Tunisia.

La musica, in questa direzione ha così un significato politico, nel senso più alto del termine. Diventa il centro del mondo dando un senso alle note. Tornando al tema dell'impossibile possibile della laurea è l'idea di una Sardegna non più isolata ma luogo dove giungono informazioni e da qui ripartono».

18/06/2013

Ci-dessous un lien vers un article en italien de la Repubblica sur le film consacré à Paolo Fresu et Daniele Di Bonaventura.

L'aventure artistique des deux musiciens en route pour rencontrer Manfred Eicher à Lugano pour le nouveau disque à paraître chez ECM devient un film : "FIGURE musicali in fuga".

C'est Fabrizio Ferraro, le metteur en scène auteur notamment du très beau Penultimo paesaggio, qui a eu l'idée de ce film pas sur la musique mais dans la musique, où celle-ci est le personnage principal. Le film est centré sur l'idée de "fugue", typique de la musique baroque. A partir de la fugue dei Bach, le film veut tenter de mettre en relation la musique avec l'image, de tracer une séquence de sons, mouvements, silences, relations, en un travail structuré en différents tableaux qui composeront une sorte de pentagramme visuel.

Article complet ici . http://www.repubblica.it/spettacoli/musica/2013/06/17/news/paolo_fresu-61266523/

Santé

Comunicato 14 Giugno 2012

Cari amici,
leggo con felicità i vostri messaggi sul turbinio delle numerose cose di ora e sono felice e profondamente toccato dalla vostra attenzione e dal vostro affetto!
Domani ci sarà il secondo cd di "!50" L'Espresso e tra poco meno di una settimana sarà disponibile in libreria il libro/diario sempre di "!50" edito da Feltrinelli in attesa del catalogo fotografico (con le immagini di Gianfranco Mura e il dvd a cura di Giorgio Galleano) edito dai tipo della
Ilisso.
Dal punto di vista della mia salute le cose vanno meglio e il mio fisico si sta riprendendo anche se devo stare sempre attento allo stato del mio polmone, agli sforzi fisici e soprattutto agli sbalzi di temperatura e alla vera nemica: l'aria condizionata. Il mio medico mi consiglia, dalla prossima settimana, di riprendere lentamente e con concerti poco faticosi e isolati.
Per questo sarà a Firenze in duo con Daniele Di Bonaventura il 18 giugno e a Forlimpopoli per due giorni il 21 e 22 in duo con Gianluca Petrella, ospite con il trio di Dino Rubino e per ricevere un premio.
Le date intermedie di Segrate (19/06) e di San Niccolò a Trebbia/Piacenza (20/06) sono costretto a malincuore ad annullarle in quanto troppo lontane e troppo fitte in rapporto agli altri due impegni. 
Incrocio invece le dita e confermo la data del 26 giugno a Berchidda dedicata a Fabrizio De André e Lucio Dalla con Gaetano Curreri e tutte le date successive!

Paolo Fresu : "Il existe une façon typiquement méditerranéenne de défendre la vocalité"

22/02/2012

C’est au détour d’une rencontre improvisée que le talentueux Paolo Fresu, trompettiste jazz d’origine sarde, a rejoint l’Ile de Beauté et son navire mystique. Accompagné du bandonéoniste italien Daniele di Bonaventura, il a vogué au gré des phrasés du choeur A Filetta jusqu’à entrevoir Mistico Mediterraneo, nouvel horizon immortalisé par le label ECM.

Comment est né le projet Mistico Mediterraneo ?

Paolo Fresu : J’ai connu A Filetta en 2006. A l’occasion des 30 ans du Théâtre de l’Aghja, ils m’ont proposé, ainsi qu’au bandonéoniste Daniele di Bonaventura, de participer à Ajaccio à une création originale. Le moment fut tellement magique qu’on a prolongé l’aventure par quelques concerts en Italie, notamment lors de mon festival en Sardaigne (Time in jazz, à Berchidda). A l’issue de cette série de concerts, nous avons enregistré une maquette en studio. Je l’ai fait écouter à Manfred Eicher du label ECM, qui a été bouleversé par cette ébauche et nous a aidés à réaliser le disque.

Où se situent les frontières de la Méditerranée que vous invoquez ?

Paolo Fresu : J’en vois tellement qu’on ne les distingue plus. Dans l’album, on évoque cette mer qui embrasse la Sardaigne et la Corse, et le dialogue entre ces deux îles. Et de fait, il y a une « méditerranéité » perceptible dans les chants polyphoniques ou dans le mélisme. Cette technique, qui consiste à jouer plusieurs notes sur une même syllabe, est pratiquée tant par les Corses que les Maghrébins ou les Aragonais. La Méditerranée, c’est le flamenco, la musique sarde, sicilienne, maltaise… Il existe une façon typiquement méditerranéenne de défendre la vocalité.

En tant que Sarde, les polyphonies étaient-elles pour vous un son familier ?

Paolo Fresu : Quand j’entends chanter les Corses, j’ai l’impression d’écouter des voix sardes. Ce sont aussi des chants religieux en grande majorité. Mais les canti a tenore, typiques de la Sardaigne, sont plus profanes que les chants corses, tout comme ceux des polyphonies a cuncordu. La spécificité d’A Filetta, c’est qu’ils sont allés bien au-delà de la polyphonie « traditionnelle ». Leur musique est assez indéfinissable, à l’image de notre disque. Car ce disque, qu’est-ce que c’est ? Ni de la musique traditionnelle, ni de la musique contemporaine, ni du jazz. Mais toutes ces influences le traversent.

Ne vous êtes-vous pas sentis désorientés par cette pluralité de genres ?

Paolo Fresu : Non, car dans un tel contexte, notre jeu n’était pas le même. Daniele di Bonaventura vient, comme moi, du jazz. Il possède une grande flexibilité, chère aux improvisateurs. Entre jazzmen, c’est facile d’improviser alors qu’on ne s’est jamais vus auparavant. Mais lorsqu’on se confronte à d’autres genres musicaux, c’est moins évident. Avec A Filetta, tout a été d’un naturel déconcertant. Ils sont très ouverts et malléables. Ils ont l’habitude de travailler à des musiques de films, d’inviter des groupes du monde entier à leur festival (les Rencontres de chants polyphoniques de Calvi). Jean-Claude Acquaviva, le directeur du choeur, compose une musique qui recèle cette générosité d’écoute. Nous avons partagé une idée musicale commune à tous, avecune approche faite dans l’équité et le respect. Chacun d’entre nous, avec son propre langage, a tenté d’aller vers l’univers de l’autre. De cette idée est né un territoire inconnu, Mistico Mediterraneo.

Propos recueillis par Nadia Aci pour Mondomix

Source :
http://www.mondomix.com/actualite/1897/

Novembre 2011

Parmi les projets de Paolo, un disque en duo avec Daniele di Bonaventura est en préparation pour une sortie (chez ECM) courant 2013.
Et un double CD de Daniele où celui-ci jouera du piano et du bandonéon devrait sortir chez Tuk Music début 2012.

Paolo Fresu: con il jazz suggerisco nuovi modi di ripensare la nostra vita

Source :
http://wisesociety.it//

Laura Campo, 19 settembre 2011

Musicista e compositore di fama internazionale (www.paolofresu.it), con oltre 350 album al suo attivo, Paolo Fresu torna ogni estate a Berchidda, suo paese natale nel Nord della Sardegna, per dirigere il Festival Time in jazz (www.timeinjazz.it) da lui stesso ideato e organizzato fin dal 1998. Un circuito di concerti di altissimo livello in diverse località del territorio che si svolgono fra boschi, vigneti, chiesette di campagna, piazze e siti archeologici. Uomo schivo e gentile, artista carismatico e instancabile, Fresu lavora sempre su progetti diversi: ha in preparazione un nuovo disco in trio per il gennaio 2012 e diverse nuove tournèe in vari Paesi tra cui il Sud America. Per festeggiare il suo mezzo secolo (è nato il 10 febbraio 1961) ha lanciato e realizzato il progetto Cinquant’anni suonati (www.50fresu.it) cinquanta concerti, cinquanta giorni consecutivi in cinquanta luoghi straordinari della Sardegna, da metà giugno a fine luglio 2011. Per festeggiare se stesso, la sua musica e un’isola che gli ha dato tanto.

paolo

Paolo Fresu, foto Massimo Schuster

Quali riflessioni ci possiamo portare via da questa XXIV edizione di Time in Jazz dedicata alla Terra, e allo stato del Pianeta?

Quello di quest’anno, la Terra, è stato un tema particolarmente complesso ed emozionante, sia perché abitiamo sulla terra, sia perché terra significa anche territorio: la “glocalità” ed è forse quello ha sposato meglio le nostri ambizioni, le nostre finalità. Mi sembra che a proposito di queste tematiche ci sia da parte della maggioranza delle persone una coscienza nuova e diversa. La Sardegna, non a caso, è stata la prima regione a indire un referendum sul nucleare e i suoi abitanti a votare così numerosi per il no: trovo che sia un fatto positivo. Ci stiamo rendendo conto che si sono fatti troppi errori in passato nei confronti dell’ambiente e che è compito di tutti porvi rimedio. È importante, secondo me, per sensibilizzare il pubblico anche su questi temi usare bene i grandi eventi come questo festival frequentati da tanta gente che è ricettiva alle questioni ambientali. Noi come Time in jazz, ma anche io, in prima persona come artista noto, abbiamo una grande responsabilità e credo che dobbiamo anche prendere posizioni nette in alcuni casi. Io l’ho fatto quando, a gennaio di quest’anno, c’è stato il disastro ambientale dell’azienda E.On a Porto Torres e lo sversamento in mare di migliaia di litri di petrolio proprio di fronte al Parco Naturale dell’Asinara, e ho già espresso le mie forti perplessità a proposito dei quattro radar previsti qui nell’isola (a Capo Pecora e l’Argentiera nei posti più belli e strategici della Sardegna) che dovrebbero monitorare il flusso migratorio delle persone, e che invece non si capisce a cosa servano.

time
Time in Jazz 2011 - Paolo Fresu e Les Tambours de Brazza, foto Massimo Schuster

La vocazione all’ecosostenibilità di Time in Jazz è sempre più evidente. Ci sono, secondo lei, dei comportamenti virtuosi che dal festival possono essere esportati altrove?

Sì, in questo momento forse quello della produzione dell’energia alternativa. Noi abbiamo fatto un esperimento ben riuscito quest’anno con il “carro delle energie” di Tommaso Onori, un’iniziativa che ha reso possibile tramite un gruppo elettrogeno-ecologico alimentato dall’energia solare e eolica, la realizzazione di molti spettacoli senza incidere sull’ambiente. Si tratta di uno strano veicolo con sistema fotovoltaico e pale eoliche con il quale abbiamo alimentato di fatto quasi tutti i concerti del tour !50 (compreso il sistema di amplificazione e di luci a led) che ho fatto a luglio in giro per l’isola. Non a caso il sottotitolo era “musica non convenzionale a energia rinnovabile”. Il discorso però non riguarda solo la produzione dell’energia ma soprattutto il suo consumo, che va limitato il più possibile: noi infatti eravamo partiti proprio dall’idea di consumare poco e quindi poter autoprodurre l’energia che ci serviva. Il problema non è dimostrare che con il fotovoltaico si può essere autosofficienti ma, per esempio, utilizzare meglio le pale eoliche. Non tanto fare nuovi parchi eolici, ma usando di più le pale piccole, meno impattanti e che ogni famiglia potrebbe avere. Non dobbiamo nasconderci però, che a livello individuale le energie alternative siano ancora una cosa da ricchi: io sto facendo il fotovoltaico a casa mia a un costo di 16 mila euro. E capisco che magari chi non ha una grande disponibilità economica ci pensa due volte a farlo. Non ci sono sgravi, non ti danno aiuti, è ancora tutto troppo difficile, quindi per il momento credo sia meglio riuscire a sensibilizzare le persone su cose più fattibili e immediate: mettere tutti a casa le lampadine a basso consumo, usare i riduttori per l’acqua, gli elettrodomestici in meno più intelligente, questa è la vera scommessa che può partire dal basso. E quello che la gente si porta via da Berchidda è innanzitutto un’emozione, un suggerimento. È chiaro che da qui non possiamo cambiare il mondo, ma essere di stimolo. La musica e l’arte possono suggerire e portare allo sviluppo di una sensibilità verso l’ecosostenibilità che nel tempo può diventare reale, tradursi in comportamenti concreti.

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Time in Jazz 2011 - Paolo Fresu e Marco Baliani, foto Massimo Schuster

A proposito… In un momento di crisi dei valori come quello che stiamo vivendo, che compito possono avere l’arte, la musica, anche la sua musica in particolare?

Io penso che possano fare davvero molto: stimolare la gente a vedere quello che di bello c’è, ad essere più aperti e spontanei, ad abbattere le barriere tra il proprio essere e il mondo. In questo momento storico in cui le persone hanno davvero paura e tendono a rinchiudersi la musica, soprattutto in luoghi profondamente legati alla natura come questi, permette a chi l’ascolta di tornare a relazionarsi con il mondo, con l’altro, scoprendo magari di aver vicino un amico e non un nemico come si è portati a pensare. Un dato interessante piuttosto recente dice che le persone comprano meno cd, ma vanno più spesso ai concerti perché lo ritengono un momento importante di fruizione collettiva: un po’ la stessa differenza che c’è tra guardarsi un dvd a casa da soli o andare al cinema. Al cinema ridi con gli altri, piangi con gli altri. La cultura, la musica diventano uno stimolo all’apertura verso le cose, che poi significa dialogo, comunicazione, emozione: condividere un sentimento collettivo. Una cosa davvero molto preziosa.

Ci racconta qualcosa sulla recente esperienza dei cinquanta concerti per i suoi 50 anni? Un avvenimento più unico che raro nel mondo della musica…

È stato un evento straordinario, a metà tra sogno e follia, e penso che con queste modalità non sia mai stato fatto al mondo. Cinquanta giorni, cinquanta concerti, cinquanta gruppi, mai un palcoscenico, ma sempre immersi nella natura totale. Abbiamo suonato nei posti più belli e impensabili dell’isola ed è stato un successo incredibile. Ogni sera c’erano 4 mila persone presenti e 2 mila che ci seguivano in streaming: per un concerto jazz, davvero una cosa impensabile. Io mi aspettavo molto, volevo che fosse un regalo, un cammino nella mia terra e per la mia terra, ma anche l’incontro con una Sardegna diversa, un viaggio nella scoperta delle potenzialità dell’isola, con la possibilità di incontrare gente nuova, stabilire un rapporto con tutti. Ed è stato non solo così, ma molto di più di quello che mi aspettavo: una cosa rarissima. Quando abbiamo finito ci siamo guardati negli occhi e ci veniva da piangere: ci siamo detti e ora che cosa possiamo fare più di questo? Ora però sento il bisogno di riflettere su questa esperienza straordinaria, sul suo successo che ancora non ho capito del tutto. Non venivano a sentirmi ogni giorno 3-4 mila persone perché sono Paolo Fresu, e perché i concerti erano tutti gratis tranne l’ultimo a Cagliari (che comunque ha fatto il pienone lo stesso) credo che questo evento abbia mosso una sorta di immaginario collettivo, che abbia dato il via a un bisogno di ritrovarsi, di stare insieme e di assaporare la bellezza dei luoghi. Mi ha fatto capire sempre meglio che c’è bisogno di bellezza, di cultura, di condivisione. Non ce ne dobbiamo dimenticare.

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Time in Jazz 2011 - Paolo Fresu - Zappa, foto Massimo Schuster

A 48 anni il primo libro (l’autobiografia Musica Dentro) a 50 questo evento straordinario e in questi anni anche l’esperienza della paternità. Che cosa vuole dai suoi prossimi 50 anni?

Esattamente quello che ho. Poter continuare a fare quello che sto facendo, perché mi piace, mi diverte. Poter stare con la mia famiglia, fare musica, ascoltare qualcuno del pubblico che alla fine di un concerto mi dice: “grazie è stato bellissimo”

Come vede il futuro del mondo, dell’umanità?

Io sono una persona positiva, nel senso che credo che in ogni uomo ci sia qualcosa di straordinario, anche se poi magari non riesce a manifestarsi. Le vere piaghe del nostro tempo, per me oggi sono un sistema economico completamente sbagliato e tutto ciò che ne deriva. Ma il segno di un cambiamento c’è: lo stesso sistema economico è in crisi perché abbiamo capito che è sbagliato. Abbiamo perso certezze, l’uomo sta cercando un nuovo cammino. Nel secolo scorso l’umanità è arrivata a un limite, ora bisogna cambiare percorso. Mi sembra ci siano riflessioni profonde su queste tematiche anche da parte dei giovani: il problema, soprattutto in Italia, è cambiare mentalità, nella politica come nella società. Bisogna smettere di pensare di fare una cosa per avere qualcosa in cambio, ma solo di pensare di farla perché va fatta. Molto dipende da come gestiremo il futuro, ma le persone insieme possono fare molto e stanno cominciando a capirlo. Io spero che le nuove generazioni trovino un rapporto diverso tra il proprio sé e il mondo. E mio figlio vedrà un mondo migliore se saprà prima pensarlo in un modo diverso.

Qual è il valore più importante per lei e quello che, per primo, insegna a suo figlio?

La libertà. La libertà di capire il mondo, il rispetto verso gli altri e quindi verso se stessi e quello che ci circonda.

concerto
Concerto dell’edizione 2011 di Time in jazz, foto S. Sabato

Juillet 2011

!50

Pour ses cinquante ans, Paolo a décidé de donner cinquante concerts pendant lété. Cinquante concerts dans des lieux différents de Sardaigne avec à chaque fois des musiciens différents.

Tout le programme sur http://www.50fresu.it/il-calendario-di-50.php

L'essenza di !50

A 50 anni si tende a stilare il bilancio della propria vita ma io non lo voglio fare. Perché non me li sento addosso e perché inizio a vivere ora. Come padre, uomo e artista. Come padre prima che come uomo perché è la paternità ad avere dato un senso reale alla mia vita ed è l'uomo a dare un senso al mio essere artista. Ho avuto la grande fortuna di nascere in Sardegna. In un'isola dove notoriamente non si invecchia e dove il mondo sembra a volte essere lontano, nel bene e nel male. E' la campagna di Berchidda ad avermi forgiato ancorché prima della musica. La sua lingua ad avermi suggerito valori e tradizioni che solo successivamente ho potuto traslare in suoni e in emozioni. Non mi sento di fare bilanci perché la responsabilità di ora è quella di ripartire, con più convinzione e con la forza della conoscenza e della maturità acquisita sui palchi del mondo, verso nuove destinazioni che devono tenere necessariamente conto di quel vissuto che è anche 'su connottu', il conosciuto. Da oggi il compito sarà ancora più difficile e complesso: quello del mettere la musica al servizio della vita, per provare nel mio piccolo a migliorarla utilizzando lo strumento che meglio conosco, il suono. Perché la magia di questo sta nella sua capacità di essere forte e delicato nello stesso tempo. A volte lancinante per raccontare questo momento così difficile (per la nostra Isola e per il mondo più vasto) e a volte tenero per provare a rendere il meglio che c'è dentro di noi e a descrivere la bellezza del nostro pianeta. Mi ritengo molto fortunato. Per essere nato in questa porzione di mondo che, nonostante faccia una musica che non va spesso in televisione (fortunatamente!) né tantomeno si racconta nei rotocalchi delle escort svestite, mi ha accolto da sempre con amore e passione. Come un figlio vero quale sono. Devo dunque troppo per permettermi di fermarmi e ho un debito con me stesso e con gli altri. Da uomo verso il mondo, da artista verso gli uomini e da padre verso quel figlio che domani dovrà raggiungere i suoi anni migliori senza dover essere costretto a fare altrettanti bilanci forzati e preventivi. Anche oggi sarò su uno dei tanti palchi del mondo e non potrebbe essere altrimenti. Giuro a me stesso che il primo pensiero sarà per i bimbi Rom morti bruciati a Roma, per gli operai delle industrie sarde, per i pastori in difficoltà, per l'ambiente minacciato dalle tante macchie nere. Quelle vicine e quelle lontane. Perché la più grande fortuna che ho avuto in questi quasi trent'anni di carriera è il regalo del poter suggerire riflessioni senza le parole attraverso quel suono che mi rende giovane e che arriva diretto al cuore e alla mente. Ecco perché non posso fare bilanci. Significherebbe trarre conclusioni e stilare certezze che, oggi più che mai, non esistono... Riordinare cifre per addizionare pensieri si! Certo di avere sbagliato i conti e pronto a ripartire verso una nuova destinazione con ancora più passione, determinazione, amore per le cose e rispetto per la vita. Grazie a tutti quelli che mi circondano con il loro affetto e che mi danno la forza per continuare. Viva la Sardegna. Paolo Fresu

Paolo Fresu, cinquanta concerti per un solo amore: la Sardegna

Paolo Fresu,  cinquanta concerti per un solo amore: la Sardegna

Paolo Fresu. Foto Daniela Zedda

di Caterina De Roberto

Cinquanta concerti per cinquant'anni: il viaggio di Paolo Fresu, un ideale abbraccio musicale alla Sardegna, non poteva che partire da Berchidda dove tutto è cominciato. Non poteva che partire con la banda musicale, dove il ragazzino undicenne che sarebbe diventato una star del jazz internazionale ha preso in mano la sua prima tromba. Perché le radici sono importanti anche per chi vola alto (ma ha sempre bisogno di una casa in cui tornare) e pochi le curano come Paolo Fresu: per il suo paese ha inventato un grande festival, e porta la migliore sardità in giro per il mondo come un vestito dell’anima. «Il vero viaggio per me è da Olbia a Civitavecchia - ha raccontato un giorno - tutte le altre distanze sono trascurabili».

E di distanze ne ha coperto tante: tangibili come i chilometri percorsi in ogni angolo del globo o metaforiche come quelle che passano tra il jazz e altri generi musicali, tra la musica e le altre arti. Le ha esplorate tutte: la danza, il cinema, il teatro, la letteratura, le arti figurative. Per i cinquant’anni in tanti si regalano una pazzia. In fin dei conti anche questa lo è: cinquanta concerti, tutti diversi, in cinquanta giorni, passando per paesini sperduti, miniere, pozzi sacri, fino a chiudere - solo con la sua tromba - a Cagliari il 31 luglio. Gli invidiosi, nell’isola dei sardi non mancano mai, sussurrano che è un compleanno un po’ narcisista. Può essere. Ma è prima di tutto un grande atto d’amore per la Sardegna. E a una dichiarazione d’amore così, chi potrebbe mai resistere?

repub

Paolo Fresu, il Natale suona jazz: "Ho bisogno di inventarmi sempre cose nuove"

di MAURIZIO DI FAZIO
Pubblicato il 11 novembre 2015

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Un disco insolito, per uno dei nostri jazzisti più noti, dedicato allo spirito natalizio. Si intitola "Jazzy Christmas" e raccoglie brani in tema, da Bing Crosby a Judy Garland e Frank Sinatra, registrati con un quintetto: "Il mio motore è la passione"

Segnatevi quest'idea di strenna, in fondo manca poco: esce per la sua etichetta, la Tuk Music, il nuovo album di Paolo Fresu, in quintetto e con la partecipazione del bandoneonista Daniele di Bonaventura. Un disco insolito per lui, che però si iscrive in una robusta e gioiosa tradizione di fine anno. Il titolo parla chiaro: Jazzy Christmas, e cioè una serie di brani improntati allo spirito del Natale, eseguiti e registrati dal vivo durante un memorabile concerto svoltosi a Sassari, il 18 dicembre del 2012. Un lavoro che va a inaugurare la sezione Tuk Live e che non arriva per caso: già da un po' il Paolo Fresu Quintet aveva preso a incastonare in scaletta qualche pezzo a tema natalizio.

Un ennesimo capitolo per il trombettista sardo, artista febbrile e totale, dalle mille e una collaborazioni trasversali ai generi e alle discipline: figlio di un pastore e pressoché autodidatta, svezzato alla musica nella banda di paese, Fresu è ormai una stella di primissima grandezza del jazz mondiale. Sulle scene da oltre un trentennio, vincitore di qualsiasi premio internazionale, ha suonato e suona senza posa in tutto il globo, da solo o con i nomi più rilevanti della musica in senso alto e "altro" del nostro tempo; e sempre in solitaria, in leadership o insieme ad altri giganti jazz, pop, world o della classica contemporanea. Ha registrato ben 350 dischi, spesso per etichette leggendarie (solo il pdf della sua discografia è di dodici pagine...). Un talento immenso e "morale", impossibile da addomesticare. Inoltre trova la forza di dirigere, dal 1988 nella sua natìa Berchidda, il Festival Time in Jazz, esempio ammirato e imitato ovunque; e a settembre s'è inventato la prima edizione de Il jazz italiano per L'Aquila, il più mastodontico raduno di settore italiano. Per Paolo Fresu il tempo, e lo spazio, sembrano non ridursi mai.

Jazzy Christmas contiene sia evergreen del glorioso songbook festivo americano che alcuni standard del repertorio popolare nordico, giustapposti a delle perle ripescate dalla raccolta Cantones de Nadale, composte da Pietro Casu (parroco e letterato di Berchidda) insieme al canonico Agostino Sanna di Ozieri nel dicembre del 1927. Sfilano così, tra gli altri, White Christmas di Bing Crosby, considerato il disco singolo più venduto di sempre; I'll Be Home for Christmas, una canzone americana del 1943 imbevuta di spleen, amatissima dai soldati al fronte; In sa notte profundha, una delle sopraccitate "cantones de Nadale" sarde, struggentemente semplice, mentre la celestiale Naschid'est in sa capanna vede per protagonisti degli angeli chiamati a cantare in cielo per l'alto Re e che si posano attorno alla povera capanna, vestendosi di luce; Have Yourself a Merry Little Christmas, celebre per le interpretazioni di Judy Garland e Frank Sinatra; The Christmas Song, un'holiday song portata al successo da Mel Tormé e Bob Wells; il nostalgico e misconosciuto tradizionale norvegese Till Bethlehem; Adeste Fideles, di paternità incerta, l'unico brano deliberatamente acustico del disco, sospeso in una sorta di extra-dimensione sacra.

"L'idea originaria era quella di integrare il nostro repertorio abituale con alcuni brani legati al Natale, ma poi l'idea di realizzarlo in toto su questo modello ha preso il soppravvento. Fuori spesso nevicava, e nelle case i camini erano accesi in attesa del pranzo di Natale e dei regali. Gli agnellini con il fiocco rosso, regalati dai pastori ai bambini, belavano nelle case e attendevano il ritorno dei fedeli dopo Sa missa cantada che noi chierichetti avevamo l'onore di servire in quella notte speciale", spiega Fresu. "Le voci di Frank Sinatra, Mel Tormé e Bing Crosby arrivarono dopo, con la televisione, e hanno incarnato nell'immaginario comune il sogno americano, i cartoon di Walt Disney e i grandi alberi addobbati e circondati di pacchi luccicanti. E poi quelle canzoni che raccontano di renne che partono dalle lande del Nord per portare i regali ai bambini buoni, e quelle che la stella cometa porta con sé in tutto il mondo. Il Natale di ognuno di noi è differente, ma suona invece sempre uguale il senso di felicità e condivisione che appartiene a tutti i popoli. Jazzy Christmas è il nostro modo di mettere insieme, in musica, sensazioni e ricordi intramontabili".

Si è da poco esibito con la Brass Bang!, la all star che vede insieme, oltre a lui, Steven Bernstein (tromba e tromba a coulisse), Gianluca Petrella (trombone, laptop) e Marcus Rojas (basso tuba e voce), e Paolo Fresu è già pronto a pubblicare un nuovo disco. Complice un quintetto e la speciale partecipazione di Daniele di Bonaventura. "Jazzy Christmas" raccoglie brani ispirati al Natale, tratti dal songbook americano più classico ad altri della tradizione popolare. Il disco è stato registrato dal vivo al teatro di Sassari: "Quando la Banca di Sassari mi ha chiesto un concerto ho pensato immediatamente a un programma speciale. L'idea originaria era quella di integrare il nostro repertorio abituale con alcuni brani relativi al Natale ma l'idea di realizzarlo per intero su questo tema ha preso il sopravvento. Da qualche anno, infatti, il nostro Quintetto (che nel 2014 ha compiuto trent'anni) ama suonare qualche brano natalizio in coincidenza del periodo dell'Avvento. È il nostro modo di mettere insieme, in musica, sensazioni e ricordi indimenticabili", ha spiegato Fresu.

E così, Paolo, è arrivato pure il tuo primo disco "natalizio". Sei impegnato in cento direzioni diverse. Qual è il segreto, se esiste, del tuo instancabile agire artistico?
"Non credo esista un segreto, una ricetta vera e propria. Il motore di tutto per me è la passione. L'esigenza incancellabile di inventarmi sempre cose nuove. Anche nel senso di realizzare roba apparentemente difforme l'una dall'altra. Come per esempio, di recente, Il Jazz italiano per L'Aquila. O l'impegno nella mia etichetta discografica, con cui cerco di lanciare nuovi talenti, la Tuk Music. E nel 2016 usciranno altri miei nuovi progetti, tra cui uno con Richard Galliano. Faccio tante cose diverse, ma a ben guardare sono tutte legate da un filo comune, nemmeno tanto sottile. Non è facile fare musica. Soprattutto se non ci metti passione".

Possiamo definirlo, il tuo percorso musicale e creativo, come un continuo incontro?
"Sì: la parola incontro mi piace molto, rende benissimo l'idea della mia carriera trentennale e più. Un grattacielo non lo costruisci da solo, e la musica è come un grande palazzo: necessita di buoni materiali, validi architetti, laboriosi muratori; di una combinazione perfetta tra manualità e pensiero. E poi la musica è anche viaggio, che ti muove sia fisicamente che mentalmente. Il viaggio è forse il più potente ed ecologico dei carburanti artistici".

Sei sempre in giro, sei un cittadino e un artista del mondo. Esiste un posto davvero speciale per te sulla carta geografica, dove ti senti istintivamente a casa?
"Ti dico Africa, anche in senso lato, emotivo, culturale. È un continente che sento molto vicino alle mie corde".

In questi decenni hai avuto modo di collaborare, su disco e dal vivo, con una fitta schiera di mostri sacri. Qualche altro grande musicista con cui ti piacerebbe suonare?
"Ce ne sono moltissimi. L'importante è lasciarsi guidare dalla naturalezza degli eventi. Non preordinare nulla. Io non penso mai "voglio suonare con questo, o con quello", perché se lo facessi limiterei terribilmente lo spettro delle possibilità. Forzerei il destino. Ovvio che mi piacerebbe in futuro suonare, che so, con Keith Jarrett: ma non ha senso dichiararlo in anticipo come un mantra auto-avverantesi. Gli incontri che hanno costellato la mia carriera sono stati tutti casuali, e per questo straordinari. E in ogni caso continuerò a suonare con i miei musicisti stabili, coi quali mi intendo a meraviglia".

A proposito di trentennali: di recente si è festeggiato quello del cult movie Ritorno al futuro. Ecco: se tu potessi tornare indietro nel tempo, in che anno e in che luogo andresti? E per incontrare chi.
"Ho vissuto un'infanzia straordinaria in Sardegna: mi farei riportare lì, alla semplicità di quegli anni. Oppure vorrei essere trasportato nella Parigi d'inizio Novecento, in piena Belle Époque. Una città fantastica, un terreno elettivo ideale per gli incontri tra le altri. Pittori, scrittori e musicisti dialogavano instancabilmente tra di loro. Tutto questo oggi è un po' perduto. Forse solo a New York avviene ancora quel tipo di contaminazioni, quella voglia di sperimentare unendosi e condividendo".

Oggi però ci sarebbero Internet, e i social.
"Che sono tutta un'altra cosa. Uso regolarmente il web, ma è una realtà invertita. Internet è un villaggio globale, che non azzera la necessità di incontrarsi e vivere all'interno di brulicanti villaggi locali. La Rete non è sufficiente per colmare le solitudini".

Che musica ascolta Paolo Fresu?
"Ascolto musica di ogni tipo e in ogni modo. Il massimo del piacere lo provo però quando sono a casa, con l'impianto stereo. Non amo le cuffie".

Oggi i dischi sono quasi tutti superprodotti, la tecnologia mette il suo sigillo sopra ogni nota: secondo te, questa è un'opportunità o una deriva?
"Un'opportunità: non sono un luddista, faccio tesoro io stesso dei progressi tecnologici. Tutto sta avere delle idee a monte, che muovano e animino creativamente i vari software e hardware. Senza idee non si va da nessuna parte. Non sapresti da dove cominciare, che pulsanti premere. Ci vuole un uso consapevole e intelligente della tecnologia".

Qual è lo stato di salute del jazz italiano? A settembre lo hai chiamato a raccolta a L'Aquila, ed è stato un trionfo: 60 mila spettatori, venuti da tutta Italia...
"L'Aquila fa un po' da spartiacque. Ha dimostrato quanto il jazz italiano sia variegato e potente. Ha lanciato un segnale di enorme vitalità. La fotografia di quella giornata è rinfrancante e ci fa ben sperare nel futuro. Abbiamo tanti musicisti potenzialmente da esportazione. Anche il dialogo con le istituzioni è molto migliorato".

Cosa significa la parola jazz, nel 2015?
"Proprio L'Aquila l'ha dimostrato. Non sarà il pop, ma il jazz è una musica molto più popolare di quanto si pensi. È un sound piacevole, plastico, dalle inesauribili reincarnazioni. Il jazz si sposa sempre benissimo con tutti gli altri tipi di musica. Certo, anche con l'hip hop".

Martedì, febbraio 10th, 2015 | Pubblicato da Marina Capasso

Buon compleanno Fresu. Intervista ad un artista "ostinato"


di Marina Capasso
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Paolo Fresu è un musicista talmente noto che non ha bisogno di molte presentazioni. Artista dal calibro e dall'animo cosmopolita, vanta numerosi premi e riconoscimenti ed una svariata serie di collaborazioni con musicisti italiani e internazionali. Dopo le polemiche sul concerto del 27 luglio scorso a Folgaria, dove intonò con la sua tromba le note del Silenzio, ed in occasione del suo compleanno, ci piacerebbe mostrare aspetti del Paolo Fresu compositore e poeta, che nella sua musica mette quotidianamente passione e dedizione e che da sempre, anche attraverso la sua etichetta discografica Tuk Music, si dedica alla sponsorizzazione di giovani artisti.

Quali sono stati i musicisti che nel tempo ti hanno ispirato e quali le suggestioni del quotidiano che ispirano la nascita dei tuoi brani?

«Dipende. Le suggestioni che ispirano la nascita di un brano possono essere molte. Alcune volte si scrive perché si ha semplicemente voglia di scrivere, altre perché qualcuno te lo chiede (ad esempio per un film o per una pièce teatrale) e altre volte ancora perché devi comporre per un disco. Ci sono però delle volte in cui senti il bisogno di scrivere perché lo senti dentro. In questo caso l'ispirazione può essere una persona, un fatto accaduto, una storia vissuta, un colore, un profumo, un paesaggio. In qualsiasi caso credo che ci sia sempre e comunque un perché. Anche quando non lo sai o credi che non ci sia. Nel senso che ciò che scriviamo è il deposito del già visto e del già sentito che, al momento opportuno, riaffiora in una forma personale. Anche in questo sta la bellezza della musica».

Le tue numerose collaborazioni vantano dialoghi con il cinema, il teatro, la letteratura. Come tutto questo ti ha arricchito e in che modo si riflette nella tua musica?

«Quando scrivo su commissione, come accade per uno di questi linguaggi, utilizzo tecniche diverse rispetto alla scrittura tradizionale. Ciò è per me molto interessante perché apre porte nuove e mi offre nuove opportunità di indagare nella scrittura e dunque nella melodia e nell'arrangiamento. In genere succede che questa nuova musica me la porto appresso poi anche nei concerti con i miei gruppi e dunque, dalla sua funzione di servizio questa musica assume poi una forma altra modificandosi nel tempo grazie a nuovi musicisti che la fanno respirare e grazie alla performance dal vivo. Mi piace questa idea della musica che si modifica e che si muove dalla carta verso nuovi luoghi e nuovi approdi. Ovviamente tutto questo arricchisce enormemente la mia musica e in questa si riflette».

Quale pensi debba essere il ruolo di un musicista oggi e quali i messaggi da veicolare?

«Penso che un musicista contemporaneo abbia un ruolo specifico nella società. E' quello non solo di creare arte ma, attraverso la stessa, invitare a riflettere sul mondo grazie alla bellezza. Ovvio che i messaggi da veicolare sono tanti. Sono tutti quelli che ci stanno a cuore e che, attraverso la musica, ognuno si porta appresso. Altrimenti, come scrissi in occasione del compleanno per i miei cinquant'anni, non avrebbe ancora senso stare sui palchi del mondo per creare solo note che il vento si porta via...».

Cosa pensi debba fare un giovane che voglia "fare musica" e quanto conta lo studio?

«Lo studio conta tantissimo. Ma conta ancora di più la passione, l'amore per ciò che fai, la costanza e la determinazione. L'arte è spesso ingrata. Non sempre coloro che studiano tanto arrivano. Capita di vedere persone con un grande talento naturale andare avanti più veloci ma capita spesso che persone non troppo talentuose superino gli altri lavorando sodo. L'incertezza della musica fa si che si debba fare tutto il possibile. Se poi non si arriva non rimarrà il rimorso di non avere fatto tutto il possibile. Siamo abituati a vivere in una società che basa il successo sul traguardo mentre il vero successo è forse nel percorso».

Fellini, con un ideale e meraviglioso sottotitolo "Elogio della lentezza", è forse il brano da te più interpretato. Ci spieghi come è nato e quali sono le emozioni ad esso legate?

«E' nato durante un viaggio in treno tra Firenze e Bologna il giorno che ho appreso della morte del Maestro. Ciò mi colpì particolarmente e in quel viaggio di una ora e venti annotai sul mio taccuino pentagrammato un tema di 16 misure, struggente e circense, che diventò "'Fellini". Il brano poi lo completai al Conservatorio di Parigi e lo incisi subito dopo con il mio Quintetto con ospite Gianluigi Trovesi nel CD "Ensalada Mistica" per la Splas(H) record in un doppia versione tango e ballad. Da allora l'ho sempre suonato ed è forse il brano che ho suonato di più e che mi rappresenta meglio. Molti altri artisti lo hanno suonato e cantato e ne esistono decine di versioni al punto che ogni mese, da un anno a questa parte, ne mettiamo con scadenza mensile uno nuovo nel sito e andremo avanti per qualche anno... Ma ho riflettuto in questi anno sul concetto di velocità e lentezza e sul fatto che ora, da quando per andare da Firenze a Bologna con le Frecce, si impiegano solo venti minuti, sarebbe impossibile scrivere un brano dedicato a qualcuno. Per questo ho idealmente reintitolato Fellini "Elogio alla lentezza". Lo racconto al pubblico tutte le volte che lo suono pensando che la musica non ha forse bisogno di velocità ma di spazio, silenzio e riflessione».

Che rapporto hai con il tempo?

«Penso che il tempo siamo noi. Nel senso che questo sta nella nostra testa. E' ovvio che il tempo passa inesorabilmente per tutti, ma il concetto di passaggio e di velocità dipende da noi e dal nostro modo di vivere. Esiste un tempo reale e uno metronomico, ma tutti e due siamo noi a stabilirli. C'è gente che ha una giornata a disposizione e questa sembra cortissima e altri che in una ora fanno mille cose. Come esistono artisti che suonato cento note al secondo ed altri che ne fanno due. Spiego sempre ai miei allievi che se si vuole suonare bene su un tempo velocissimo questo va pensato con lentezza perché altrimenti si rischia di suonare più veloci del tempo».

Hai progetti ancora incompiuti che ancora non sei riuscito a realizzare?

«Sono uno ostinato e "Ostinato" era il titolo del primo album a mio nome del 1984! Ci sono tanti progetti che vorrei fare ma non sempre tutti si realizzano e va bene così. Fino a poco tempo fa a questa domanda rispondevo dicendo che avevo in mente un progetto sulla musica Barocca che non ero mai riuscito a fare. Ora l'ho finalmente fatto. Con Uri Caine e il Quartetto Alborada dedicato alla musica di Barbara Strozzi. Avevo da tempo l'idea di fare un disco con ospite Tom Waits assieme al Quintetto storico e non l'ho ancora fatto. Che senso avrebbe il fare tutto quello che si ci prefigge? Se abbiamo ancora voglia di fare e per poter inseguire i sogni ...»

Les spectacles à voir ce week-end

LEMONDE pour Le Monde.fr | 11.02.11 |

Paolo Fresu Devil Quartet, au New Morning

paolo

Le trompettiste et bugliste sarde Paolo Fresu, dont vient de paraître un nouveau CD, Mistico Mediterraneo, enregistré avec la formation vocale corse A Filetta et le bandonéiste Daniele Di Bonaventura (Le Monde du 7 février), est en mini-tournée avec son Devil Quartet qui se termine le 12 février. La formation explore la part rock, parfois électro de Fresu, l'un des représentants du jazz italien les plus passionnants, dont les explorations musicales sont les plus variées (pour mémoire l'une de ses autres formations, l'Angel Quartet, relève du jazz acoustique dans toute son élégance classique). Sonorité de rêve, énergie, jeu collectif de grand allant, le Devil Quartet s'impose.

New Morning, 7-9 rue des Petites-Ecuries, Paris (10e), métro Château-d'Eau. Tél. : 01-45-23-51-41. Vendredi 11 février, à 21 heures, 25,30 €.
Salle des fêtes, place du Chevalier-d'Antras, Marciac (Gers). Samedi 12 février, à 21 heures. De 10 € à 26,80 €. www.jazzinmarciac.com.
Pour écouter des compositions : paolofresu.it

Paolo Fresu : « Le son de trompette est le fil conducteur de l’émotion »

fresu

"Le Midi Libre"
Entretien avec le trompettiste italien, en concert avec son Devil Quartet, mercredi à Nîmes et le 24 mars à Montpellier.

Vous jouez avec Ralph Towner et les chanteurs corses de A Filetta, vous développez le label Tuk Music, vous tournez avec toutes sortes de formations... C’est de la boulimie !

Et je fais ça depuis trente ans ! J’aurai 50 ans le 10 février et ça fait partie de ma vie. Je ne me pose jamais de questions par rapport au marché. J’aime autant la musique acoustique qu’électrique et c’est en tournant avec quatre ou cinq projets que je ne m’ennuie jamais.

Quel est le point commun à tous ces projets ?

Moi ! C’est une vision de la musique qui m’appartient, malgré l’impression
de patchwork. Le son de la trompette est le fil conducteur qui transmet la poésie et l’émotion au public et aux autres musiciens. A condition d’être honnête.

Quand on est influencé par Miles Davis, comment se façonne-t-on un son de trompette personnel ?

J’ai focalisé pendant des mois sur sa version de’Round About Midnight en 1956. Miles Davis ayant inventé ce son de trompette bouchée, la référence est systématique. Mais c’est une erreur : depuis, beaucoup d’influences et de nuances de respiration sont apparues et il y a aujourd’hui autant de façons d’écouter le son d’une trompette que de regarder un tableau de Matisse.

Le fait d’être Italien influence-t-il aussi votre personnalité musicale ?

Absolument. La culture de l’opéra, du bel canto, de la chanson napolitaine et des fanfares où nous avons débuté ont marqué des jazzmen comme Giovanni Mirabassi, Flavio Boltro ou Stefano Di Battista. Le jazz, musique universelle et voyageuse, plonge aussi ses racines dans la terre où les jazzmen habitent.

Vous tournez avec le Devil Quartet, successeur du Angel Quartet...

Mon quintet historique existe depuis vingt-six ans mais j’ai monté d’autres formations. Dont le Angel Quartet, un clin d’œil au Angel de Hendrix, avec le guitariste Nguyên Lê. Et donc le Devil Quartet, avec le guitariste Bebo Ferra, alterne musique du diable et ballades angéliques : le binaire et l’électro d’un côté, le jazz romantique et mélodique de l’autre, c’est tout ce que j’aime !

ERIC DELHAYE
En concert le 9 février à 20 h 30, hôtel Atria, Nîmes. 15 €. 04 66 80 30 27. Également le 24 mars à 21 h, Jam, Montpellier. 18 € et 20 €. 04 67 58 30 30.

Il grande jazz di Fresu e Bonaventura a Fermo per evento benefico

25/01/2011

fresu_ddb

Grande appuntamento quello con il duo Fresu - Di Bonaventura al Teatro dell'Aquila di Fermo
Venerdi 28 Gennaio alle 21.30.
L'iniziativa è finalizzata a raccogliere fondi per il gruppo otorinolaringoiatrico fermano ONLUS.

Difficilmente si potrà dire di averli già ascoltati; in assolo si sono esibiti solo qualche volta, ma ora (insieme ai cantori corsi A Filetta) hanno in grembo un capolavoro che porta il marchio ECM uscito proprio il 21 gennaio, intitolato "Mistico Mediterraneo" e si sa che "certe" etichette guardano lontano...

Sarà quindi proprio questa la prima occasione per ascoltare il nuovo CD: brani sacri, pezzi originali del bandoneonista marchigiano e del trombettista sardo, improvvisazioni, standard rivisitati in maniera del tutto particolare e chissà quante altre sorprese... e di sorprese ce ne saranno!

A cominciare dalla presenza della ritmica che costituisce il gruppo Band'Union, reduce dalla registrazione del nuovo cd dopo quasi sei anni dall'uscita del bellissimo "Canto alla Terra" .
Più che di un concerto si può parlare di un incontro, umano e artistico, riuscito, sorprendente, che lascerà a Fermo, nel tempo, una lunga eco di sé.

I cinquanta concerti di Paolo Fresu in Sardegna per i suoi 50 anni

di Franco Fayenz

6 febbraio 2011

Paolo Fresu, trombettista e flicornista illustre come pochi, compie cinquant'anni. E' nato il 10 febbraio 1961 a Berchidda, "la città del miele e del vino" a metà strada fra Olbia e Sassari, adagiata sui primi contrafforti del Monte Limbara nella Sardegna centro-settentrionale. Lo chiamano il trombettista insonne, oppure l'uomo dalle sette vite per la sua attività incessante e molteplice. Qualche esempio? Duecento concerti all'anno; dischi a suo nome uno dopo l'altro, a tal punto che non ricorda più quanti ne abbia incisi in trent'anni di attività; responsabilità totale del festival estivo Time in Jazz di Berchidda, fondato da lui, che quest'anno approda alle ventiquattresima edizione; una casa discografica propria, la Tuk; la direzione artistica del Festival del Jazz di Bergamo che però intende lasciare nel 2011 perché, dice, «è il terzo anno che me ne occupo e dopo tre anni un direttore artistico deve lasciare il posto ad altri»; un rapporto importante con la casa discografica tedesca Ecm per la quale ha pubblicato nel 2009 il cd Chiaroscuro in duo con il chitarrista Ralph Towner e in questi giorni esce Mistico Mediterraneo; un paio di libri firmati da lui, e si potrebbe continuare.

Adesso, per il suo mezzo secolo di vita, sta inventando un'impresa temeraria per la quale ha già trovato un nome: 50/50, vale a dire cinquanta come i suoi anni e cinquanta come i concerti che avranno luogo a sua cura in Sardegna dal 12 giugno al 31 luglio prossimi, in pratica un appuntamento ogni sera in luoghi diversi. «Come si vede» fa notare subito «il festival di Berchidda non c'entra perché avrà luogo regolarmente come ogni anno a cavallo del Ferragosto, fra il 9 e il 16. Però 50/50 inizierà a Berchidda con un concerto del mio quintetto storico: Paolo Fresu tromba e flicorno, Tino Tracanna sax tenore e soprano, Roberto Cipelli pianoforte, Attilio Zanchi contrabbasso, Ettore Fioravanti batteria, lo stesso che è il protagonista del mio ultimo cd per Tuk, il doppio Songlines/Night & Blue. Gli altri concerti vedranno sul palcoscenico i gruppi che ho riunito e diretto nel tempo e grandi solisti con cui ho collaborato e collaboro, ad esempio il pianista Uri Caine, ma anche solisti e complessi che verranno apposta dall'America. Non ci saranno sovvenzioni pubbliche, ma soltanto i contributi dei comuni interessati e degli sponsor. L'ultimo concerto si terrà a Cagliari, non si è ancora deciso chi suonerà».

Fresu sottolinea che i luoghi prescelti saranno di particolare interesse culturale, storico, sociale e archeologico. In Sardegna ce ne sono tanti, sarà imbarazzante lasciarne da parte parecchi. Un altro punto sarà l'utilizzo di energie biosostenibili per le necessità delle singole serate. In Sardegna la sensibilità per questo problema si è fatta più acuta da quando, di recente, un incidente ha provocato a Porto Torres una marea nera che le correnti portano verso Santa Teresa di Gallura. Ma ora il trombettista insonne, su precisa richiesta, mette da parte la veste di organizzatore di cultura e accenna alle sue ultimissime imprese di musicista con un eloquio da far invidia ai critici. Tiene molto al cd Mistico Mediterraneo per Ecm, basato su un insieme di linguaggi musicali che trascendono il jazz. Qualcuno già ci trova una similitudine con i cd del sassofonista norvegese Jan Garbarek in simbiosi con il classico quartetto vocale Hilliard, ma Fresu smentisce. Qui c'è la vocalità della Corsica che si avvale di sette cantori ed è diversa da quella dei sardi, tuttavia è definibile come un raffinato arcaismo non popolare, o perlomeno non soltanto popolare. Poi parla del suo tour "Back to Bach", appena terminato con i Virtuosi Italiani di Verona per rileggere la musica barocca nelle sue affinità, ben chiare agli esperti più avveduti, con il jazz contemporaneo. Ci sono contributi di Richard Galliano, Massimo Colombo e Uri Caine. Infine c'è addirittura un film, "La metafisica per le scimmie" di Marina Spada con la colonna sonora di Paolo Fresu. Può bastare? Buon compleanno, maestro.

Source : http://www.ilsole24ore.com

Paolo Fresu: tranquille navigation entre le jazz et la Sardaigne

Le Parisien Libéré, 28.12.2010

Le trompettiste Paolo Fresu navigue depuis trente ans dans les mers du jazz, en remettant régulièrement le cap sur son île natale, la Sardaigne, où il donnera l'été prochain, l'année de ses 50 ans, cinquante concerts dans autant de lieux et de formations différents.
"Ce projet, +! 50 Cinquanta !+, va se passer entre le 12 juin et le 31 juillet", a confié à l'AFP Paolo Fresu, qui jouera pour la circonstance dans des lieux inhabituels, une prison, sur la mer, à flanc de colline, dans un château, une chapelle, une ancienne mine, une forêt, à la pointe d'un cap.
.. Un bel hommage à son île, dans le respect de son histoire et de sa géographie.
"J'ai fait plusieurs cartes blanches, mais celle-là sera la plus grande et la plus complexe de ma vie !", s'enthousiasme-t-il.
Le musicien a convié à cette fête, où les concerts iront du solo à la fanfare, la plupart des musiciens ayant jalonné une carrière fructueuse: Nguyen Lê, Uri Caine, Bojan Z, Aldo Romano, David Linx, Ralph Towner, Enrico Rava, Gianmaria Testa, les complices de son quintet...
"C'est MA terre, avec tout ce qui vient avant et après, affirme Paolo Fresu, fils d'un berger de Berchidda au nord de l'île. Là-bas, j'ai encore mes parents. La Sardaigne c'est un peu le cordon ombilical avec le monde. En plus, je viens d'une famille de la terre, mon père et ma mère ont toujours travaillé à la campagne".
Eveillé à la musique dans la fanfare municipale, le jeune Paolo développe son sens musical dans les orchestres de bals et les fêtes de villages. A 19 ans, il préfère au métier d'électricien l'aventure du jazz.
Tout s'enchaîne alors: deux ans d'études musicales à Sienne, naissance en 1984 du premier quintette, toujours "miraculeusement" vivant avec ses membres d'origine, puis départ en 1986 pour Paris.
Fanfare, "musica leggera", maîtrise de la composition et de l'improvisation, expériences vécues de diverses formes de jazz -classique, expérimental, ouvert aux musiques populaires italiennes-. Avec un tel bagage, le jeune homme s'impose presque naturellement dans le monde du jazz.
Mais Paolo Fresu, c'est surtout une sonorité, pleine, claire, tranquillement joyeuse, dont il émane une certaine lumière, directement inspirée de ses maîtres, Miles Davis pour la sourdine et la créativité, et Chet Baker, "musicien et chanteur, donc instrumentiste magnifique et poétique". Une sonorité qui s'est encore arrondie et que l'on retrouve sur "Songlines - Night & Blue", double album paru fin septembre, pour un jazz tout en nuances.
Les voyages liés au succès du musicien le ramènent toujours vers son île: en 1986, il créé à Berchidda le festival "Time in Jazz", devenu aussi réputé en Italie que Marciac en France; "Tük Music", le nom de son label né cet automne où il va lancer de jeunes talents, vient de Tucconi, le toponyme des collines qui l'ont vu grandir.
L'épicentre de la Méditerranée est encore au coeur du disque "Mistico Meditarraneo" (ECM), à paraître fin janvier, une oeuvre pour voix corses, trompette et accordéon influencée par le baroque, où Fresu ne dédaigne pas les effets électroniques.
Sarde encore, la "pasta alla bottarga di cabri", recette qu'il a choisie sur "Jazz All Dente", un double album paru fin novembre où dix-sept musiciens ou formations italiens interprètent un thème sur l'un et donnent sur l'autre leur recette préférée.
"La bottarga, c'est l'été et la mer de Sardaigne", s'enthousiasme Paolo Fresu.

Discographie

paolo

* 1985 : Ostinato (Splasc(h)).
* 1986 : Inner Voices (Splasc(h)) avec David Liebman.
* 1987 : Mämût (Splasc(h)).
* 1988 : Qvarto (Splasc(h)).
* 1989 : Opale (Paolo Fresu / Furio Di Castri / Francesco Tattara -Phrases)
* 1990 : Live in Montpellier (Splasc(h)).
* 1991 : Ossi di Seppia (Splasc(h)) avec Gianluigi Trovesi.
* 1991 : Evening Song avec Furio Di Castri (Owl/Universal).
* 1992 : Ballads (Splasc(h)).
* 1992 : Live in Lugano (Blue jazz).
* 1994 : Ensalada Mistica (Splasc(h)) avec Gianluigi Trovesi.
* 1994 : Urlo avec Furio Di Castri (Yvp).
* 1995 : Night on the City (Owl-Emi).
* 1995 : Contos (Paolo Fresu / Furio Di Castri / John Taylor - Egea)
* 1995 : Mythscapes (Paolo Fresu / Furio Di Castri / Pierre Favre / Jon Balke - Soul Note)
* 1996 : 6 X 30 (Onyx) avec Gianluigi Trovesi, Orchestra Utopia et Bruno Tommaso.
* 1996 : Palatino (Label Bleu).
* 1996 : Histoires avec Furio Di Castri (OWL/EMI).
* 1996 : The Hands - PAF avec Flavio Piras (Amiata Media) .
* 1997 : Wanderlust (RCA/Victor-BMG) avec Erwin Vann.
* 1998 : Tempo ( Palatino - Label Bleu).
* 1998 : Angel (RCA/Victor-BMG).
* 1999 : Metamorfosi (RCA/Victor-BMG) Angel Quartet avec Antonello Salis.
* 1999 : Shades of Chet (Enrico Rava, Paolo Fresu - Via Veneto/Label Bleu).
* 1999 : Live in Capodistria - PAF (Splasc(h)).
* 2000 : Mélos (RCA/Victor-BMG).
* 2000 : Fellini avec Furio Di Castri (Audion).
* 2001 : Chap. 3 (Palatino – Universal).
* 2001 : Porgy and Bess (Paolo Fresu & Orchestra Jazz della Sardegna - Il Manifesto/P.d.M.).
* 2001 : Sonos 'e memoria (ACT).
* 2002 : Kind of Porgy and Bess (Paolo Fresu Sextet -RCA/Victor-BMG).
* 2003 : Scores! (CamJazz).
* 2004 : Ethnografie (Isre/Time in jazz).
* 2004 : Live in Studio – MI 06.12.2001 (JazzIt).
* 2004 : Morph - PAF (Label Bleu).
* 2005 : P.A.R.T.E. - Plays The Music of Attilio Zanchi (EMI-Blue Note).
* 2005 : Kosmopolites - Plays The Music of Roberto Cipelli (EMI-Blue Note).
* 2006 : Incantamento - Plays The Music of Tino Tracanna (EMI-Blue Note).
* 2006 : All Incrocio Dei Venti
* 2007 : Thinking - - Plays The Music of Ettore Fioravanti (EMI-Blue Note).
* 2007 : Rosso, Verde, Giallo E Blu - Plays The Music of Paolo Fresu (EMI-Blue Note).
* 2007 : Mare Nostrum (Paolo Fresu, Richard Galliano, Jan Lundgren - ACT Music + VISION GmbH).
* 2007 : The Lost Chords find Paolo Fresu (Carla Bley - ECM)
* 2007 : Stanley Music! - Devil Quartet (Emi/Blue Note).
* 2008 : The Platinum Collection (EMI Italy).
* 2008 : Il Jazz Attraverso l.a.
* 2008 : F. à Léo (Gianmaria Testa - Bonsaï)
* 2008 : Fellini (Paolo Fresu/Furio Di Castri :Audition)
* 2009 : Berchidda: Italian Years, best of (Iris).
* 2009 : Jazz italiano live 2009 (Paolo Fresu Quintet/Alborada String Quartet/...- L'Espresso)
* 2009 : Think, avec Uri Caine et l'Alborada String Quartet (EMI)
* 2010 : Sette Ottavi (EMI).
* 2010 : Chiaroscuro (Paolo Fresu/Ralph Towner - ECM)
* 2010 : Songlines / Night & Blue (2CD) (Bonsai)
* 2010 : Mistico Mediterraneo (Paolo Fresu/A Filetta/Daniele di Bonaventura - ECM)
* 2011 : Back in town (Palatino -Naive)
* 2012 : Alma (Paolo Fresu & Omar Sosa, featuring Jacques Morelenbaum - Bonsaï Music)
* 2012 : Birth of the cool (MJCD)
* 2012 : Nidi di note (Paolo Fresu, Bruno Tognolini & Sonia Peana - Gallucci)
* 2013 : 50 anni suonati (Live), album de 5 CD (Bonsaï Music)
* 2013 : Desertico (Paolo Fresu/Devil Quartet - Tük Music).
* 2014 : i30! (Paolo Fresu Quintet - Tük Music).

On peut citer aussi parmi les innombrables disques dans lesquels apparaît Paolo :

* 1983 : Roberto Ottaviano - Aspects (Tactus)
* 1983 : Paolo Damiani / Gianluigi Trovesi 5tet - Roccellanea (Ismez)
* 1983 : Paolo Damiani Opus Music Ensemble - Flash Back (Ismez)
* 1984 : Kenny Wheeler, Norma Winstone, Paolo Fresu, John Taylor, Paolo Damiani, Tony Oxley - Live in Roccella Jonica (Splasc(h) Records)
* 1985 : Musica Mu(n)ta Orchestra - Anninnia (Ismez)
* 1985 : Piero Marras - In Concerto (Tekno)
* 1986 : Giovanni Tommaso 5tet - Via G.T. (Red Records)
* 1986 : Mimmo Cafiero - Emersion (Ismj)
* 1986 : Cosmo Intini Jazz Set - See in the Cosmic (Splasc(h) Records)
* 1986 : Barga jazz Orchestra - 1986 (Barga jazz)
* 1986 : Max Meazza - Nighttime Call (Solid Air)
* 1987 : Attilio Zanchi - Early Spring (Splasc(h) Records)
* 1988 : Barga jazz Orchestra - 1987 (Splasc(h) Records)
* 1988 : Mimmo Cafiero - I Go (Splasc(h) Records)
* 1988 : Paolo Damiani 5tet - Pour Memory (Splasc(h) Records)
* 1988 : Billy Sechi - Billy's garage (Jazz Sardegna)
* 1988 : Aldo Romano - Ritual (OWL)
* 1988 : Giovanni Tommaso 5tet - To Chet (Red Records)
* 1989 : Roberto Cipelli - Moona Moore (Splasc(h) Records)
* 1989 : Big Bang Orchestra / Phil Woods - Embraceable you (Philology)
* 1989 : Tiziano Popoli - Lezioni di anatomia (Stile libero)
* 1989 : Paolo Marrocco - Grosso modo (Stile libero)
* 1989 : Alice - Il sole nella pioggia (EMI)
* 1989 : Aldo Romano 4tet - Paesaggi sonori (New Sound)
* 1990 : Enzo Pietropaoli - Orange Park (Gala Record)
* 1990 : Aldo Romano - To Be Ornette To Be (OWL)
* 1990 : Maria Pia de Vito - Hit The Best (Phrases)
* 1990 : Coro Al Aqsa - Kufia, Canto per la Palestina (Il Manifesto)
* 1990 : Cosmo Intini / Gary Bartz - 'My Favorite Roots (Timeless)
* 1990 : Giuseppe Emmanuele - A Waltz for Debbie (Splasc(h) Records)
* 1990 : Tino Tracanna - 292 (Splasc(h) Records)
* 1990 : Tanit (Carlo Mariani, Gianluca Ruggeri, Fulvio Maras) - Tanit (Classico)
* 1990 : Paolo Fresu / Sergio Cossu - Mi ritorni in mente (Gala Record)
* 1990 : Guido di Leone - All for Hall (Splasc(h) Records)
* 1991 : Piero Umiliani - Umiliani Jazz Family (Liuto)
* 1991 : Aldo Romano - Dreams and Waters (OWL)
* 1991 : Paolo Fresu / Joan Minguell / Patrizia Vicinelli - Maiakowski, il 13e Apostolo (Lab. 2029)
* 1992 : Renato Sellani / Paolo Fresu / Massimo Moriconi - Intimate Jazz for Friends (Friends)
* 1992 : Paolo Carrus - Sardegna oltre il mare (Splasc(h) Records)
* 1992 : Alice - Mezzogiorno sulle Alpi (EMI)
* 1992 : Gerardo Iacoucci / Modern Big Band - Great News from Italy (Yvp)
* 1992 : C.P.M. di Siena '92-'93 (SJR)
* 1992 : Memorabilia - Memorabilia (RTI)
* 1992 : Phil Woods with Big Bang Orchestra - A Jazz Life (Philology-MJ)
* 1993 : Aldo Romano - Canzoni (Nippon Crown)
* 1993 : Aldo Romano - Non dimenticar (Polygram)
* 1993 : Mimmo Cafiero - Jazz in Sicilia Vol. 1 (Splasc(h) Records)
* 1993 : Giuseppe Emmanuele - Jazz in Sicilia Vol. 2 (Splasc(h) Records)
* 1993 : Cordas et Cannas - 'Terra de 'entos (Tekno)
* 1994 : Tino Tracanna - Arcadia (MDT)
* 1994 : Linea C (Massimo Colombo, Attilio Zanchi, Walter Calloni) - Linea di confine (DDD)
* 1994 : Giuseppe Emmanuele - North, South or vice-versa (A.V. Arts)
* 1994 : Paolo Damiani ESO Group - ESO (Splasc(h) Records)
* 1994 : Tiziana Ghiglioni - Tenco Project (Philology)
* 1994 : Riccardo Luppi - Twelve Changes (MDT)
* 1994 : Massimo Colombo - Relazioni e Rapporti (MDT)
* 1994 : Tiziana Ghiglioni - Quando... Tributo a L. Tenco (WEA)
* 1994 : Rocco de Rosa - Officina (Officina)
* 1994 : Vinicio Capossela - Camera a sud (CGD)
* 1995 : Peter Gritz - Thank You To Be (Charlotte R.)
* 1995 : Aldo Romano - Prosodie (Verve/Polygram)
* 1995 : Nico Catacchio - Awaited Sound (Promo Jazz)
* 1995 : Giulio Stracciati - Mariposa (Pentaflowers)
* 1995 : Furio Di Castri, Paolo Fresu, Andrea Dulbecco, Francesco Sotgiu, Loris Bertot - Scalabrün (JVS)
* 1995 : Françoise Pujol - Françoise Pujol (Pan Music)
* 1995 : Valentina Casula - This is Always (Pan Music)
* 1995 : Michel Portal - Cinémas (Label Bleu)
* 1995 : Nicola Toscano - Naufragi (Sam Rec.)
* 1995 : Dorian Gray - Matamoros (Interbeat)
* 1995 : Alice - Sharade (Warner Bros.)
* 1995 : Giovanni Tommaso 5tet - Jazz Sampler (Red Records)
* 1995 : Paolo Fresu / Furio Di Castri / Antonello Salis - La fisarmonica nel jazz (MJCD)
* 1995 : Simone Guiducci Gramelot Ensemble - Gramelot (Esagono)
* 1995 : Paolo Fresu solo - Lavori in Corso (Stile Libero)
* 1995 : Siena Jazz - CPM Siena Jazz (SJR)
* 1995 : Ornella Vanoni - Sheherazade (CGD)
* 1995 : Michele Calgaro - The Edge (Flex Rec.)
* 1995 : Palma - Cosa vuoi da me (Winner)
* 1995 : Cordas et Cannas - Place of Winds (Terra Nova)
* 1996 : Nguyên Lê - Tales From Viêt-Nam (ACT)
* 1996 : Ahmed Ben Dhiab - Trasmigrazioni (Il Manifesto)
* 1996 : Orchestra jazz della Sardegna - Scrivere in jazz (Flex Rec.)
* 1996 : Maria Pia De Vito - Fore Paese (Polosud)
* 1996 : Flavio Piras / Paolo Fresu / Furio Di Castri / Antonello Salis - The Hands (Night & Day)
* 1996 : Aldo Romano 4tet - Sempler Polygram Compilation (Polygram)
* 1996 : Giorgio Gaslini / Ensemble Mobile - Jelly's Back in Town (DDQ)
* 1996 : Nello Toscano - Anaglyphos (NTA)
* 1997 : Luca Lapenna - A vocal rendering of Bill Evans Music (Splasc(h) Records)
* 1997 : Trilok Gurtu - The Glimpse (CMP)
* 1997 : Sonos e Memoria - Suoni e Visioni, Antologia (CGD)
* 1997 : Aldo Romano - Canzoni (Enja)
* 1997 : Paolo Fresu / John Taylor / Furio Di Castri - Egea, Radici mediterranee... (Egea)
* 1997 : Paolo Carrus / Sardegna Oltre il mare - Odras (Splasc(h) Records)
* 1997 : Ornella Vanoni - Argilla (CGD)
* 1998 : Guido Manusardi Sextet - The village Fair (Soul Note)
* 1998 : Paolo Fresu, Jacques Pellen, Erik Marchand, Henri Texier - Condaghes (Silex/Naïve).
* 1998 : Paolo Fresu et Iridescente Ensemble - Things Left Behind (Abeille Musique)
* 2000 : Raffaele Casarano & Locomotive - Legend (Dodicilune)
* 2001 : Lars Jansson - Giving Receiving (Imogena).
* 2001 : David Linx, Diederik Wissels, Paolo Fresu - Heartland (Universal).
* 2001 : Paolo Fresu, Nguyên Lê, Esbjörn Svensson : Global Magic (Act Music).
* 2002 : Italian Trumpet Summit - A Night in Berchidda (Time in jazz).
* 2002 : Enrico Rava Plays Miles Davis (Label bleu).
* 2004 : Lars Jansson - Temenos (Spice of Life).
* 2005 : Kočani Orkestar meets Paolo Fresu e Antonello Salis - Live (Il Manifesto).
* 2006 : Nguyên Lê - Bakida (Act Music).
* 2006 : Nguyên Lê - Homescape (Act Music).
* 2006 : Nguyên Lê - Maghreb & Friends (Act Music).
* 2006 : Soriba Kouyate - Kanakassi (Act Music).
* 2008 : Joanna Rimmer - Dedicated To... Just Me! (Sam productions).

night
wanderlust

chet
angel

melos
porgy


5tet
sonos

rosso
zanchi

paf
caine

lost
mare

stanley
leo

Quelques disques en détail

"Songlines" / "Night & Blue"
(Tük Music)

night

Paolo inaugure son propre label « Tük Music » avec un album de deux cd, l'un revisitant vingt ans de compositions personnelles, l'autre le répertoire de géants du jazz. Il livre peut-être ici son meilleur disque depuis longtemps avec son Quintette italien.

Le premier CD, « Songlines », présente d'abord des ballades acoustiques (Eterninna) évoquant ses deux maîtres, Miles et Chet, sur des tempos lents. Puis vient « The Right Way », sur un tempo plus vif, avec le son du Fender Rhodes. Puis un morceau au climat modal, « Lirico », et une séquence électrique avec « Nucleo »...

Le second CD, « Night & Blue », est plus "classique" puisque consacré aux reprises de standards. Paolo est sublime sur « Blue Gardenia ». « Blue in Green », « Blue Seven » de Rollins, « Blue Samba », « Moonlight In Vermont », « Summer Night », « Nightlake » , « Night Flower » , « Children Of The Night », « Blue Silver » , « Peace », une reprise de « Blue Gardénia »... Il faudrait tout citer, tout décrire... A écouter de toute urgence !

La vidéo de présentation :

Paolo Fresu & Raffaele Casarano (TUK Music)




Mistico mediterraneo

Sorti le 21 janvier 2011.

mistico

Mon compte-rendu sur la page "discographe A Filetta"
Les premières critiques dans la presse et sur le net :

Le Monde :

Sept voix, celles de l'ensemble vocal corse A Filetta, des sons de bandonéon, y compris le bruit des touches, par l'Italien Daniele di Bonaventura, originaire de Fermp (Italie), et la trompette et le bugle de son compatriote sarde Paolo Fresu, parfois déformés par l'utilisation de machines (échos, étalements, réverbérations) sont mis en jeu dans Mistico Mediterraneo, rencontre entre le jazz et les musiques du monde. Ce qui est proposé ici est une musique qui mène à l'apaisement, une musique d'espace et de respirations, en un traitement délicat du silence, de la gravité. On se laisse porter, transporter même, par ces mélanges de voix et d'instruments qui permettent, sans imposer de formes, couleurs ou ambiances, toutes les imaginations de l'auditeur.

Sylvain Siclier, Le Monde des 6/7 février 2011

Evene :

  En perpétuel mouvement, le trompettiste Paolo Fresu nous propose ici un voyage à travers les sons de la tradition méditerranéenne avec une rencontre croisée entre polyphonie corse et les musiques de sa Sardaigne natale ; entre jazz, chant séculier et chant sacré... Il est accompagné par Daniele Di Bonaventura, le joueur de bandonéon italien qui crée ainsi un lien parfait entre la trompette et les sept voix du choeur A Filetta. Mistico Mediteraneo est composé d'un programme varié et très mélodique, issu essentiellement du répertoire du groupe vocal A Filetta. Les compositions sont pour la plupart celles de Jean-Claude Acquaviva, l'un des membres fondateur de l'ensemble.

par Anne-Laure Lemancel

Pour dessiner les contours de cette Méditerranée mystique, trois entités, trois territoires, joignent ici leur souffle : le groupe de polyphonies corse A Filetta, la trompette claire du jazzman sarde Paolo Fresu, et le bandonéon rêveur de l'Italien Daniele di Bonaventura. Entre les deux espaces insulaires, la musique navigue, chargée d'un parfum de garrigue, uni au vent de chaque instrument, pour créer, âme contre âme, rien moins qu'une aube : un nouveau monde. D'unissons en contrepoints, de respirations conjointes en brisures, cette communion initiée en 2006 embrasse tour à tour la mer diffractée, un rayon de soleil, et l'ancrage à la terre, sa patrie... Dans cette épopée, chaque artiste fait jouer son timbre, sa singularité, sa matière et ses contrastes pour susciter l'harmonie suprême : sur les polyphonies rugueuses et séculaires, s'élève la trompette bleue, quand le bandonéon, point de jonction, lance ses lamentos déchirants. Et chacun, à tour de rôle, de s'affirmer soliste, ou d'assurer la rythmique. Dans Mistico Mediterraneo, rayonne surtout le respect et l'écoute entre chaque artiste, une entente prodigue, de ceux qui se connaissent par delà les âges et les distances, de ceux qui ont reçu comme héritage la beauté d'une mer, et l'exigence de la musique. Dans cet album magique et puissant, forgé aux trippes et au cœur, il y a l'alchimie des trois, qui convoque en toute logique l'intervention divine. Un disque hors des temps, qui révèle à chaque ressac, sa force, sa tendresse et sa luminosité.

La note evene : 5/5 par Anne-Laure Lemancel

France Info :

Pour dessiner les contours de cette Méditerranée mystique, trois entités, trois territoires, joignent ici leur souffle : le groupe de polyphonies corse A Filetta, la trompette claire du jazzman sarde Paolo Fresu, et le bandonéon rêveur de l'Italien Daniele di Bonaventura. Entre les deux espaces insulaires, la musique navigue, chargée d'un parfum de garrigue, uni au vent de chaque instrument, pour créer, âme contre âme, rien moins qu'une aube : un nouveau monde. D'unissons en contrepoints, de respirations conjointes en brisures, cette communion initiée en 2006 embrasse tour à tour la mer diffractée, un rayon de soleil, et l'ancrage à la terre, sa patrie...
Dans cette épopée, chaque artiste fait jouer son timbre, sa singularité, sa matière et ses contrastes pour susciter l'harmonie suprême : sur les polyphonies rugueuses et séculaires, s'élève la trompette bleue, quand le bandonéon, point de jonction, lance ses lamentos déchirants. Et chacun, à tour de rôle, de s'affirmer soliste, ou d'assurer la rythmique.
Dans Mistico Mediterraneo, rayonne surtout le respect et l'écoute entre chaque artiste, une entente prodigue, de ceux qui se connaissent par delà les âges et les distances, de ceux qui ont reçu comme héritage la beauté d'une mer, et l'exigence de la musique. Dans cet album magique et puissant, forgé aux trippes et au cœur, il y a l'alchimie des trois, qui convoque en toute logique l'intervention divine. Un disque hors des temps, qui révèle à chaque ressac, sa force, sa tendresse et sa luminosité.

France Info - Chroniques - Tendance jazz
Anne Chépeau - 23 janvier 2011

Le trompettiste sarde Paolo Fresu est un musicien profondément attaché à ses racines. Après avoir consacré un album aux traditions musicales de son île natale il y a dix ans, le voici de nouveau plongé au cœur des musiques de la méditerranée, avec Mistico Mediterraneo , projet dans lequel il est associé au joueur de bandonéon Daniele di Bonaventura et surtout au groupe polyphonique corse A Filetta. Un ensemble créé il y a trente ans et qui tout en défendant les traditions vocales de son île n’a eu de cesse de les ouvrir aux créations contemporaines. La rencontre avec le voisin sarde Paolo Fresu, figure majeure du jazz européen et curieux de toutes les aventures, apparaît donc comme une évidence. Mistico Mediterraneo, plus proche de la musique de chambre que du jazz est une ode propice au recueillement.

Music story :

Lorsqu’un trompettiste sarde et des polyphonies corses se rencontrent, on a un présupposé sur ce qu’ils se racontent, mais on a surtout envie d’être mesuré, considérant le caractère, disons, ombrageux, de l’un, et des autres. Si on ajoute au panorama un natif de Fermo, Italie centrale (le bandonéiste Daniele Di Bonaventura, qu’on a pu apprécier au côté de Miroslav Vitous), on pourra conclure aisément qu’il n’y aura ici point de musique qui ne soit de caractère. C’est le cas.

Certes, on pourrait se contenter d’une analyse clinique de l’objet, insistant sur les épousailles entre jazz et art vocal, entre patrimoine choral et talent de la note en suspension, hérité de Miles Davis. Mais les choses sont, naturellement, un peu moins simples que cela, car Paolo Fresu n’est pas un trompettiste banal, plutôt avare de ses notes, tel un praticien du pointillisme harmonique. Que le groupe de Jean-Claude Acquaviva, qu’on a un peu vite considéré comme le simple gardien du temple de la tradition (a filetta signifie la fougère, emblème des versants corses), s’est surtout montré émérite dans sa synthèse d’un art liturgique certes, mais également profondément ancré dans la fibre populaire. Et que l’instrument de Di Bonaventura, tout aussi confortable sur les places de village en fête que dans les salons enfiévrés de pénombre, apporte ici un souffre sensuel et humain, trop humain.

Ainsi, chacun rejoint cette Méditerranée Mystique avec son viatique : A Filetta a, entre autres, proposé deux extraits de son Requiem, ainsi que divers emprunts à des musiques de films (dont l’Hymalaya, Enfance d’un Chef d’Eric Valli), et Di Bonaventura trois pièces. Mais tous se sont retrouvés dans un jeu pour adultes pas sages en treize thèmes, où le savant mélange, la somme des différentes combinaisons sonores des registres s’avère largement supérieur aux parties. De même, alors que chacun se fond dans cet esperanto harmonique (la raucité des instruments, le lyrisme du chant), ce qui était à l’origine un discours régional, voire régionaliste (car insulaire) acquiert une dimension universelle insoupçonnée.

Mistico Mediterraneo a été créé aux Rencontres Polyphoniques de Calvi, en 2009. On nous promet, à l’occasion de l’édition de l’album, une large tournée au mois de mai 2011. Ce qui nous promet de bien douces soirées de printemps.

Christian Larrède
http://www.music-story.com

Mondomix :

La Méditerranée mystique, dont il est question ici, trouve sa source dans les courants oniriques qui relient la Sardaigne du trompettiste Paolo Fresu, la Corse du chœur polyphonique A Filetta et l’Italie du bandonéoniste de Fermo, Daniele Di Bonaventura. Aérienne, aquatique mais ne négligeant pas non plus les forces de la terre, leur union musicale a été éprouvée par le temps : ce projet, né en 2006, a attendu de parvenir à maturité pour être enregistré pour le fameux label allemand.

Composé de pièces de différents répertoires des sept chanteurs corses et de deux compositions de Di Bonaventura, cette collection offre toutefois un tout cohérent, une œuvre inédite. Car l’apport de chacun est modulé par la présence de l’autre et chaque élément trouve une place naturelle qui s’harmonise à l’ensemble de façon originale et des plus élégantes.

Benjamin MiNiMuM

L'autre bistro des accordéons

La première écoute suffit à nous convaincre : c'est un beau disque. Fresu me fait penser de plus en plus à Miles Davis au fil de ses cds ; Di Bonaventura évoque pour moi d'emblée le son de Dino Saluzzi. Je note que celui-ci est sous label ECM. Et qu'il s'agisse de Fresu ou de Di Bonaventura, comme en ce qui concerne Miles Davis ou Saluzzi, quelle économie de moyens ! Les voix - ils sont sept -, forcément, nous touchent. Plusieurs titres sont à connotation religieuse : "Dies Irae", "Gloria", "Sanctus", par exemple. On est dans le registre du recueillement. Mais nous touchent aussi plusieurs introductions trompette et bandonéons d'une simplicité et d'une profondeur jansénistes. On est fidèle au label : du noir et du blanc, entre les deux toutes les gradations et nuances de gris, mais pas de couleurs. Ce serait trop réaliste sans doute, trop concret, trop dépourvu d'intériorité.

J'imagine cette musique dans l'un de ces lieux mystiques par définition : un cloître.

Quant à la dimension mystique du disque nettement affichée dans le titre "Mistico Mediterraneo", j'imagine qu'elle est le lien qui unit ces trois pôles de la Méditerranée : la Sardaigne de P. Fresu, la Corse d'A Filetta et l'Italie de D. di Bonaventura. C'est un disque ECM. il ne faut donc pas attendre d'éclats ni de brillances. Tout au contraire, une invitation et -pourquoi pas ? - une initiation à la méditation. La mer sera philosophique ou ne sera pas !

Je note d'ailleurs, et ce n'est certes pas le fait du hasard, que P. Fresu a fait en 2007, sous label ACT, avec R. Galliano et J. Lundgren, un album intitulé "Mare nostrum". Comme le disait le poète :"Homme libre, toujours tu chériras la mer".
Publié par michel le 26 janvier 2011

J'ai déjà dit quelques mots au sujet de "Mistico Mediterraneo" dans un post daté du mercredi 26. Un disque qui s'inscrit bien dans la tradition du label ECM : un bel objet culturel, une musique dénuée de toutes fioritures et autres afféteries ou facilités. J'avais noté la parenté de P. Fresu avec Miles Davis et de D. di Bonaventura avec D. Saluzzi, c'est tout dire. Quant aux voix d'A Filetta, c'est un choeur de sept chanteurs corses. Rigueur assurée. J'avais, je crois, parlé de jansénisme.

Après plusieurs écoutes, je voudrais ajouter quelques éléments à mes premières impressions :

- d'abord, la place de la trompette et du bandonéon, qui est loin de se réduire à un simple accompagnement. Le son de P. Fresu a quelque chose de fragile qui m'émeut beaucoup. Sa trompette est à la fois claire et vibrante comme un fil sur le point de se rompre. Il est comme le contrepoint fragile des voix. Quant au bandonéon, il est proche de Saluzzi en ce qu'il est économe de notes et que sa voix est comme voilée. Si j'osais la comparaison, je dirais qu'il me fait penser à la voix d'Aznavour, qui se développe sur un double registre : amplitude et vibrations mates.

- les textes sont en langue française, latine et corse, avec quelque chose de rugueux dans ces deux dernières. J'imagine le disque enregistré sur un promontoire surplombant la mer, en lisière d'une dense forêt de pins, entre la tombée de la nuit et la nuit noire qui ne permet plus de distinguer entre l'eau et le ciel. Et qui ne permet plus de voir les artistes devenus pures sources sonores. Tel est mon imaginaire.

- les chants sont sacrés et profanes. Sacrés comme "Dies Irae", "Gloria", "La folie du cardinal", "U Sipolcru", "Sanctus". Auxquels on peut ajouter "Le lac" inspiré d'un mantra tibétain. Profanes comme "Liberata" ou "Scherzi veranili", encore qu'ils comportent aussi une certaine dimension sacrée : l'exigence de liberté d'une part, la vie de la nature d'autre part.

- je note enfin, parmi les compositeurs, J.-C. Acquaviva, leader du groupe et compositeur principal, ou D. di Bonaventura qui apporte une couleur particulière, je pense par exemple au "Sanctus", et d'autres encore, le nom de J.-M. Giannelli, un compositeur de chant polyphonique contemporain, dont j'ai beaucoup apprécié le "Dies Irae", "Da té à mé" et "Scherzi veranili". Une belle découverte.
Publié par michel le 28 janvier 2011

JazzEcho (D)

28.01.2011
Paolo Fresu - Sketches Of Corsica
Auf seinem neuen Album “Mistico Mediterraneo” taucht Trompeter Paolo Fresu in die geheimnisvolle Welt der korsischen Folklore ein.

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Paolo Fresu, a Filetta Vocal Ensemble and Daniele di Bonaventura © Andrea Boccalini / ECM

Bei ihrer Suche nach neuen Inspirationsquellen und exotischen Sounds haben Jazzmusiker buchstäblich schon die ganze Welt abgegrast. Doch nicht immer muss man in weite Ferne schweifen. Das zeigt nun der italienische Trompeter Paolo Fresu, den es für sein jüngstes Projekt “Mistico Mediterraneo” auf die Insel Korsika zog.

Gemeinsam mit dem Bandoneónspieler Daniele die Bonaventura und dem korsischen Gesangsseptett A Filetta taucht der Trompeter in die geheimnisvolle Welt der traditionellen korsischen Folklore ein. Fresu wuchs auf der zu Italien gehörenden Nachbarinsel Sardinien auf, die wie Korsika zwar eine ganz eigene Gesangstradition besitzt, dem Trompeter aber den Zugang zu den “ebenso raffinierten wie archaischen Klängen” der korsischen Musik erleichtert haben mag. In den von der Filetta gesungenen Liedern vermischen sich auf wunderbare Art zeitgenössische Kompositionen und altüberlieferte “Melodien, die davor bewahrt werden, im Dunkel der Zeit zu verschwinden”. Etliche der neueren Kompositionen stammen aus der Feder von Jean-Claude Acquaviva, der das einzigartige korsische Gesangsensemble seit 30 Jahren leitet. Andere steuerte der innovative italienische Bandoneónspieler Daniele die Bonaventura bei, den man zuletzt auf Miroslav Vitous Album “Universal Syncopations II” hören konnte.

Gemeinsam mit Fresu, dessen atemberaubend lyrische Trompeten- und Flügelhornsoli Erinnerungen an sein Vorbild Miles Davis heraufbeschwören, improvisiert di Bonaventura über die betörenden Vorlagen, die ihnen das Gesangsseptett A Filetta bietet. Obwohl die instrumentalen und stilistischen Ingredienzen dieses Albums ganz andere sind, drängt sich ein Vergleich mit den faszinierenden musikalischen Experimenten auf, die Jan Garbarek und das Hilliard Ensemble bei ihrem “Officium”-Projekt wagten. In Analogie zu Miles Davis “Sketches Of Spain” könnte man hier von “Sketches Of Corsica” sprechen.

Source : http://www.jazzecho.de

A fascinating collaboration between lyrical Italian jazz improvisers trumpeter Paolo Fresu and bandoneon player Daniele di Bonaventura and the transfixing voices of A Filetta from Corsica. The prize-winning vocal ensemble, renowned as the standard-bearers of Corsican polyphony, make their ECM debut

The appealing combination of sound-colours and idioms adds up to ‘Sketches of Corsica’

As the improvisers approach this regional music of universal appeal, Fresu’s pensive, romantic trumpet inevitably brings Milesian associations to mind, and the ingenious bandoneon of di Bonaventura implies ‘chamber music’ and ‘folk music’ in every breath of the bellows

A Filetta (“Filetta” translates as “fern” or “bracken”), led by Jean-Claude Acquaviva, is celebrated for its re-casting of Corsican vocal polyphony over the last three decades. Many commentators credit the group for “saving” a unique singing tradition, both secular and sacred, whose roots stretch back into antiquity. Paolo Fresu, from the neighbouring island of Sardinia, could relate at once to the Corsican music with its “refined and archaic voices”, its mix of contemporary compositions and its attempt to hold fast to “melodies vanishing in the darkness of time”

Acquaviva is the group’s principal composer and two of his pieces here, “Rex tremendae” and “Figliolu d’Ella” are parts of a requiem composed in 2004, while “Liberata” was created for the soundtrack of a film about the Corsican resistance movement in World War II. Other pieces are by Parisian film composer Bruno Coulais, and di Bonaventura contributes three

Despite different instrumentation and goals, the juxtaposition of ‘jazz’-informed creativity and vocal music in Mistico Mediterraneo has some affinities to the Garbarek/Hilliards Officium project and will likely appeal to a similar audience.

La Sardegna :

Voci e suoni di due isole sorelle, il nuovo cd di Paolo Fresu

Nel nuovo cd, Paolo Fresu con i corsi «A Filetta» e con Di Bonaventura. In «Mistico Mediterraneo» jazz e canto polifonico in un unicum di avvincente fascino ed emozione
di Walter Porcedda

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Paolo Fresu in concerto con i corsi A Filetta e Daniele Di Bonaventura

Quella che può essere definita una costante nell'opera di Paolo Fresu, addirittura il suo mood distintivo, è la continua mobilità tra passato e contemporaneità. Radici e futuro, come cuore nascosto di una popolarità conquistata in tutto il mondo. La capacità di raccontare con la tromba decadi di jazz, rilette con sapienza filologica quanto spiazzante per innesti innovativi (sempre eleganti, mai urlati, ma sostanziali) non smette mai di sorprendere. Nel jazz e oltre.

Fresu è infatti artista onnivoro, attento lettore e studioso di tradizioni, non solo quelle afroamericane - derivazioni e declinazioni europee comprese - ma pure della canzone popolare come della musica classica. E, naturalmente, di quelle del bacino mediterraneo. Prime fra tutte quelle della sua terra (vedi il monumentale e vagabondo progetto di «Sonos'e Memoria»). Fresu ha la sensibilità giusta per confrontarsi con i suoni di launeddas o dell'oud come di surfare nei meandri dell'elettronica.

Oltre il jazz appunto. Come accade in questo nuovo capitolo appena pubblicato dalla prestigiosa Ecm, «Mistico mediterraneo», album di magiche atmosfere che mette assieme amore per le tradizioni e inediti sentieri espressivi dove il jazz incontra il canto polifonico di un coro superbo come il corso A Filetta e i suoni nostalgici del bravo bandeonista Daniele Di Bonaventura. È un album sontuoso che toglie il respiro ad ascoltarlo.

Ha la maestosità di una sinfonia, riecheggia il ritmo delle onde del mare e il suono del vento tra gli alberi, evocando misteri di antiche liturgie. Suona così incredibilmente ricco di rimandi, con una musica che, navigando tra le due isole sorelle, di Corsica e Sardegna, ne ha raccolto umori secolari interiorizzandone ritmi e melodie. Brani tradizionali e originali (di Jean Claude Acquaviva) che, rimodellati dal dialogo con Fresu e la trama raffinata di Di Bonaventura, colpiscono per la loro fresca attualità.

Ritroviamo qui gli accenti davisiani e la passione bakeriana di Fresu assieme a una possente orchestra vocale combinati in una alchimia dai profumi sperimentali eppure quasi fuori dal tempo (risultato ben diverso in questo da un altro celebre disco Ecm, in cui un jazzista incontra un coro polifonico, quello di Jan Garbarek e Hilliard Ensemble, «Officium», meraviglioso viceversa proprio per quel procedere parallelo, rispettoso e distaccato del sassofonista nordico...).

Dodici brani come stazioni di un viaggio nel cuore della mediterraneità, dove splendono gemme come «Gloria» e «Dies Irae». Ma da «Rex tremendae» a «Liberata», «Da tè a mè», «Le lac», «U sipolcru» e «Sanctus», «Mistico Mediterraneo» è un unicum, un ininterrotto flusso di emozione.
(03 febbraio 2011)

http://lanuovasardegna.gelocal.it

Gerovijazz :
Pillole di Jazz per appassionati.(Ricordi, curiosità, recensioni, rarità discografiche, video ed affini, con particolare attenzione al JAZZ ITALIANO)
02 febbraio 2011

"Mistico mediterraneo" l'ultimo interessante disco di Paolo Fresu

In un panorama discografico caratterizzato prevalentemente da una proliferazione di albums spesso insignificanti e ripetitivi, utili solo ad ampliare la discografia e a soddisfare l'Ego dei protagonisti, il 2011 si è aperto con la pubblicazione di un disco che esula da questo scenario.

Si tratta dell'ultimo album di Paolo Fresu "Mistico Mediterraneo", edito dalla ECM, che sviluppa un tema caro al musicista isolano, quello del rapporto fra jazz e folklore popolare.

Il disco è stato inciso con il gruppo polifonico corso A Filetta (La Felce) il cui repertorio mescola tradizione e rinnovamento, canti antichi ai quali fanno eco brani originali, nati in quasi trent'anni di attività e con il bandoneon di Daniele di Bonaventura che contribuisce ad amalgamare le sonorità polifoniche con la tromba di Fresu.

Il percorso di ricerca iniziato anni orsono con il folklore sardo attraverso lavori come Sonos 'e Memoria (2001) e Etnografie (2004), ha trovato un più ampio bacino d'espansione attraversando le Bocche di Bonifacio e approdando in Corsica. Secondo Fresu infatti: «La Corsica e la Sardegna hanno diversità culturali e storiche, ma le sonorità possono essere molto in sintonia. Loro avevano relazioni dirette con i cori di Orosei e Santu Lussurgiu, che tra l’altro sono le confraternite sarde con le quali collaboro di più. Soprattutto ho provato con loro un rapporto diretto emozionale, molto di stomaco, come si usa fare tra isolani. Sono rimasto colpito da questa polifonia».
In queste settimane i musicisti sono in tournée in Italia per promuovere il disco.

Questo interessante progetto vede la sintesi fra jazz e folklore, musicalità arcaiche e spunti moderni, sentimenti religiosi e profani, il tutto messo insieme con grande maestria.

http://gerovijazz.splinder.com

Mondojazz :

Il canto polifonico della tradizione corsa è qui accompagnato, sospinto e stimolato, da due musicisti che da soli costruiscono un impatto orchestrale: Paolo Fresu alla tromba e flicorno e Daniele Di Bonaventura al bandoneon. Il coro A Filetta è costituito da sette cantanti diretti da Jean Claude Acquaviva che da più di 30 anni tengono viva la tradizione musicale e vocale della Corsica senza disdegnare, nel repertorio e nella scelta dei patners, l'innovazione e la creatività.
Antico e moderno qui respirano fianco a fianco senza discrepanza alcuna, favoriti dall'intelligenza musicale dei due strumentisti italiani che ben si amalgamano intersecando linee vocali e tessendo con perizia linee melodiche. Le voci, dal sapore arcaico, figlie di una tradizione secolare e sacra, spaziano in un repertorio che pesca nell'antico ma anche dalla scrittura dello stesso leader Acquaviva (Rex Tremendae, Figliolu d'ella), ripesca brani dell'autore francese Bruno Coulais (Le Lac, tratto dalla colonna sonora del film Himalaya) e altri (Gloria, La Folie du cardinal) da un altro film, Le Libertin del regista Gabriel Aghion . Ci sono anche brani del compositore di canto polifonico Jean Michel Giannelli, due di questi su testi del poeta corso Petru Santucci.
La musica ha un impatto emotivo molto forte, l'alchimia che si stabilisce tra le voci e gli strumenti è perfetta, e da vita ad un continuum straniante che lascia l'ascoltatore senza fiato per bellezza e sorpresa.

Per quanto il progetto possa apparire simile all'esperienza dell'Hilliard Ensemble con Jan Garbarek, in realtà se ne discosta per finalità e costruzione. In Offiicum è presente un etereo terreno di incontro tra antico e contemporaneo, delimitato dalle voci e solo in parte interconnesso e aperto alla innovazione, mentre in Mistico Mediterraneo tutto è sperimentazione, dal repertorio alla strumentazione. Ovviamente cercare in questo album della musica jazz è fuorviante, ma a tutti gli ascoltatori attenti e aperti alle musiche del mondo nel senso più nobile del termine, Mistico Mediterraneo non potrà non essere fonte di suggestioni ed emozione.

V A L U T A Z I O N E : * * * *

http://blog.libero.it/MondoJazz

Dagbladet (Oslo) :

UENDELIG vakkert er også samarbeidet mellom den italienske trompetisten Paolo Fresu (Sardinia), hans landsmann, bandoneonisten Daniele di Bonaventura og den franske vokalseptetten A Filetta (Korsika) på albumet «Mistico Mediterraneo».

A Filetta har i tre tiår vært den fremste bæreren av Korsikas tradisjonelle flerstemte sang, som ensemblet lar klinge i et repertoar som spenner fra middelalder- til nykomponert materiale. Mannsstemmene, de lyriske trompet- og flygelhorntonene og det ikke mindre følsomme bandoneonspillet veves til et mysteriefylt uttrykk som noen ganger leder tanken på Garbarek/Hilliard-samarbeidet, andre ganger på Miles Davis og Gil Evans i spansk modus.

http://www.dagbladet.no

Arta (Tchéquie) :

Sketches of Corsica, the Mediterranean and the wider world abound in this fascinating collaboration between lyrical Italian jazz improvisers Paolo Fresu and Daniele di Bonaventura and vocal ensemble A Filetta. “Mistico Mediterraneo” is the first documentation of an alliance that has been gathering momentum for a few years already; it is also the ECM debut of the Corsican singers.

The A Filetta group, is celebrated for its re-casting of Corsican vocal polyphony over the last three decades, and for helping to preserve a unique singing tradition, both secular and sacred, whose roots stretch back to antiquity. The A Filetta singers (“Filetta” translates as “fern” or “bracken”) never lose sight of the tradition, but have kept it alive by taking it to new places, writing compositions for the ensemble and initiating meetings with musicians of other genres. The group is led by Jean-Claude Acquaviva, who was just 13 when A Filetta was founded in 1978. For him, “Mistico Mediterraneo” is a faithful reflection of the trajectory of the group’s music: anchored in tradition but continually reaching out to other musics, “ethnic” and otherwise.

Paolo Fresu, from the neighbouring island of Sardinia, which has its own special vocal tradition, could relate at once to the Corsican music with its “refined and archaic voices”, its mix of contemporary compositions and its attempt to hold fast to “melodies vanishing in the darkness of time”. As the improvisers approach this regional music of universal appeal, Fresu’s pensive, romantic trumpet inevitably brings Milesian associations to mind, and the ingenious bandoneon of Daniele di Bonaventura implies ‘chamber music’ and ‘folk music’ in every breath of the bellows .

In October 2006, Fresu and Italian bandoneonist Daniele di Bonaventura, along with two other jazz improvisers (saxophonist André Jaume and percussionist Philippe Biondi ), were invited by stage director Francis Aïqui for a celebratory event in Ajaccio’s L’Aghja theatre, establishing a basis for further collaboration. Over the last four years the musicians have fine-tuned the song cycle now known as “Mistico Mediterraneo”, and di Bonaventura has gone on to work with the singers in other contexts.

Jean-Claude Acquaviva is A Filetta principal composer. His “Rex tremendae” and “Figliolu d’ella” derive from a requiem written in 2004, “Di Corsica riposu, requiem pour deux regards”, and first performed inside the Basilique de Saint-Denis outside Paris. “U Sipolcru” is a chant created for a Passion play enacted in Calvi at the beginning of the 1990s. “Liberata” is from a documentary dealing with the Corsican resistance movement during the Second World War. Film has been an important medium for the dissemination of A Filetta’s message, and they have worked extensively with Parisian film composer Bruno Coulais on soundtracks and incidental music of a dozen films and stage works. The chant “Le Lac”, based on a Tibetan mantra, was composed by Coulais for Eric Valli’s film “Himalaya, L’enfance d’un chef”(1999), while “Gloria” and “La folie du cardinal” are from Gabriel Aghion’s movie “Le Libertin” (2000). Three pieces here were written for A Filetta by Jean-Michel Giannelli, composer of contemporary polyphonic chant and occasional on-stage instrumentalist with the ensemble; two of his compositions set texts by Corsican poet Petru Santucci.

Paulo Fresu’s recent ECM collaboration with Ralph Towner, “Chiaroscuro” (released in 2009), successful both with the critics and the public, figured in the quarterly list of Preis der deutschen Schallplattenkritik. Since 1990, when he swept the Musica Jazz Polls, the trumpeter has been a multiple award winner. Fresu has appeared on more than 300 albums including leader dates for EMI, RCA and Blue Note. While “Chiraoscuro” was his first ECM release, he can also be heard on the ECM-distributed Watt label, performing with Carla Bley on the album “The Lost Chords Find Paolo Fresu” (recorded 2007).

Bandoneonist Daniele di Bonaventura (born in Fermo, Italy) was last heard on ECM on Miroslav Vitous’s “Universal Syncopations II” (also a major prize-winning disc - Preis der deutschen Schallplattenkritik, Jahrespreis 2007). Di Bonaventura has played across a broad field of music – from classical to jazz to tango; he contributes three compositions to “Mistico Mediterraneo”.

http://www.arta.cz

Paolo Fresu: Mistico Mediterraneo - review (ECM)

John Fordham 4 out of 5

John Fordham guardian.co.uk, Thursday 10 February 2011 23.43 GMT

Sardinian trumpeter Paolo Fresu has been a key figure in Italian jazz since the late 80s as a Miles Davis-influenced artist who makes a lyrical music with sharp turns, and an imaginative interpreter of his culture's own traditions. This might seem like an attempt to turn Fresu and bandoneon partner Daniele di Bonaventura into the Mediterranean Jan Garbarek – since it hitches their graceful improvised variations to the sepulchral whispers, sacred-music declamations and ardent intimacies of a Corsican vocal-polyphony group, the seven-piece A Filetta. But Mistico Mediterraneo has a warm informality and often jazzy swing that distinguishes it from the more stately journeys of Garbarek and the Hilliards. Fresu's evocative sound holds the stage alone before the vocalists swell around him. Sometimes Di Bonaventura prods his partner with a chugging dance rhythm or cushions him with melancholy chords while occasional overdubbing expands the brass lines into echoing swirls. On the closing Sanctus, the accordion and trumpet bring a languid cafe-music allure to the notes of the bassoon intro to The Rite of Spring.

'Mistico Mediterraneo' Seduces With Corsican-Sardinian-Italian Folk-Jazz-Classical Magic

Feb 22nd 2011 by Steve Hochman

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Mistico Mediterraneo - © Andrea Boccalini

It's a Romeo and Juliet story. Only instead of being set in the bloody Montague and Capulet feud of 16th century Verona, it's the lingering rivalry between the Mediterranean islands of Italian Sardinia and French Corsica. And instead of moony teens reaching across the battle lines it's veteran musicians representing not just their respective homes, but seemingly at-odds genres and approaches to their art. Not to mention that this has anything but a tragic ending.

In any case, the coming together of Corsican vocal group A Filetta and Sardinian trumpet and flugelhorn virtuoso Paolo Fresu – plus Italian bandoneon player Daniele di Bonaventura – in 2006 was, per A Filetta leader Jean-Claude Acquaviva, magical: "It was love at first sight and we have never been far apart since then."

Musically speaking, of course.

It is an odd match: A Filetta draw on centuries of Corsican polyphony, both from the church and daily life, for tightly composed vocal tapestries. Fresu is steeped in modern jazz, heavy on improvisation. And di Bonaventura comes from a classical background. But the combo, which is releasing its first album, 'Mistico Mediterraneo,' on ECM Records, results in music of poetic drama, rich beauty and, as the title suggests, an engulfing mystique. It's all there in the opening piece, 'Rex Tremendae,' drawn from a requiem Acquaviva wrote in 2004 and sung in Church Latin.

"Some say there is bad blood between Sardinia and Corsica," says Fresu. "It's true that the two islands, while very close geographically, don't have a lot of contact; and it's also true that they have two different histories."

But, he continues, the similarities win out.

"I believe that between Sardinians and Corsicans there are a lot more things in common than between Corsicans and French and maybe also between Sardinians and Italians."

Fresu – heard in recent years on other ECM Records collaborations with jazz composer Carla Bley's band the Lost Chords and a 2010 duet album with guitarist Ralph Towner – says what he brings from Sardinia to this project is not anything specific but "rather a mood and a feeling which was metabolized."

And it's not like the respective musical traditions are unrelated.

"Sardinian and Corsican traditions have in common a vocal polyphony which is powerful, rough and built upon natural voices," Acquaviva says. "Let's say that in Sardinia we find more dance songs and also a stronger tradition of practicing the instrument than in Corsica."

For this project, it was more a matter of reconciling the conflicting styles and approaches than anything cultural.

"We started with our own repertoire, essentially," says Acquaviva. "We deconstructed it and then reconstructed it with Paolo and Daniele, who managed to infiltrate with our voices with a great deal of intelligence, sensibility, respect and tact."

The result is material that's somber in underlying tone, yet buoyant with creative energy.

"'Rex' evokes the Creator's pity on Judgment Day," says the composer-singer.

Several other pieces are liturgical, as well, while 'Liberata,' Acquaviva explains, "evokes the battles the resistance fought on the island during the Second World War" and is sung in the Corsican dialect. And 'Le Lac' moves outside the Mediterraneo but retains the mistico, a resetting of a Tibetan chant originally done for A Filetta by French composer Bruno Coulais for the soundtrack to the 1999 film 'Himalaya, L'enfance d'un chef.'

That mix was in place from the start when Fresu and di Bonaventura were invited by A Filetta to participate in a concert honoring the 20th anniversary of a theater in the vocal ensemble's hometown of Ajaccio. And it was confirmed with a later concert in Italy and then a returned favor at an edition of a Fresu-hosted festival in Sardinia.

"I remember that the pieces which struck me most at first were 'Le Lac' and 'Liberata,'" says Fresu. "When we gave the first concert in Italy, in Brescia, I coined the name 'Mistico Mediterraneo,' which I thought appropriate to the music and they all accepted it with enthusiasm – mistico because there is a lot of pathos in what we were doing and Mediterraneo because it had to do with a dialog between two islands, with a third element which is the other Mediterranean of Daniele di Bonaventura."

That dialog (trialog?), however, has a vibrancy that lifts any sense of gloom that may be inherent in the subject matter. The very human tones of Fresu's brass and di Bonaventura's wheezy squeezebox dance easily among the shifting dynamics of A Filetta's seven interlocking male vocals like late afternoon sunlight on waves in the, well, Mediterranean. Comparisons have been made to Miles Davis' 'Sketches of Spain' in which the leader's trumpet floats through and over Iberian settings. And several earlier ECM projects could be seen as precedents – most notably 1994's 'Officium,' on which Norwegian saxophonist Jan Garbarek improvises over medieval chants sung by the Hilliard Ensemble.

"When we began the work on this project, we did not refer to any previous experience," Fresu says. "Also, the music of A Filetta is so strong and archaic in its contemporariness that it's difficult to make comparisons."

He acknowledges the influence of Davis and Chet Baker on his tone and spirit and says that one might hear a "distant quote" from 'Sketches of Spain' at the end of the piece 'Dies Irae.'

"But each one of us brought into the music his own experience and his own language."

That gives the results a character all its own. "All the material for this album was modified in the moment when three entities enriched it," Fresu says. "More than a distortion, I would speak of an enriching which was absolutely natural."

This is not, Acquaviva cautions, folk traditions coming together. But it is very much tied to the places and cultures that produced the musicians.

"A Filetta is not strictly speaking a traditional Corsican ensemble, since our repertoire is essentially compositions," he says. "However, the relationship with the local polyphonic tradition is undeniable. Paolo, on the other hand, is a musician molded by his Sardinian culture, even if he is a jazz musicians and a formidable improviser. And, finally, Daniele is a classical musician by training, but he has contributed to various projects blending ethnic music and improvisations. Let's say that this work is fundamentally innovative while carrying the memory of the Mediterranean, which gives it location and roots."

So totaling it up: Three lands of origin. Three musical approaches. Material sung in three different languages. In some ways, though, it's easier to describe what 'Mistico Mediterraneo' isn't than what it is. That's fine with the participants.

"A noted French jazz magazine reviewed our disc in just a few lines, saying the only true jazziness of our project were my solos and a few things of Daniele di Bonaventura," Fresu says. "Naturally, it was supposed to be a bad review. But I took it as a great compliment because that was exactly the sense of our meeting."

Heck, Shakespeare probably got reviews like that, too.

Source : http://www.spinner.com/2011/02/22/mistico-mediterraneo/

 

Sunday Herald, Feb 27, 2011

It may be slightly optimistic to suggest that Paolo Fresu's meeting with the Corsican choral group A Filetta on Mistico Mediterraneo could do for the Sardinian trumpeter's career what working with the Hilliard Ensemble did for Norwegian saxophonist Jan Garbarek's audience expansion, but anyone who enjoyed the latter partnership should be encouraged to investigate this beautiful recording.

A Filetta are spikier than the Hilliards, their polyphonic sound often reflecting their island home's granite ruggedness, but Fresu and the Italian bandoneon player Daniele di Bonaventura merge so successfully with their rhythmical chants and soothing chorales that the effect is at once almost other worldly and yet comforting.

Fresu combines the melancholy qualities of Miles Davis and Chet Baker with a nimble improvising style and di Bonaventura's bandoneon can be as grand as a cathedral organ or as mobile as a concertina. Their two duets are models of conversational music-making, but it's the full company pieces that make Mistico Mediterraneo an early contender for the year's most inspired cross- cultural collaboration.

Copyright c 2011 Newsquest Media Group

La Tribune de Genève, 11.02.2011

Quand les sublimes polyphonies vocales d’A Filetta croisent la trompette solaire de Paolo Fresu et le bandonéon clair-obscur de Daniele di Bonaventura, la rencontre ne peut qu’engendrer un chef-d’œuvre. Dans Mistico Mediterraneo, les fascinantes voix masculines du groupe corse (programmé jeudi dernier au festival Antigel) tissent leurs entrelacs avec une ferveur qui donne la chair de poule, ouvrant toutes grandes les portes de la spiritualité. Originaire de Sardaigne, Paolo Fresu vient en voisin poser ses envolées radieuses sur ce canevas à la fois grandiose et émouvant, vibrant et proche du murmure, comme une prière qu’on ne dit qu’à soi-même. Essentiel. L.S.

All About Jazz by John Kelman

At a time when cross-pollination has become the new musical evolution, ECM Records remains at the vanguard. Whether blending music of Tunisian origins with European impressionistic concerns and hints of New World groove on oudist Anouar Brahem's The Astounding Eyes of Rita (2009), or marrying Persian percussion with Baroque instrumentation and Fourth World improvisation on keyboardist Jon Balke's Siwan (2009), few labels (if any) can boast such an impressive catalogue of constant innovation, where unfailing respect for tradition is matched by an equal disregard for the hard-coded conventions that seem, on the surface, inherent to its very definition.

Mistico Mediterraneo follows in the footsteps of Jan Garbarek and The Hillard Ensemble's (so far) trifecta, including Officium Novum (2010), where the saxophonist and classical vocal group turned eastward, further enriching an improvised language they've honed for nearly two decades. But as a collaboration between trumpeter Paolo Fresu , Corsican vocal group A Filetta, and bandoeonist Daniele di Bonaventura, the roots of Mistico Mediterraneo—and its ultimate destination—are inherently different. Rather than looking to an extant classical repertoire that crosses not just centuries, but millennia, Mistico Mediterraneo's song cycle is of distinctly contemporary origins, though the polyphonic tradition at its core dates back to the 9th century. The music may sometimes feel of timeless antiquity, but hints of modernity abound, as in French film composer Bruno Coulais' "Le lac," where Fresu's electronically treated horn creates a near-ambient soundscape, over which di Bonaventura's bandoneon evokes a rippling, Steve Reich-ian pulse before A Filetta enters, with a plaintive chant revolving around a repetitive, descending three-chord pattern.

The bass-heavy A Filetta—now led by Jean-Claude Acquaviva who, joining the group at 13, has since become its primary composer, contributing five pieces to this program—brings a different vocal tradition to the table than The Hilliards, one as steeped in the folk tradition of its locale as it is a classical one, blending sacred and secular texts sung in French, Corsican and Latin. Above it all Fresu, a trumpeter with his own deep roots in the jazz vernacular of Chet Baker and Miles Davis, intertwines with A Filetta's seven voices, while engaging with di Bonaventura—surely the European answer to South American bandoneon master (and label-mate) Dino Saluzzi—on a profoundly interpretive level. This sublime combination of voice, horn and reeds is particularly effective on Jean-Michel Giannelli's "Dies Irae" which, despite its Latin text and cascading voices, somehow feels cousin to bassist Charlie Haden's often-covered "Silence."

Mistico Mediterraneo has something else that Garbarek/The Hilliards don't—a pulse. Tracks like "Gloria," with di Bonaventura's propulsive, ebb-and-flow rhythm supported by A Filetta's similarly driven delivery, meet modernity with the timbral oscillations of Fresu's horn, while the all-vocal miniature, "La folie du Cardinal ," would be relentless if it weren't only a couple minutes in duration. It all comes together in a recording that might be compared too quickly to Garbarek and The Hilliards' ongoing collaboration, but with music at least partly rooted in more temperate locales farther south, the superb Mistico Mediterraneo sings with a resonant collective voice all its own.

Virtual WOMEX
text by Helmut Buergel in EWMF newsletter oct.09

A Filetta's new adventure is a sublime musical research between polyphonique singing, Daniele di Bonaventura's earthy, but nonetheless more than traditional bandoneon sounds and Paolo Fresu's fearless explorations and trumpet improvisations beyond the borders of jazz or any other style. Trying to categorize this concert would mean to domesticate it. It was near the state of the art of polyphonic singing, haunting, touching, inspired music, broadening the score of vocal music between traditional and contemporary.

After a mix of Sardaigne's musics in projects like Sonos'e memoria and Etnografie , Paolo Fresu's trip through the Mediterranean's musical traduction brings him to Corsica for an inspired meeting with the twin island's polyphony. Daniele di Bonaventura accompanies him with his bandoneon, a living and breathing instrument, completing the chain between Paolo Fresu's trompet and A filetta's seven voices choir, got together as Mistico Mediterraneo .

The idea of beginning a collaboration with Paolo Fresu, famous jazzman, and Daniele di Bonaventura inspired pianist-bandoneonist, was born in Ajaccio (Corsica) in 2006.
Mistico Mediteraneo is the fruit of musical imagination and collective expression. All the artists involved in the project have developed a common vision and taste for miscellanies.

Jazz Loft

Sketches of Corsica: the radiant lyric trumpet of Paolo Fresu glides across the massed voices of A Filetta, the singers who are both trailblazers and keepers of tradition in the realm of Corsican polyphony. The ancient and the experimental blend seamlessly in these compositions, several of them written by ensemble founder Jean-Claude Acquaviva, who has directed the singing group for more than 30 years. A powerful showing here also for Italian bandoneon innovator Daniele do Bonaventura, who contributes new music, solos imaginatively, duets with Fresu, and envelops voices and trumpet with an almost orchestral sense of form.

The Financial Times
by David Honigmann

Published: February 19 2011

Paolo Fresu/A Filetta/Daniele di Bonaventura

Mistico Mediterraneo

(ECM)

3 star rating

From the combination of trumpet and vocal chorus, the first impression this gives is of a Mediterranean cousin to Jan Garbarek and the Hilliard Ensemble. But this is very much its own disc, playing off the contrasting and intertwining sonorities of Fresu’s trumpet and flugelhorn, di Bonaventura’s bandoneon and the deep bass voices of the Corsicans. Parts of a Latin Mass mingle with Tibetan chant and island solitude.

Copyright The Financial Times Limited 2011. Print a single copy of this article for personal use.

 

L'ultimo disco di Paolo Fresu "Mistico mediterraneo", edito dalla ECM sviluppa un tema caro al musicista isolano, quello del rapporto fra jazz e folklore popolare.
Il disco è stato inciso con il gruppo polifonico corso "A Filetta" il cui repertorio mescola tradizione e rinnovamento, canti antichi ai quali fanno eco brani originali, nati in quasi trent'anni di attività, il bandoneon di Daniele di Bonaventura e la tromba di Fresu contribuiscono ad amalgamare le loro ricche sonorità polifoniche.

Source : http://wooper.forumfree.it/

The Guardian/The Observer
Dave Gelly

A jazz soloist placed in tasteful juxtaposition with exponents of an age-old vocal tradition – it could only be an ECM production. In this case it's Sardinian trumpeter Paolo Fresu and Corsican ensemble A Filetta, together with bandoneon player Daniele di Bonaventura. Some people are stoutly resistant to this kind of thing, but it is wonderfully atmospheric, especially with that sepulchral echo, and Fresu is a gentle, lyrical player with the most gorgeous tone. This could be your musical refuge after a stressful day. One final ECM touch: lyrics are printed in Corsican and Latin, with helpful translations in French.

Music Near

This is a fascinating collaboration between lyrical Italian jazz improvisers Paolo Fresu and Daniele di Bonaventura and the transfixing voices of A Filetta from Corsica. A Filetta, prize-winning vocal ensemble, internationally renowned as the standard-bearers of Corsican polyphony, make their ECM debut here. The appealing combination of sound-colours and idioms adds up to `Sketches of Corsica'. As the improvisers approach this regional music of universal appeal, Fresu's pensive, romantic trumpet inevitably brings Milesian associations to mind, and the ingenious bandoneon of di Bonaventura implies `chamber music' and `folk music' in every breath of the bellows.

Skivan & Boken

Sketches of Corsica, the Mediterranean and the wider world abound in this fascinating collaboration between lyrical Italian jazz improvisers Paolo Fresu and Daniele di Bonaventura and vocal ensemble A Filetta. "Mistico Mediterraneo" is the first documentation of an alliance that has been gathering momentum for a few years already; it is also the ECM debut of the Corsican singers.

The A Filetta group, is celebrated for its re-casting of Corsican vocal polyphony over the last three decades, and for helping to preserve a unique singing tradition, both secular and sacred, whose roots stretch back to antiquity. The A Filetta singers ("Filetta" translates as "fern" or "bracken") never lose sight of the tradition, but have kept it alive by taking it to new places, writing compositions for the ensemble and initiating meetings with musicians of other genres. The group is led by Jean-Claude Acquaviva, who was just 13 when A Filetta was founded in 1978. For him, "Mistico Mediterraneo" is a faithful reflection of the trajectory of the group''s music: anchored in tradition but continually reaching out to other musics, "ethnic" and otherwise.

Paolo Fresu, from the neighbouring island of Sardinia, which has its own special vocal tradition, could relate at once to the Corsican music with its "refined and archaic voices", its mix of contemporary compositions and its attempt to hold fast to "melodies vanishing in the darkness of time". As the improvisers approach this regional music of universal appeal, Fresu''s pensive, romantic trumpet inevitably brings Milesian associations to mind, and the ingenious bandoneon of Daniele di Bonaventura implies ''chamber music'' and ''folk music'' in every breath of the bellows .

Sea of Tranquillity

It's not everyday you get to hear something as different as Mistico Meditarraneo, a collaboration between Italian trumpet star Paolo Fresu, bandoneon player Daniele di Bonaventura, and the A Filetta Corsican Voices. While much of what you'll find on this CD can be classified as jazz, the addition of di Bonavantura's bandoneon (an accordion-like portable wind instrument that sort of sounds like a clarinet) and the wonderful vocal interplay of the A Filetta bring plenty of folk and gypsy flavors to the mix. This is actually the first time the A Filetta Corsican Voices have appeared on an ECM recording, and I'm guessing it won't be the last.

Listen to di Bonaventura go for broke on the engaging "Da tè à mè", a rousing number with flurrying banoneon notes while Fresu smolders underneath. The trumpet master makes his presence felt throughout the album, but often times he shows plenty of restraint and creates haunting soundscapes over which the singers can lay down their majestic vocal counterpoint. "Le Lac" is one such number, with ominous trumpet sounds from Fresu drifting over the great distance while the A Filetta drop in a wide variety of vocal passages. It's a somewhat chilling, yet ultimately calming experience. Fresu's yearning melodies tug at your heart on the gorgeous "Dies Irae", while the more upbeat "Gloria" sees the vocalists doing a wonderful acapella amidst intriguing soundscapes. The fantastic vocal counterpoint on "La folie du Cardinal" quickly brought to mind the early 70's work of legendary prog rock band Gentle Giant, and fans of Miles Davis' classic album Sketches of Spain will love the majestic number "U Sipolcru". Fresu mixes in some flugelhorn on the classical-meets-jazz piece "Figliolu d'ella", and the somber "Sanctus" closes out the album in a very touching and poignant way, with Fresu's trumpet never sounding more beautiful and di Bonaventura's bandoneon gently offering some emotional notes.

There's a great booklet included that features plenty of photos, a long essay about the creation of the album, and all the original Corsican lyrics. Mistico Mediterraneo is unlike just about anything else you'll hear this year, and definitely worth checking into.

Paul Borachura

Sardinian trumpeter Paolo Fresu has been a key figure in Italian jazz since the late 80s as a Miles Davis-influenced artist who makes a lyrical music with sharp turns, and an imaginative interpreter of his culture’s own traditions. This might seem like an attempt to turn Fresu and bandoneon partner Daniele di Bonaventura into the Mediterranean Jan Garbarek ? since it hitches their graceful improvised variations to the sepulchral whispers, sacred-music declamations and ardent intimacies of a Corsican vocal-polyphony group, the seven-piece A Filetta. But Mistico Mediterraneo has a warm informality and often jazzy swing that distinguishes it from the more stately journeys of Garbarek and the Hilliards. Fresu’s evocative sound holds the stage alone before the vocalists swell around him. Sometimes Di Bonaventura prods his partner with a chugging dance rhythm or cushions him with melancholy chords while occasional overdubbing expands the brass lines into echoing swirls. On the closing Sanctus, the accordion and trumpet bring a languid cafe-music allure to the notes of the bassoon intro to The Rite of Spring.

Rating: 4/5

John Fordham

Culture Jazz

En 1977, le label italien Black Saint publiait un disque atypique : le quartet italo-américain du contrebassiste Marcello Melis (1939-1994) y rencontrait les voix du Grupo Rubanu, un ensemble vocal traditionnel sarde. La rusticité des chants traditionnels contrastait avec la flamboyance free d’un ensemble où scintillait la trompette d’Enrico Rava aux côtés du tromboniste Roswell Rudd et du batteur de l’AACM, Don Moye.

La démarche de Paolo Fresu, sarde lui aussi et trompettiste, est un peu comparable mais sonne tout autrement. En s’associant au chœur corse A Filetta, il cultive le bon voisinage insulaire. Pas de choc des mondes musicaux ici mais une rencontre fusionnelle entre un chœur masculin qui perpétue une tradition vocale sans la dévoyer et un trompettiste qui sait rester lui-même dans les contextes les plus variés. Qu’il joue en contrechant des harmonies vocales de l’ensemble ou qu’il improvise accompagné du bandonéon de Daniele Di Bonaventura (Liberata, est une des perles du disque pour l’équilibre voix-instruments), Paolo Fresu privilégie la profondeur des sonorités cuivrées sans céder à des effets de virtuosité. Lorsqu’il utilise l’électronique, c’est pour augmenter avec une grande expertise l’amplitude du maillage sonore aidé en cela par la qualité d’une prise de son qui reste fidèle à l’esthétique légendaire du label ECM.

Un très beau projet qui a germé en octobre 2006 à Ajaccio lors d’une rencontre entre le chœur A Filetta et un quartet composé de Paolo Fresu, Daniele Di Bonaventura, du percussionniste Philippe Biondi. Le saxophoniste André Jaume, un des maîtres à penser des musiques improvisées méditerranéennes était une des chevilles ouvrières de ce projet. Il faut lui rendre cet hommage !

Digital jazz news
A stunning recording that takes on a life of ist own. This release is far more than a “recording” it is an “experience”… Hauntingly Beautiful…
Brent Logan Black

Jazzthetik
Mistico Mediterraneo ist genau das, was der Titel verspricht: Musik vom Mittelmeer, die tief in archaischen Gesangstraditionen wurzelt und aus sakraler Innigkeit, Chormusik des 20. Jahrhunderts und stmosphärischen Filmmusikelementen eine mystische Stimmung heraufbeschwört.

La vie
Se fondant en une même respiration, ces trois esthétiques, entre jazz, folk et musique de chambre, composent un répertoire qui sonne comme un chant sacré.

Jazz Times
True to the title, the musical goods here wax mystical and Mediterranean and are brushed throughout with graceful melancholy. Although our ears latch onto Fresu’s singular sound on trumpet (electronically affected, with mute and without) and flugelhorn, the pieces in the 13-part song cycle were composed by others, including A Filetta founder Jean-Claude Acquaviva and Di Bonaventura. Remarkably, this synthesis pulls our ears and minds in multiple directions while offering an impressively focused aesthetic.
Josef Woodard

24heures
Quand les sublimes polyphonies vocales d’A Filetta croisent la trompette solaire de Paolo Fresu et le bandonéon clair-obscur de Daniele di Bonaventura, la rencontre ne peut qu’engendrer un chef-d’œuvre.
L.S.

Songlines
The wheeze and clack of Italian bandoneón (squeezebox) player Daniele di Bonaventura’s instrument sets up a depp drone, from which the sighing lament of A Filetta’s male voices rises in a powerful unison. A sparingly applied halo of electronics and the burnished purity of Sardinian jazz trumpeter Paolo Fresu circles the mix, framed by an effortlessly airy ECM recording.
Andrew McGregor

Jazzthing
Die eigentlichen Stars auf “Mistico Mediterraneo sind jedoch die Sänger von A Filetta. Bodenständig, in der Tradition der Vokal-Polyphonie der Mittelmeerinsel verwurzelt, aber je nach Lage der Winde stets neuen Richtungen zuneigend, suchen A Filetta nach Wegen, eine einzigartige, bis in die Antike zurückreichende Form des Gesangs in der Gegenwart zu verankern. Mit Hilfe der lyrischen Gravität von Fresus Trompete und der süßen Melancholie des Bandoneons verwandeln sich die 13 ebenso säkularen wie sakralen Lieder in eine Art musikalisches Über-Ich. (...) Triumph einer Musik, die wohldosiert aus den Zeitströmen schöpft und gleichermaßen Bauch, Herz und Kopf entspringt.
Reinhard Köchl

La Dépêche
“Mistico Mediterraneo” puise au plus profond de l’âme. Promenade intérieure, réflexion intime, sonorités envoûtantes, l’album est une des belles surprises de ce début d’année. On y respire l’essence meme de la Corse secrete comme en fusionne avec la trompette de Paolo Fresu, qui se meut d’une plage musicale à l’autre, tout en douceur et tout en profondeur.

Rondo Magazin
Instrumente und Gesang umgarnen sich, vereinen sich, lösen sich ab, so dass ständing neue Eindrücke entstehen. Dabei mutet die puristische Herangehensweise keinesfalls archaisch an; im Gegenteil, es greifen alle drei von Atem und bewegter Luft getragenen Klangelemente abwechslungsreich und ständig die Färbungen wechselnd ineinander.
Werner Stiefele

Arkansas Democraty Gazette
Graceful and mesmerizing, this lovely and haunting collaboration among Sardinia native trumpet player Paolo Fresu, bandoneon player Daniele di Bonaventura and the Corsican polyphonic vocal ensemble A Filetta is mysterious and haunting.
Ellis Widner

Jazzpodium
„Mistico Mediterrano“ ist eine superbe Überraschung, ein exzellent inszeniertes Experiment mit der korsischen Vokalgruppe A Filetta und dem folkloristisch verwurzelten Bandoneonspieler Daniele di Bonaventura. […] Kompositionen und Texte knüpfen an sakrale und säkulare Gesangstraditionen Korsikas an, Vergangenheit wird Gegenwart, vermittelt durch Bandoneon und Fresus sehr lyrisch gespielter Trompete. Polyphone Vokalparts und weit ausholende Improvisationen verschmelzen zu einem irritierenden und faszinierendem Ganzen – mal Gebet, mal vom Alltag inspiriert.
Heribert Ickerott

Vibrations
Évocatrices des polyphonies insulaires, de la musique de chambre et du Miles évanescent, leurs harmonies lancinantes charrient l’émotion des requiem.
Éric Delhaye

All about jazz
Few labels (if any) can boast such an impressive catalogue of sconstant innovation, where unfailing respect for tradition is matched by an equal disregard for the hard-coded conventions that seem, on the surface, inherent to its very definition. […] Rather than lookin to an extant classical repertoire that crosses not just centureis, but millennia, “Mistico Mediterraneo’s” song cycle is of distinclty contemporary origins, though the polyphonic tradition at its core dates back to the 9th century. The music may sometimes feel of timeless antiquity, but hints of modernity abound.
John Kelman

Jazz ‘N’ More
Der Titel ist kein leeres Versprechen.

Badische Zeitung
Paolo Fresu and Daniele di Bonaventura geben den Gesängen von A Filetta einen Rahmen, sie setzen aber auch Kontrapunkte, erweitern die Kompositionen mit Improvisationen. Jazz und Tango klingen an. Die beiden ordnen sich dem so kraftvollen korsischen Gesangsensemble nicht unter, sie fordern es heraus, umspielen es, erweitern es. Dass sich da aber verwandte Geister getroffen haben, ist in jeder Sekunde zu spüren. Ein Liederzyklus ist auf diese Weise entstanden, in dem sich Spirituelles und Irdisches, Kontemplation und Spannung, Trauriges und Freudiges mischen, der etwas von einem Gottesdienst in einer Kathedrale hat, aber auch hohe Kunst für den Konzertsaal ist.
Thomas Steiner

Seattle PI
This is an album with such taste, forward vision, and grace that I simply cannot recommend it highly enough. It was clearly a treat for those involved to make, and an incredibly satisfying set of music for the audience. Very highly recommended.
Greg Barbrick


La Dépêche

(...) Dans le registre de l'évocation subtile, charnelle et vigoureuse à la fois, Paolo Fresu est un autre maître de la trompette. L'automne dernier, sur son propre label Tuk Music, avec son quintet, il nous avait proposé «Songlines/Night & Blue», un double CD carrément sublime. Le genre de musique, d'une richesse inépuisable, qui vous transporte et vous transcende... Rebelote avec «Mistico Mediterraneo» (ECM/Universal) où, avec le bandonéoniste Daniele di Bonaventura et les chanteurs d'A Filetta, il nous embarque cette fois-ci pour la Corse. Pas besoin de prendre le bateau pour sentir la rudesse et la beauté de l'île. Tout y est: l'exaltation et le mystère, le souffle et la pureté. Minimaliste et fascinant.

04/04/2011

indro
Paolo Fresu e i cantanti della Corsica: santi subito

di Dario De Marco - 4 maggio 2011

indro
Paolo Fresu con Daniele di Bonaventura e A Filetta corsican voice

Passata la festa “gabbato lu santo”, si diceva dalle parti mie. E allora, sfangata la Pasqua e passato anche un primo maggio quest’anno più bianco che rosso, possiamo finalmente parlare di musica sacra. Musica sacra letta attraverso la lente dell’interpretazione popolare, per la precisione, che il vincolo etnico è quello che ci siamo dati, e ci appassiona. Perché ancora, nei paesini del sud Italia, il giovedì santo insospettabili miscredenti si ricordano di fare parte di una Congrega, indossano pesanti panni scuri, e danno vita a processioni al debole lume delle torce, cantando litanie su ‘La crudel morte di Cristo’.

Sono canti che affondano le radici nella polifonia medievale e rinascimentale, musica sacra e antica quindi, ma riletti e rinnovati (qualche ingenuo direbbe semplificati) dalla pratica popolare che di anno in anno si rinnova. Il gruppo A Filetta, proveniente dalla Corsica, rappresenta un’ulteriore evoluzione di questa tradizione viva. Pur essendo una formazione classica di polifonia còrsa – ensemble a cappella di sette voci – nata nel 1978 per preservare questa forma in via di estinzione, ha nel tempo riformulato il proprio obiettivo, e oggi interpreta solo brani originali del leader Jean:Claude Acquaviva o pezzi scritti appositamente da compositori contemporanei. E anche se i titoli possono ingannare (‘Rex tremendae’, ‘Gloria’, ‘Dies Irae’, ‘Sanctus’, ‘U sipolcru’), il risultato è sorprendentemente mosso, fresco, swing.

Forse per questo il gruppo è stato intercettato dal jazzista Paolo Fresu. O forse per l’antica propensione al recupero delle musiche pericolanti, secondo una concezione di mecenatismo musicale, benemerita quanto poco diffusa, in base alla quale l’artista baciato dal successo ne approfitta non per farsi la villa ad Antigua ma per farsi sponsor di altre realtà meno note: il trombettista sardo aveva anni fa dato alle stampe ‘Sonos e Memoria, cui partecipava anche un quartetto vocale tradizionale (Su Cuncordu e Rosariu di Santu Lussurgiu).

Il paragone con il canto a tenore della Sardegna, e con quel cd in particolare, è quindi obbligatorio. Come pure un altro parallelismo che scatta automatico, per questo ‘Mistico Mediterraneo’in cui mette voce anche Daniele di Bonaventura con il suo bandoneon, è quello con il mitico ‘Officium’ del sassofonista Jan Garbarek e del gruppo vocale antico Hilliard Ensemble. Ma non c’entrano niente: tanto la polifonia còrsa è distante anche se simile nell’impianto al canto dei tenores sardi, tanto l’incontro con il fiato jazz è diverso dal caso di Garbarek. Lì era uno scontro di modalità affatto diverse, che tentavano di parlarsi ma che alla fine proprio dai contrasti traevano la propria bellezza; qui tutto avviene su un piano diverso, superiore.

Perché se, come s’è già detto, da un lato A Filetta swinga, dall’altro Fresu entra nelle tessiture in modo silente e rispettoso, quasi sacro. Ruoli ribaltati rispetto alle attese quindi, o ancora meglio completamente sconvolti: come quando un mantra tibetano e il minimalismo contemporaneo si fondono nel brano di un compositore di colonne sonore parigino (Bruno Coulais) dando lo spunto a improvvisazioni di melodia e ritmo… ma basta, passiamo all’ascolto.

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A stunning recording that takes on a life of ist own. This release is far more than a “recording” it is an “experience”… Hauntingly Beautiful…
Brent Logan Black, Digital jazz news

Mistico Mediterraneo ist genau das, was der Titel verspricht: Musik vom Mittelmeer, die tief in archaischen Gesangstraditionen wurzelt und aus sakraler Innigkeit, Chormusik des 20. Jahrhunderts und stmosphärischen Filmmusikelementen eine mystische Stimmung heraufbeschwört.
Jazzthetik

Se fondant en une même respiration, ces trois esthétiques, entre jazz, folk et musique de chambre, composent un répertoire qui sonne comme un chant sacré.
La vie

True to the title, the musical goods here wax mystical and Mediterranean and are brushed throughout with graceful melancholy. Although our ears latch onto Fresu’s singular sound on trumpet (electronically affected, with mute and without) and flugelhorn, the pieces in the 13-part song cycle were composed by others, including A Filetta founder Jean-Claude Acquaviva and Di Bonaventura. Remarkably, this synthesis pulls our ears and minds in multiple directions while offering an impressively focused aesthetic.
Josef Woodard, Jazz Times

Quand les sublimes polyphonies vocales d’A Filetta croisent la trompette solaire de Paolo Fresu et le bandonéon clair-obscur de Daniele di Bonaventura, la rencontre ne peut qu’engendrer un chef-d’œuvre.
L.S., 24heures

The wheeze and clack of Italian bandoneón (squeezebox) player Daniele di Bonaventura’s instrument sets up a depp drone, from which the sighing lament of A Filetta’s male voices rises in a powerful unison. A sparingly applied halo of electronics and the burnished purity of Sardinian jazz trumpeter Paolo Fresu circles the mix, framed by an effortlessly airy ECM recording.
Andrew McGregor, Songlines

Die eigentlichen Stars auf “Mistico Mediterraneo sind jedoch die Sänger von A Filetta. Bodenständig, in der Tradition der Vokal-Polyphonie der Mittelmeerinsel verwurzelt, aber je nach Lage der Winde stets neuen Richtungen zuneigend, suchen A Filetta nach Wegen, eine einzigartige, bis in die Antike zurückreichende Form des Gesangs in der Gegenwart zu verankern. Mit Hilfe der lyrischen Gravität von Fresus Trompete und der süßen Melancholie des Bandoneons verwandeln sich die 13 ebenso säkularen wie sakralen Lieder in eine Art musikalisches Über-Ich. (...) Triumph einer Musik, die wohldosiert aus den Zeitströmen schöpft und gleichermaßen Bauch, Herz und Kopf entspringt.
Reinhard Köchl, Jazzthing

“Mistico Mediterraneo” puise au plus profond de l’âme. Promenade intérieure, réflexion intime, sonorités envoûtantes, l’album est une des belles surprises de ce début d’année. On y respire l’essence meme de la Corse secrete comme en fusionne avec la trompette de Paolo Fresu, qui se meut d’une plage musicale à l’autre, tout en douceur et tout en profondeur.
La Dépèche

Instrumente und Gesang umgarnen sich, vereinen sich, lösen sich ab, so dass ständing neue Eindrücke entstehen. Dabei mutet die puristische Herangehensweise keinesfalls archaisch an; im Gegenteil, es greifen alle drei von Atem und bewegter Luft getragenen Klangelemente abwechslungsreich und ständig die Färbungen wechselnd ineinander.
Werner Stiefele, Rondo Magazin

Graceful and mesmerizing, this lovely and haunting collaboration among Sardinia native trumpet player Paolo Fresu, bandoneon player Daniele di Bonaventura and the Corsican polyphonic vocal ensemble A Filetta is mysterious and haunting.
Ellis Widner, Arkansas Democraty Gazette

„Mistico Mediterrano“ ist eine superbe Überraschung, ein exzellent inszeniertes Experiment mit der korsischen Vokalgruppe A Filetta und dem folkloristisch verwurzelten Bandoneonspieler Daniele di Bonaventura. […] Kompositionen und Texte knüpfen an sakrale und säkulare Gesangstraditionen Korsikas an, Vergangenheit wird Gegenwart, vermittelt durch Bandoneon und Fresus sehr lyrisch gespielter Trompete. Polyphone Vokalparts und weit ausholende Improvisationen verschmelzen zu einem irritierenden und faszinierendem Ganzen – mal Gebet, mal vom Alltag inspiriert.
Heribert Ickerott, Jazzpodium

Évocatrices des polyphonies insulaires, de la musique de chambre et du Miles évanescent, leurs harmonies lancinantes charrient l’émotion des requiem.
Éric Delhaye, Vibrations

Few labels (if any) can boast such an impressive catalogue of sconstant innovation, where unfailing respect for tradition is matched by an equal disregard for the hard-coded conventions that seem, on the surface, inherent to its very definition. […] Rather than lookin to an extant classical repertoire that crosses not just centureis, but millennia, “Mistico Mediterraneo’s” song cycle is of distinclty contemporary origins, though the polyphonic tradition at its core dates back to the 9th century. The music may sometimes feel of timeless antiquity, but hints of modernity abound.
John Kelman, All about jazz

Der Titel ist kein leeres Versprechen.
Jazz ‘N’ More

Paolo Fresu and Daniele di Bonaventura geben den Gesängen von A Filetta einen Rahmen, sie setzen aber auch Kontrapunkte, erweitern die Kompositionen mit Improvisationen. Jazz und Tango klingen an. Die beiden ordnen sich dem so kraftvollen korsischen Gesangsensemble nicht unter, sie fordern es heraus, umspielen es, erweitern es. Dass sich da aber verwandte Geister getroffen haben, ist in jeder Sekunde zu spüren. Ein Liederzyklus ist auf diese Weise entstanden, in dem sich Spirituelles und Irdisches, Kontemplation und Spannung, Trauriges und Freudiges mischen, der etwas von einem Gottesdienst in einer Kathedrale hat, aber auch hohe Kunst für den Konzertsaal ist.
Thomas Steiner, Badische Zeitung

This is an album with such taste, forward vision, and grace that I simply cannot recommend it highly enough. It was clearly a treat for those involved to make, and an incredibly satisfying set of music for the audience. Very highly recommended.
Greg Barbrick, Seattle PI

La musica ha un impatto emotivo molto forte, l’alchimia che si stabilisce tra le voci e gli strumenti è perfetta, e da vita ad un continuum straniante che lascia l’ascoltatore senza fiato per bellezza e sorpresa.
blog.libero.it

Alma
(janvier 2012)

alma

Sortie le 24 janvier de Alma, fruit de la nouvelle collaboration entre le pianiste et compositeur cubain Omar Sosa et Paolo Fresu, avec la collaboration sur 4 titres du magnifique violoncelliste, arrangeur et réalisateur brésilien Jacques Morelenbaum.

L'album a été enregistré à Udine (Italie) en mai 2011. Extrait vidéo :

Paolo Fresu & Omar Sosa – “Alma” – Tuk Music 8030482000986

Paolo Fresu e Omar Sosa vantano una lunga collaborazione che si è sostanziata in numerose tournées che hanno sempre fatto registrare un clamoroso successo assolutamente meritato. I due sono , oramai da tempo, impegnati in una meritoria opera di studio di quelle radici che hanno dato vita al jazz e lo fanno partendo da premesse e universi sonori che , almeno sulla carta, appaiono assai lontani. Omar Sosa, cubano, è riuscito a fondere in mirabile sintesi le intime suggestioni della santeria con i ritmi jazz grazie ad una mentalità compositiva che  tende a trovare connessioni là dove è possibile. Dal canto suo Paolo Fresu è partito dalla natia Sardegna per approdare ai massimi livelli avendo ben presenti sia la lezione di Miles Davis sia l’amore per la sua terra e quindi la sua musica. Di qui due mondi che a prima vista sembrano inconciliabili e che invece riescono a trovare un profondo punto di contatto, una sorta di ponte tra Cuba e Mediterraneo che trova i suoi pilastri nella spiritualità che pervade la loro musica. Fresu e Sosa si integrano perfettamente: le invenzioni dell’uno vengono immediatamente riprese dall’altro ed anche l’uso dell’elettronica viene inteso in maniera assolutamente similare: non un mezzo per deformare suoni, per andare alla ricerca dell’effetto quanto uno strumento dedicato a meglio esprimere le proprie idee, la propria anima. Di qui una musica variegata, dagli andamenti non univoci, ricca di chiaroscuri in cui soprattutto Fresu evidenzia ancora una volta quel controllo delle dinamiche che costituisce parte essenziale del suo bagaglio stilistico. Dal canto suo Sosa evidenzia spesso il carattere danzante della sua musica grazie a quella tecnica sopraffina che tutti gli riconoscono. Ma c’è un terzo elemento che non è stato menzionato e che pure ha un’importanza decisiva nella riuscita dell’album. Jaques Morelenbaum. Il maestro del violoncello interviene a cucire, a dare un senso di maggiore unitarietà al progetto con un sound sicuramente tra i più belli che il violoncello jazz abbia mai saputo offrire.

Source : www.online-jazz.net/wp/2012/03/19/i-nostri-cd-51/?page=7

Desertico
(2013)

desertico

La critique publiée par Musica Jazz :

desertico

Avec “Desertico”, Paolo Fresu propose une musique d’une grande beauté qui s’inscrit dans la continuité de son oeuvre. Disposant d’une sonorité feutrée à la trompette ou au bugle évoquant plus la clarté lumineuse de la Méditerranée que la noirceur sombre des ténèbres, Paolo Fresu développe, loin de toute esbroufe et avec le naturel que lui permet une technique accomplie, un discours d’une grande musicalité qui concourt au charme placide distillé par la majorité des morceaux de cet album (Ambre). Toutefois, cette succession de climats uniformes engendre à la longue une impression de monotonie que vient fort heureusement rompre le groove solide de (I Can’t Get No) Satisfaction. Étroitement associés à la réussite de l’entreprise, Bebo Ferra (g), Paolino Dalla Porta (b) et Stefano Bagnoli (dms) du Devil Quartet - un clin d’oeil ironique à l’Angel Quartet, le groupe précédent du trompettiste - font preuve d’un savoir-faire accompli et d’une grande cohésion. Une musique de bonne facture et sans accrocs, dans laquelle il serait vain de chercher le cri qui fait le jazz.

Alain Tomas

i30! : le nouvel album du Paolo Fresu 5et

Cet album célèbre le 30e anniversaire du "Quintet italien" de Paolo.

i30

espresso

new

In maggiore

Enregistré en mai 2014 dans les studios de la radio de Lugano, voici In maggiore, le fruit très attendu de la belle rencontre entre Paolo Fresu et Daniele di Bonaventura. Notons que ce disque est complètement acoustique ; aucune machinerie électronique ne vient transformer la pureté du son de la trompette, du bugle et du bandonéon. On trouve sur In maggiore quelques compositions écrites pour l'occasion par Paolo et/ou Daniele, mais aussi d'autres morceaux fréquemment joués en concert.

in_maggiore

1 - Da Capo Cadenza
Da Capo Cadenza (un titre proposé par Manfred Eicher) de Daniele di Bonaventura ouvre le disque. Un thème très enlevé, sur une séquence de trois notes.

2 - Ton Kozh
Une sorte de berceuse bretonne composée par Paolo.

3 - O Que Será / El Pueblo Unido Jamàs Serà Vencido
Le célébrissime et nostalgique thème de Chico Buarque, O Que Serà, est un des sommets de l'album. Bugle et bandonéon en accord parfait, pour déboucher sur une courte citation du chant de résistance chilien, El Pueblo Unido Jamàs Serà Vencido. Magnifique !

4 - Non Ti Scordar Di Me
Le non moins célèbre thème - du moins en Italie ! - de Domenico Furnò et Ernesto de Curtis, Non ti scordar di me.

5 - Sketches
Allusion probable aux Sketches of Spain de Miles Davis, cette belle improvisation de Paolo et Daniele se termine de façon un peu elliptique.

6 - Apnea
Un thème de Paolo.

7 - Te Recuerdo Amanda
Les deux musiciens sont très attachés à ce morceau de Victor Jara depuis un concert au Chili où ils virent les six mille spectateurs se lever dès les premières notes.

8 - La Mia Terra
Deux morceaux composés par Daniele, La Mia Terra publié dans "Nadir". Magnifique.

9 - Kyrie Eleison
Et le Kyrie Eleison extrait du "Piccolo Requiem per Bandoneon Solo" de 2003.

10 - Quando Me’n Vò
La valse de Musette tirée du 2e acte de la Bohème.

11 - Se Va La Murga

Encore un morceau sud-américain, de Jaime Roos cette fois, réminiscences de Dino Saluzzi. Peut-être mon morceau préféré. Un swing d'enfer !

Et deux compositions de Paolo pour finir :
12 - Calmo, composé pour "Vino dentro".

13 - In Maggiore, qui clôt joliment l'album par une note tenue.

Dès la première version de Mistico Mediterraneo, j'avais vivement espéré que les deux musiciens prolongeraient la rencontre par un disque en duo. Me voici exhaucé, et le résultat dépasse mes espérances, mon seul regret étant que le disque soit trop court à mon goût ! L'accent est mis ici sur le son, sur les couleurs générées par les deux souffles, celui de la trompette et celui du bandonéon. Par moments le tintement de la bague de Paolo sur le métal de la trompette et le cliquetis des touches de Daniele font naître une pulsation.
On retrouve tout ce qu'on aime dans ce duo, la créativité, "l'interplay", la délicatesse, la puissance, et... le swing !

J'avoue ne pas comprendre le silence de la presse spécialisée française sur ce disque, alors que la critique non seulement italienne, mais britannique, allemande, etc. est très favorable.

Paolo Fresu/Daniele di Bonaventura: a fusion of Miles Davis, lullabies and love songs
stars

The softly muted trumpet introversion of Miles Davis and an opulent tone on flugelhorn have made Sardinian musician Paolo Fresu many friends – Carla Bley even dedicated an album to discovering him. This is the recorded debut of his collaboration with Italian bandoneon player Daniele di Bonaventura, a duo originally founded to back traditional Corsican vocal polyphony outfit A Filetta. It’s a definition of modern lyricism in its fusion of early-Miles pensiveness, the bandoneon’s warm embrace, and a mixture of originals and covers that sound like lullabies, love songs and valedictions. Di Bonaventura’s tranquil Da Capo Cadenza is built around drifting three-note figures, and a Breton lullaby ushers in Fresu’s Ton Kozh, in which jazz-trumpet phrases skip amid the turns and churns of the bandoneon. Chico Buarque’s deep-toned and tender O Que Sera gives way to the upbeat Chilean resistance song El Pueblo Unido Jamás Será Vencido, murdered Chilean songwriter Victor Jara’s Te Recuerdo Amanda is like a wistful spiritual, Quando Me’n Vo’, from La Bohème, is a gently tripping flugelhorn waltz. It’s the kind of ECM mix that seduces those preferring the directness of folk song or the elegant symmetries of classical music into the jazz camp.

John Fordham - The Guardian

Was für schöne Klänge!

stars

Fein, verträumt, verhangen. Zwei Musiker im zarten Dialog. Ein Trompeter und ein Bandoneon-Spieler. Zweimal Sounds mit Luft. Zweimal Sounds mit Raum zum Atmen.

Paolo Fresu, Trompete und Flügelhorn, und Daniele di Bonaventura, Bandoneon. Der eine geboren 1961 auf Sardinien, der andere 1966 in Mittelitalien. Die zwei Italiener spielen zusammen Stücke von ganz eigener Poesie,  mit einer Ruhe, wie man sie ganz selten erlebt. Klänge, die sich Zeit nehmen. Und die sie auch verdienen. Ein Foto im Booklet zeigt die beiden Musiker auf der Bühne: Sie sitzen. Beim Bandoneon fast selbstverständlich. Bei der Solo-Trompete im Jazz ungewöhnlich. Hinter ihnen eine ganz weite Bühne. Und auch musikalisch: offene Grenzen.

Mal leihen sie sich einen lateinamerikanischen Song-Klassiker von Chico Buarque oder auch von Victor Jara, mal spielen sie Eigenkompositionen und mal ein Stück aus Puccinis "La Bohème". Wie ein Blatt, von einem leichten Wind getragen, weht diese Musik hier von einem Thema zum anderen, berührt die Melodien jeweils ganz sacht und weht dann wieder weiter. Der Hörer wird mitgetragen.

Selten hat so Filigranes so viel Kraft. Und selten ist es so egal wie hier, ob man eine Musik Jazz oder weltenumspannenden Folk oder Kammermusik nennt. Zwei auf einer großen, sonst leeren Bühne mit ganz viel Raum um sich – mit Tönen, die jedes stilistische Korsett abwerfen und keine ästhetische Enge kennen. Töne für den ganz weiten Horizont.

Roland Spiegel - BR Klassik

Paolo Fresu, Daniele Di Bonaventura: In Maggiore (All About Jazz Italia)

* * * * ½

Paolo Fresu ha sempre esplorato con interesse la dimensione del duo, iniziando a frequentarla con il contrabbasso di Furio DiCastri e proseguendo poi con Antonello Salis, Uri Caine e altre situazioni più occasionali, ad esempio con Omar Sosa e Ludovico Einaudi. Se il connubio con Salis è giocato su un lirismo istintivo, muscolare, spesso serrato, quello con Daniele di Bonaventura, di cui abbiamo già un pregnante documento discografico in Mistico Mediterraneo, registrato con l'ensemble corale corso A Filetta, si colloca vicino alla concezione sviluppata con Caine, alla ricerca di una rilassatezza che crea spazi, lavora anche sulla sottrazione, sulla respirazione, sui silenzi. Seppure quest'ultima si orientasse naturalmente su connotazioni ritmiche ed espressive diverse, come risalta dal confronto delle due versioni di "Non ti scordar di me" presenti in questo disco e in Think.

Con In Maggiore si riprendono e si approfondiscono alcuni criteri già messi in risalto con Mistico Mediterraneo, negli episodi in cui la corale si ritraeva. La felice accoppiata di tromba (e flicorno) e bandoneon, peraltro ben rodata sul piano concertistico, respira in modo possente e delicato al tempo stesso. Concordante. Il Mediterraneo del disco precedente si insinua nell'entroterra, in un gusto tutto italiano per la melodia, che per forza evocativa e intensità melodica sembra voler accompagnare immagini proiettate su uno schermo interiore. Un brano come il pucciniano "Quando me'n vo" trasmette intensamente il segno di un vagabondare mesto e pensoso, come altri sanno evocare stati d'animo e umori con lirismo e sfumature crepuscolari.

Memorabile davvero il motivo che apre il disco, "Da Capo Cadenza," che evidenzia lo stato di grazia del duo. Ma tutto l'album si dipana sulla profonda empatia dei due musicisti e sull'adesione sensibile ai materiali proposti: lo spirito di Puccini e quello di Chico Buarque si mescolano alle allusioni folkloristiche, alla leggera astrazione (di "Sketches"), alla grande melodia italiana da cui fa capolino Nino Rota, che pure non è mai toccato in modo manifesto.

L'equilibrio espressivo scaturito da questa felice sintesi conferisce all'album una serena intensità, una forza narrativa non comune.
Giuseppe Segala - italia.allaboutjazz

The Sardinian trumpeter and Italian bandoneonist deliver intimacy and interplay

Paolo Fresu & Daniele di Bonaventura bookend their atmospheric duet with a solemn call to arms and a majestic hymnal. In between, the Sardinian trumpeter and Italian bandoneonist deliver intimacy and interplay, revelling in the physicality of sound.

Fresu rattles his valves and wreath’s phrases in breath while Bonaventura has absorbed the wheezes and taps of the Argentinean school of bandoneon.

Covers include a Puccini waltz and Victor Jara’s “Tu Recuerdo Amanda”, while originals vary from Fresu’s Breton-lullaby inspired “Ton Kozh” to Bonaventura’s majestic “Kyrie Eleison”.

stars

Mike Hobart
Financial Times

‚In Maggiore‘, in Dur, das ist doch eine Ansage. Mehr brauchen Paolo Fresu, der aus Sardinien stammende Trompeter, und sein festlanditalienischer Landsmann Daniele di Bonaventura am Bandoneon auch nicht, um eine ganze Gefühlswelt zu umrunden. In di Bonaventuras Händen verwandelt sich das Bandoneon in einen Klanggenerator mit enormem Tonumfang und vielfältigen Sounds: Mal tritt er auf als Orgel und dann wieder als Flöte, Rhythmusgerät, Windmaschine. Fresu hält mit seinem vertraut weichen Trompetenton dagegen und intoniert seine Kantilenen so zurückgenommen, ökonomisch und mitreißend, dass sie Steine erweichen. Freude und Schmerz, Trotz und Trauer und der verschmitzte Humor, in dem sich die Fähigkeit spiegelt, in jeder noch so misslichen Lage den Silberstreif zu sehen. Mehr braucht es nicht.

Stefan Hentz - Jazz thing 108

19.03.2015
Paolo Fresu & Daniele di Bonaventura - Die Poesie leiserer Klänge und kleinerer Gesten

Paolo Fresu und Daniele di Bonaventura präsentieren sich auf "In Maggiore" als Duo in einer einzigartigen Instrumentalkonstellation.

ECM Sounds, Paolo Fresu & Daniele di Bonaventura - Die Poesie leiserer Klänge und kleinerer Gesten

© Still from "Wenn aus dem Himmer" a documentary by Fabrizio Ferraro Paolo Fresu

Im Verlauf der Konzerte, die sie nach der Veröffentlichung von "Mistico Mediterraneo"gaben (ihrem Album mit dem gefeierten korsischen Gesangsensemble A Filetta), entdeckten Paolo Fresu und Daniele di Bonaventura eine ungemein starke kreative Wesensverwandtschaft. Bei weiteren gemeinsamen Projekten entwickelten sie seitdem zusammen eine lyrische musikalische Sprache, die nun auf dem Duo-Album "In Maggiore" in voller Blüte steht. Der sardische Trompeter und der aus Mittelitalien stammende Bandoneónspieler bedienen sich einer Poesie leiserer Klänge und kleinerer Gesten, die in einer oftmals lärmigen und informationsübersättigten Zeit umso mehr Kraft entfaltet. Sie fokussieren auf die Klangfarben, die vom Atem, der durch die Ventile von Fresus Hörnern fließt, und die Vibrationen der Metallzungen von di Bonaventuras Bandoneón erzeugt werden. Auf elektronische Effekte, die Fresu bei seinen Live-Auftritten oft verwendet, verzichtet der Trompeter hier ganz.

Das musikalische Spektrum des Duos auf "In Maggiore" ist beeindruckend breitgefächert: es gibt u.a. selbstkomponierte Balladen, Improvisationen, ein Thema aus Puccinis Oper "La Bohème", liturgische Musik und ein Stück des neapolitanischen Komponisten Ernesto de Curtis. Außerdem unternimmt das Duo mit Liedern aus Chile (Victor Jaras "Te recuerdo Amanda" und der Widerstandssong "El pueblo unido jamás será vencido"), Brasilien (Chico Buarques "O que será?") und Uruguay (Jamie Roos’ "Retirada", von Dino Saluzzi einst in "Se va la murga" umgetauft) einen ausführlichen Abstecher ins revolutionäre Südamerika der 1970er Jahre.

Daniele di Bonaventura hat große Teile seines kreativen Lebens damit zugebracht, Aspekte des Jazz und der traditionellen Musik Südamerikas zusammenzubringen, und Fresu ist eine der herausragenden lyrischen Stimmen unter den zeitgenössischen Improvisatoren. Wenn Fresu seine Trompete mit Dämpfer spielt, bringt er bewusst Miles Davis in Erinnerung; in diesen Momenten wird di Bonaventuras Bandoneón zu einem Kammerorchester, das den Solisten stützt. Die Beziehung zwischen den beiden Instrumenten ändert sich ständig im Lauf dieses attraktiven Programms.

http://www.jazzecho.de/ecm-sounds/news-und-rezensionen/news/article:232802/paolo-fresu-daniele-di-bonaventura-die-poesie-leiserer-klaenge-und-kleinerer-gesten

L'avis du Soir

soi soi soi soi   (Avis de la rédaction)


Quels adjectifs peut-on encore utiliser pour qualifier le travail du trompettiste Paolo Fresu ? On a déjà tellement dit que sa musique est extraordinaire, magnifique, géniale qu’on a peur d’encore employer des superlatifs. On l’avait vu à Comblain il y a deux ou trois ans avec le bandonéiste Daniele di Bonaventura et les voix corses de A Filetta. C’était splendide (déjà un mot élogieux).

Sur cet album, Paolo et Daniele sont restés à deux. Et leur musique est tout aussi somptueuse et tous les superlatifs qu’on veut. Elle est basée sur les comptines, les berceuses, les tombeaux, le folklore sarde (Paolo) et des Marches (Daniele), un emprunt à une chanson bretonne, d’autres à Puccini et Chico Buarque, avec ce mélange chromatique de rêveries nostalgiques au bugle ou à la trompette souvent bouchée et de chaleur parfois triste au bandonéon.

C’est lyrique, élégant, simplement beau. Une musique pour méditer, réfléchir ou simplement à écouter attentivement.

http://www.bolognajazzfestival.com/novita-paolo-fresu-daniele-di-bonaventura-in-maggiore/

Prosegue la collaborazione tra Fresu e Di Bonaventura, che frutta un altro disco per l’Ecm, registrato a Lugano con la collaborazione della Radio Svizzera Italiana. Tredici brani, otto dei quali originali, formano la tracklist di un disco che gioca sull’emozionalità, punta su melodie quasi trasognanti per ballad di ottima fattura. In particolare nelle riletture, come O que serà il classico di Chico Barque che si unisce al breve spunto di El pueblo unido jamàs serà vencido, in cui i due cesellano un suono cristallino e dolente. Poi Non ti scordar di me, un classico della canzone italiana che dalla prima versione di Beniamino Gigli è stata interpretata da molti, tanto da diventare ormai una standard. Meritorio il recupero di una canzone che ha fatto la storia, con la tromba sordinata che offre un viaggio verso antiche melodie. Altri ‘non originals’ sono Te recuerdo Amanda del cileno Victor Jara (vittima della dittatura) e Se va la murga dell’uruguagio Jaime Roos, proposte con accentuazioni malinconiche, come in fondo lo sono gli originali. Per chiudere poi con la Pucciniana Quando me’n vò dalla Boheme. I brani scritti dai due sono lo specchio della loro personalità artistica, per un disco da ascoltare per cogliere i silenzi e le pause, i cui Fresu e Di Bonaventura sono maestri, in clima con la consueta copertina più che algida, in perfetto ‘Ecm style’.

Gigio Gherardi

Vidéos

Sur cette vidéo, Paolo compare - par l'exemple - Miles Davis et Chet Baker.

Summertime



Paolo Fresu Quintet Live in Mortara 2010

 
Paolo Fresu Quintet Live in Marciac 2011

Bibliographie

Il existe un livre (en italien) consacré à Paolo.

copertina
Gravante, Enzo
Paolo Fresu: la Sardegna, il Jazz

Dim. 20x20 cm
Pagg. 216
Anno di edizione: 2004
ISBN 88-7356-059-8
Collana: Carta & Musica
Prezzo: 25,00 Euro

Pour commander, c'est ici.

Et un livre DE Paolo lui-même, passionnant :

fresu

Site de Paolo Fresu : www.paolofresu.it

separateur

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